Tolle Auftritte bei WM

Die 3×3 U18-Mädchen haben beim FIBA 3×3 U18 World Cup den 13. Platz belegt. Die Mannschaft um Maira Banko, Johanna Huppertz, Lena Lingnau und Lisanne Räwer Tanguep musste leider ihr Turnier nach zwei Niederlagen gegen USA und Frankreich schon nach der Gruppenphase beenden.

Neben Titelverteidiger USA ging es zudem gegen Frankreich, Brasilien und Gastgeber Ungarn. Nach Auftaktsieg gegen Ungarn, folgte das Duell mit den USA, welches die Amerikanerinnen erst spät zu ihren Gunsten entschieden. Damit ging es in der Folgepartie gegen Frankreich um den Einzug ins Viertelfinale. Trotz einer großen Energieleistung unterlag das deutsche Team knapp und verpasste die KO-Phase. Zum Abschluss gelang den U18-Mädchen noch ein souveräner Sieg gegen Brasilien.

Starkes Silber bei EYOF 2023

Die deutsche U18-Mädchen Auswahl hat bei den European Youth Olympic Games in Maribor/SLO den zweiten Platz belegt. Im Finale unterlag die DBB-Auswahl knapp der Mannschaft aus Polen.

Das Turnier startete allerdings mit einer Niederlage gegen Spanien und damit einem kleinen Dämpfer. Gegen die Schweiz und Litauen folgten indes souveräne Siege, die das Weiterkommen sicherten. Auch im Viertel- und Halbfinale gaben sich die U18-Mädchen in den Duellen mit Litauen und Frankreich keine Blöße. Das Finale gegen die polnische Auswahl blieb bis zum Schluss auf Messers Schneide, ging aber letztendlich knapp verloren.

EM-Bronzemedaille

Beim FIBA 3×3 U17 Europe Cup in Heraklion/Kreta/GRE sicherten sich die DBB-Mädchen den dritten Platz. Nach souveräner Gruppenphase mit deutlichen Siegen gegen Portugal (16:12) und Großbritannien (22:12) traf das deutsche Team im Viertelfinale auf Polen. Auch dort überzeugten die U17-Mädchen und zogen mit einem 17:10 ins Halbfinale ein. Dort war Frankreich allerdings einer Nummer zu groß und somit ging es gegen Bulgarien um Platz drei. In einer intensiven Partei behielten die DBB-Mädchen die Kontrolle und krönten die starke Turnierleistung mit Bronze und der direkten U18 WM-Qualifikation 2024. Neben Bronze wurde Marija Ilic ins „Team des Turniers“ gewählt.

Die U18-Mädchen mit Silbererfolg beim EYOF in Slowenien. | Foto: Team Deutschland
Die U17-EM brachte dem deutschen Team Bronze. | Foto: FIBA

Kader

Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein
Maira Banko 04/10/2005 1.80 m 3×3-Spielerin Eintracht Braunschweig LionPride
Johanna Huppertz 08/09/2006 1.86 m 3×3-Spielerin TG Neuss
Marija Ilic 05/04/2007 1.70 m 3×3-Spielerin TG Neuss
Jana Koch 24/09/2006 1,72 m 3×3-Spielerin Post SV Nürnberg
Lena Lingnau 06/05/2005 1.77 m 3×3-Spielerin MTV BG Wolfenbüttel/Girls Baskets BS-WF
Luise Linke 05/11/2007 1.74 m 3×3-Spielerin Ahrensburger/TSV AVIDES Hurricanes
Lisanne Räwer Tanguep 05/09/2006 1.80 m 3×3-Spielerin Regio Team Stuttgart
Antonia Schütze 01/03/2006 1.74 m 3×3-Spielerin TV Hofheim/Rhein-Main Baskets
Verena Soltau 05/12/2006 1.90 m 3×3-Spielerin TSV TOWER Schiffer-Speyerstadt
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Maira Banko

3×3-Spielerin

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Johanna Huppertz

3×3-Spielerin

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Marija Ilic

3×3-Spielerin

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Jana Koch

3×3-Spielerin

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Lena Lingnau

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Luise Linke

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Lisanne Räwer Tanguep

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Antonia Schütze

3×3-Spielerin

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Verena Soltau

3×3-Spielerin

Galerie

News

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3×3 Showact beim Ball des Sports

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) war mit acht 3×3-Athlet:innen gestern Abend der finale Showact des Sporthilfe Ball des Sports. Folgende Spieler:innen waren mit dabei: Svenja Brunckhorst Sonja Greinacher Luana Rodefeld Victoria Poros (Alle Team Bundeswehr und Bundesstützpunkt-Trainingsgruppe) Tebbe Möller Bjarne Machholz Denzel Agyeman Fabian Gießmann (Alle Bundesstützpunkt Trainingsgruppe) „Unsere Spieler:innen sind zwischen den Tischen hindurch eingelaufen, haben über die Tische und Gäste gepasst und auch mal mit den Gästen. Dann ging es auf die Bühne, wo ein Feld in originaler Größe aufgebaut war. Moderator Johannes B. Kerner assistierte beim Dunking, ehe das Publikum mit einem mixed game unterhalten wurde. Dazu stellte unser 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman die Sportart vor, dankte der Sporthilfe für ihre Unterstützung und das gesamte 3×3-Team holte sich ganz viel Applaus ab. Natürlich durfte auch die anschließene Party nicht fehlen“, so 3×3-Bundestrainer Matthias Weber. Fotos: picture alliance für Sporthilfe

Tebbe Möller

„Eliteschüler des Jahres 2023“: Tebbe Möller auf Platz drei

Mit der bundesweiten Auszeichnung „Eliteschüler*in des Sports“ wurden im Rahmen des Neujahrsempfangs des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Frankfurt am Main Nachwuchsathlet*innen geehrt, die durch besondere schulische und sportliche Leistungen im vergangenen Jahr auf sich aufmerksam gemacht haben. Auf Platz drei landete der 3×3-Basketballer Tebbe Möller von der EdS Hannover. Er gewann in dieser noch jungen olympischen Disziplin als Team-Kapitän der U18-Mannschaft WM-Gold sowie Gold bei den EYOF und U17-EM. Im Frühjahr des vergangenen Jahres nahm er an der Model United Nations in Kiel teil, bei der rund 400 Teilnehmende aus dem In- und Ausland in die Rolle von Diplomat*innen schlüpfen, als nichtstaatliche Akteur*innen agieren oder als Journalist*innen über die Konferenz berichten. Zum 14. Mal zeichnete der DOSB die Eliteschüler*innen des Sports aus. Seit 2019 erfolgt die Auswahl in Abstimmung mit dem Steuerkreis 1 der Eliteschulen des Sports*. Die besten drei Eliteschüler*innen der insgesamt 43 Eliteschulen in Deutschland werden mit dem Titel und einem einmaligen Stipendium geehrt. Für Platz eins erhalten die Preisträger*innen ein Stipendium in Höhe von 5.000 Euro. Für die Plätze zwei und drei werden jeweils 3.000 Euro vergeben. Über den Titel „Eliteschülerin des Sports 2023“ durfte sich die Kanurennsportlerin Hedi Moana Kliemke freuen. Auf Platz zwei landete der Nordische Kombinierer Tristan Sommerfeldt.

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3×3: Gruppen der Olympiaqualifikation stehen fest

In Mies/Schweiz wurden gestern Abend die Gruppen für die im Frühjahr anstehenden Olympischen 3×3-Qualifikationsturniere ausgelost. Neben den bereits qualifizierten Nationen USA, China sowie Serbien (Herren) und Frankreich (Damen) werden sowohl bei den Damen als auch Herren fünf weitere Tickets für Olympia 2024 in Paris/Frankreich vergeben. Während die deutschen Damen für zwei der insgesamt drei Qualifikationsturniere gesetzt sind, bekommen die Herren nur eine Chance auf eine olympische Teilnahme. Modus Das erste sogenannte FIBA Universitality Olympic Qualifiying Tournament wird ohne deutsche Beteiligung in Hong Kong/HKG stattfinden. Vom 12. – 14. April 2024 kämpfen dort je Geschlecht acht Mannschaften um einen Platz bei Olympia. Nur der jeweilige Sieger wird sich für Paris 2024 qualifizieren. Für das zweite UOQT in Utsunomiya/JPN konnten sich die 3×3-Damen dank ihres fünften Platz beim World Cup 2023 einen Startplatz sichern. Vom 03. – 05. Mai 2024 trifft man dort in Pool A auf Japan, Österreich und Brasilien. In der zweiten Gruppe stehen sich die Niederlande, Kanada, Australien und Kenia gegenüber. Auch hier braucht es für die Olympia-Teilnahme den Turniersieg. Sollte dies den DBB-Damen nicht gelingen, besteht vom 16. – 19. Mai 2024 eine weitere Chance auf das Olympia-Ticket. Im ungarischen Debrecen kommt es im Rahmen des OQT zur Vergabe der verbliebenen Startplätze. Von den je Geschlecht 16 teilnehmenden Teams, qualifizieren sich die jeweils drei Bestplatzierten. Für die deutschen Herren geht es in Pool A gegen Litauen, die Schweiz und Madagaskar. Die deutschen Damen erwarten Duelle mit Tunesien, Aserbaidschan und Polen. ZUM OLYMPISCHEN QUALIFIKATIONSMODUS Auslosungsergebnis Damen UOQT 1: Utsunomiya/JPN (03. – 05. Mai 2024) Pool A: Deutschland, Japan, Österreich, Brasilien Pool B: Kanada, Niederlande, Australien, Kenia OQT: Debrecen/HUN (16. – 19. Mai 2024) Pool A: Deutschland, Aserbaidschan, Polen, Tunesien Pool B: Kanada, Litauen, Tschechien, Chile Pool C: Spanien, Japan, Ägypten, Mongolei Pool D: Ungarn, Niederlande, Italien, Israel Herren OQT: Debrecen/HUN (16. – 19. Mai 2024) Pool A: Litauen, Schweiz, Deutschland, Madagaskar Pool B: Niederlande, Österreich, Puerto Rico, Ungarn Pool C: Frankreich, Lettland, Kanada, Ägypten Pool D: Mongolei, Belgien, Japan, Polen ZUR FIBA-MITTEILUNG DER AUSLOSUNG

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3×3-Jahresrückblick 2023

Erfolge satt in 2023! Die deutsche 3×3-Abteilung konnte sich während des langen Turniersommers über insgesamt fünf Medaillen und einen Weltmeister-Titel freuen. Dazu nahmen alle Nachwuchsteams an den jeweiligen Europa- und Weltmeisterschaften teil. Nachdem die Damen und Herren im Mai mit der WM den Startschuss gaben, lieferten besonders die U17- und U18-Teams ab. Hier unser Überblick: U17/U18-Mädchen Erfahrungen gesammelt Die 3×3 U18-Mädchen belegten beim FIBA 3×3 U18 World Cup den 13. Platz. Neben Titelverteidiger USA ging es zudem gegen Frankreich, Brasilien und Gastgeber Ungarn. Nach Auftaktsieg gegen Ungarn (13:7) folgte das Duell mit den USA, welches die Amerikanerinnen erst spät zu ihren Gunsten entschieden (10:19). Damit ging es in der Folgepartie gegen Frankreich um den Einzug ins Viertelfinale. Trotz einer großen Energieleistung unterlag das deutsche Team knapp und verpasste die KO-Phase (19:21). Zum Abschluss gelang den U18-Mädchen noch ein souveräner Sieg gegen Brasilien (21:13). Silber-Medaille Bei den European Youth Olympic Games in Maribor/SLO schafften es die U18-Mädchen auf den zweiten Platz. Im Finale unterlag die DBB-Auswahl der Mannschaft aus Polen knapp. Das Turnier startete allerdings mit einer Niederlage gegen Spanien (13:16) und damit einem kleinen Dämpfer. Gegen die Schweiz (16:6) und Lettland (21:12) folgten indes souveräne Siege, die das Weiterkommen sicherten. Auch im Viertel- und Halbfinale gaben sich die U18-Mädchen in den Duellen mit Litauen (15:8) und Frankreich (15:12) keine Blöße. Das Finale gegen die polnische Auswahl blieb bis zum Schluss auf Messers Schneide, ging aber letztendlich knapp verloren (15:17). EM-Bronze Beim FIBA 3×3 U17 Europe Cup in Heraklion/Kreta/GRE sicherten sich die DBB-Mädchen den dritten Platz. Nach souveräner Gruppenphase mit deutlichen Siegen gegen Portugal (16:12) und Großbritannien (22:12) traf das deutsche Team im Viertelfinale auf Polen. Auch dort überzeugten die U17-Mädchen und zogen mit einem 17:10 ins Halbfinale ein. Dort war Frankreich allerdings eine Nummer zu groß und somit ging es gegen Bulgarien um Platz drei. In einer intensiven Partei behielten die DBB-Mädchen die Kontrolle und krönten die starke Turnierleistung mit Bronze und der direkten U18 WM-Qualifikation 2024. Neben Bronze wurde Marija Ilic ins „Team des Turniers“ gewählt. U17/U18-Jungen WM-Triumph Die 3×3 U18-Jungen gewannen den FIBA 3×3 U18 World Cup in Ungarn. Das deutsche Team besiegte die Auswahl aus Frankreich im Finale mit 20:18 und sicherte sich als erstes deutsches 3×3-Team WM-Gold. Nachdem man in der Gruppenphase Katar (21:13), Tunesien (22:9) und die Mongolei (21:7) schlagen konnte, ging es im Viertelfinale gegen die Auswahl aus Ägypten. Nach einen großem Kampf, der sich bis in die Overtime erstreckte, sicherte sich die DBB-Auswahl das Weiterkommen an der Foullinie (19:17). Im Halbfinale wartete mit Estland die nächste Hürde, die das deutsche Team mit Bravour meisterte und den Gegner mit 16:11 besiegte. Das Finale gegen Frankreich wurde seiner Bühne gerecht und blieb bis in die Schlusssekunden umkämpft. Nachdem Deutschland über weite Strecken in Führung lag, kamen die Franzosen spät zurück in die Partie. Beim vermeintlich letzten Wurf des Spiels wurde Fabian Giessmann gefoult und kürte Deutschland mit zwei erfolgreichen Freiwürfen zum U18-Weltmeister. Zudem wurde Giessmann zum MVP des Turniers gewählt. Unbezwungen zu Gold Auch beim diesjährigen European Youth Olympic Festival in Maribor/SLO brachtenn die U18-Jungs die Goldmedaille mit nach Hause. Im Turnierverlauf traf man in der Gruppenphase auf Polen (21:4), Georgien (21:12) und die Ukraine (20:19). Alle Spiele konnten die U18-Jungen für sich entscheiden, wobei besonders das letzte Spiel gegen die Ukraine durch den späten Sieg per Buzzerbeater hervorstach. Im Viertel- und Halbfinale folgten Erfolge gegen Lettland (21:15) und Estland (18:15). Das nervenaufreibende Finale gewann die Mannschaft von Robert Birkenhagen gegen die Auswahl aus Serbien mit 17:16 und krönte ihre lupenreine Leistung mit dem Finaltriumph. EM endet nach Vorrunde Beim FIBA 3×3 U17 Europe Cup in Heraklion/Kreta/GRE verpassten die U17-Jungen den Einzug ins Viertelfinale. In einer starken Gruppe mit Spanien (9:20) und Kroatien (12:21) hatte die deutsche Auswahl in beiden Spielen das Nachsehen und beendete das Turnier auf dem zwölften Platz. U21/ U23-Damen U21 Bei der Nations League in Hannover gelang es der U21-Damenauswahl zwei Tagessiege einzufahren. Besonders beeindruckend waren die Vorrundenbegegnungen gegen die Schweiz (21:3) und Österreich (21:5). Zudem brillierte die deutsche Auswahl über absolute mentale Stärke. Genau deswegen gewannen sie auch zwei von drei Finalbegegnungen, wobei der dritte Tagessieg in einem spannenden 10:9 gegen die Spanierinnen mündete. Beim Finale der Nations League in Ulaanbaatar/MGL starteten die U21-Damen mit einem 20:13-Erfolg gegen die Mongolei. Im nächsten Spiel gegen die USA hielten die 3×3-Damen lange mit, mussten sich jedoch mit 14:22 geschlagen geben. In der letzten Partie der Gruppenphase wartete Polen auf die deutsche Auswahl. Die Gegnerinnen waren physisch überlegen und hinderten das Team am zweiten Sieg (13:19). Aufgrund eines Dreiervergleichs verpasste Deutschland das Viertelfinale. U23 Die 3×3 U23-Damen-Nationalmannschaft nahm dieses Jahr an insgesamt sechs Nations-League-Stops teilgenommen. Die ersten drei Stops waren in Pristina/Kosovo, wo man direkt den ersten Tagessieg einfahren konnte. In der Folge gab es zwei dritte Plätze. Als nächstes ging es für die deutsche Auswahl nach Ungarn. In Szolnok übertraf die Mannschaft die Leistungen aus Pristina und krönte ihre Leistung mit zwei weiteren Tagessiegen. Dabei erzielten die DBB-Damen über 20 Punkte im Schnitt und setzten sich in beiden Endspielen gegen die Niederlande durch. Beim Finale der Nations League entschied Deutschland das erste Spiel gegen Ägypten souverän mit 21:14 für sich. Gegen die Französinnen hatte das Team die Chance auf den ersten Platz und den Gruppensieg. In einem hartumkämpften und hochspannenden Spiel unterlag die deutsche Auswahl schließlich mit 19:21. Als Gruppenzweiter ging es dann in das Viertelfinale. Dort warteten die Polinnen, die bisher ohne Niederlage in das Nations League Finale gestartet waren. Davon ließen sich die 3×3-Damen nicht beeindrucken und erspielten sich den nächsten Sieg. Mit dem 19:14-Erfolg im Gepäck ging es in das Halbfinale gegen China. Das deutsche Team ließ alles auf dem Feld und hielt die Partie vorerst auf Augenhöhe. Dennoch nutzten die Chinesinnen in der Schlussphase ihre Größenvorteile clever aus und das DBB-Team musste sich letztlich mit 11:15 geschlagen geben. Mit dem letztendlichen dritten Platz stand trotzdem ein großer Erfolg zu Buche. Drei Siege bei WM Beim U23 World Cup starteten die DBB-Damen mit zwei Siegen gegen Tunesien (21:6) und Litauen (22:21) furios in die Gruppenphase. Auch das dritte Spiel gegen Griechenland entschied das deutsche Team für sich (14:13). In der finalen Begegnung kam es zu einem Dreiervergleich, den die U23-Damen aufgrund der 17:22-Niederlage gegen die Polinnen verloren und trotz dreier Siege ausschieden. U21/U23-Herren Die deutsche 3×3 U23/U21-Nationalmannschaft der Herren blieb bei dem Nations League Stop im heimischen Hannover leider ohne Tagessieg. Die DBB-Herren erreichten an Tag zwei und drei jeweils das Finale, musste sich dort aber an beiden Tagen geschlagen geben. Des Weiteren nahm die U23-Nationalmannschaft an insgesamt neun Stops teil. Die deutsche Auswahl erreichte immer die Endrunde und und schloss insgesamt acht Mal auf dem Siegertreppchen ab. Höhepunkt der Saison war der 20:15-Erfolg gegen die Niederlande in Pristina/Kosovo. Damit fuhren die U23-Herren den einzigen Tagessieg ein und krönten eine großartige Leistung. Unterm Strich stehen am Ende der Nations League Saison sechs Finalteilnahmen und ein Tagessieg des deutschen Team. Bronze in Lublin Beim U23 World Cup steigerten sich die U23-Herren nach der Auftaktniederlage gegen Israel (17:19) deutlich. Am zweiten Tag zog man nach Siegen gegen Kenia (20:14) und Katar (22:6) auf Platz zwei ins Viertelfinale ein. Im Duell mit Tschechien (21:20) lagen beide Teams lange auf Augenhöhe. In der Overtime verwandelte Leon Fertig zwei Freiwürfe und machte damit den Halbfinaleinzug perfekt. Gegen die USA (10:21) blieb die DBB-Auswahl chancenlos und traf im Spiel um Platz drei auf Frankreich. Dort zeigte Deutschland eine starke Leistung und triumphierte mit 22:14 über die französische Auswahl. Neben der Bronzemedaille wurde zudem Leon Fertig ins „Team des Turniers“ gewählt. Damen Spektakuläre WM Mit einem starken fünften Platz kehrten die DBB-Damen vom FIBA 3×3 Basketball Women’s World Cup in Wien/AUT zurück. Im Viertelfinale war gegen ein da noch vollzähliges und körperlich überlegenes chinesisches Team mit 14:17 Endstation. Insgesamt überzeugte die DBB-Auswahl aber. Die Vorrunde begann mit einem sehr unglücklichen 20:21 gegen Japan, dem ein souveränes 21:16 gegen Ägypten folgte. Auch die weiteren Gruppenspiele gegen Polen (18:11) und nach atemraubenden Spielverlauf gegen Australien (21:19) wurden gewonnen. Im Play-In setzten sich die 3×3-Damen mit 19:16 gegen Tschechien durch, ehe die Partie gegen China folgte. Der fünfte WM-Platz bedeutete einen weiteren Schritt in Richtung Olympia 2024. Chance auf mehr vergeben Beim FIBA 3×3 Europe Cup 2023 in Israel kamen die DBB-Damen bis ins Viertelfinale. Der Auftakt in die Gruppenphase gegen Italien ging mit 10:17 verloren, was den Druck im zweiten Spiel deutlich erhöhte. Gegen Gastgeber Israel entschied ein Zweier von Theresa Simon kurz vor Schluss ein lange Zeit ausgeglichene Partie (15:13). Auf Platz zwei ging es in die KO-Phase, in der man auf die Auswahl aus den Niederlanden traf. Deutschland führte über weite Strecken, konnte das späte Comeback der Niederländerinnen aber nicht verhindern. Mit einem 10:12 schied man im Viertelfinale aus. Bei den European Games in Krakau/POL kamen die DBB-Damen nicht über die Vorrunde hinaus. Nach dem Auftaktsieg gegen Griechenland (17:12) musste sich das deutsche Team gegen Rumänien (13:15) und Österreich (17:20) geschlagen geben und schied somit frühzeitig aus. Konstanz gegen die Weltspitze Über das gesamte Jahr waren die 3×3-Damen zudem bei der Women’s Series aktiv. Insgesamt nahm das deutsche Team an elf Stops teil und stellte sein Können auf drei Kontinenten unter Beweis. Dabei kam die deutsche Auswahl nur einmal nicht in die Endrunde. Konstanz war das Stichwort für Sonja Greinacher und Co. Neben Viertel- und Halbfinal-Teilnahmen erspielte sich das Team in Baku die erste Finalteilnahme und belegte den zweiten Platz. Außerdem sicherten sich die Korbjägerinnen in Quebec und Montreal den dritten Platz. Die lange und spannende Saison mündete im Women Series Final in Ulaanbaatar/Mongolei, wo die 3×3-Damen erneut die Endrunde erreichten und die diesjährige Spielzeit auf dem fünften Platz beendeten. Herren Starke Gruppe bei WM Für die 3×3-Herren ging es Ende Mai zum FIBA 3×3 World Cup 2023 nach Wien/AUT. Für das zweitjüngste Team des Turniers reichte es nach lediglich einem Sieg gegen Madagaskar (20:16) und drei Niederlagen gegen Brasilien (14:17), Serbien (14:21) und Frankreich (11:14) in der Gruppenphase nicht für ein Weiterkommen. Trotzdem lieferten die 3×3-Herren mit 10.8 Highlights (Key Assists, Drives, Dunks, Blocks und Buzzerbeater) pro Spiel den Turnierbestwert und sorgten für einige erstaunte Gesichter. EM-Reise endet früh Im rumänischen Constanta gelang wenige Tage später die Qualifikation für den FIBA 3×3 Europe Cup. Nach einer durchwachsenen Gruppenphase schlugen die 3×3-Herren Slowenien mit 20:12. Die Folgeniederlage gegen Belgien (7:14) brachte die deutsche Auswahl ins Spiel um den dritten Platz. Dort traf Deutschland auf die Ukraine. In den Schlussminuten erkämpften sich die DBB-Herren den letzten verbliebenen EM-Platz (12:11). Bei der EM selber blieb die DBB-Auswahl vom Glück verlassen. In der Gruppe warteten mit Tschechien (18:20) und Litauen (13:21) zwei schwierige Aufgaben. In beiden Spielen lieferte das deutsche Team einen leidenschaftlichen Kampf, konnte sich aber nach zwei Niederlagen nicht für das Viertelfinale qualifizieren. Medaille knapp verpasst In Krakau/POL spielten die DBB-Herren indes groß auf. Mit Siegen gegen Polen (21:20) und Serbien (19:16) machte man bereits am ersten Tag der European Games den Einzug ins Viertelfinale perfekt. Gegen Estland unterlag man hingegen mit (18:20) und traf im ersten K.O.-Spiel auf Tschechien. Dies gewann das DBB-Team furios mit 22:13 und wähnte sich vor der Halbfinalpartie gegen das Top-Team aus Belgien in Medaillenreichweite. Der Finaleinzug blieb aber aus,  Deutschland unterlag mit 15:21. Gegen Gastgeber Polen blieb nun die Möglichkeit auf die Bronzemedaille. In einer sehr engen Partie revanchierten sich die Polen mit einem 21:18 für die Niederlage in der Gruppenphase und verwiesen das deutsche Team auf den undankbaren vierten Platz.

3x3-Damen-2023

FIBA gibt Ausrichter für 3×3-OQTs bekannt

Der Basketball-Weltverband FIBA hat die Ausrichterstädte für zwei der drei Olympischen Qualifikationsturniere (OQTs) für das 3×3-Turnier bei den Olympischen Spielen Paris 2024 bekanntgegeben. Diese herausragenden Events stellen für insgesamt fünf Teams den entscheidenden Schritt auf dem Weg nach Paris 2024 dar und bauen auf dem monumentalen Erfolg des olympischen Debüts von 3×3-Basketball in Tokio 2020 auf. Die deutschen Damen und Herren sind mit dabei. Qualifikationsturniere und Termine: – FIBA 3×3 UOQT 2: Utsunomiya, Japan, 03. bis 05. Mai 2024 Je acht Teilnehmer Damen/Herren, inkl. DBB-3×3-Damen, Sieger ist für Olympia qualifiziert. – FIBA 3×3 OQT: Debrecen, Ungarn, 23. bis 26. Mai 2024 Je 16 Teilnehmer Damen/Herren, inkl. DBB-3×3-Damen (falls nicht Sieger UOQT 2) und DBB-3×3-Herren, jeweils die ersten drei Teams sind für Olympia qualifiziert. „Utsunomiya City ist ein langjähriger Gastgeber der FIBA 3×3 Tour seit 2016, die bis 2028 fortgesetzt wird, und Debrecen war bereits Gastgeber zahlreicher Wettbewerbe. Unser Dank gilt Bürgermeister Sato von Utsunomiya City für seinen unschätzbaren Beitrag zum Sport sowie der Stadt Debrecen und dem ungarischen Basketballverband für ihre kontinuierliche Unterstützung“, erklärte Alex Sanchez, FIBA 3×3 Managing Director. Das mit Spannung erwartete olympische 3×3-Turnier findet vom 30. Juli bis zum 5. August 2024 auf dem berühmten Place de la Concorde im Herzen von Paris statt. Dieser historische Ort, in der Nähe von Wahrzeichen wie dem Grand Palais, den Champs-Elysées und dem Louvre, ist die perfekte Kulisse für diesen elektrisierenden Wettbewerb und wird während der Spiele zum Epizentrum der dynamischen 3×3-Atmosphäre werden. Die Herren aus Lettland und die Damen aus den USA waren die ersten Goldmedaillengewinner im 3×3-Basketball bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio. Bereits jetzt über das Nationen-Ranking qualifiziert sind China, die USA und Frankreich bei den Damen und Serbien, die USA und China bei den Herren.

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3×3: Trainerfortbildung in Alsfeld

Im Rahmen des 3×3-Nominierungslehrgangs in Alsfeld findet vom 18. – 19. Dezember 2023 eine Trainerfortbildung für den 3×3-Bereich statt. Als Referenten werden 3×3-Disziplinchef Matthias Weber und Disziplintrainer Robert Birkenhagen sowie weitere DBB-DisziplintrainerInnen über „Offensiv- und Defensiv-Tendenzen im modernen 3×3“ sowie „Turnierstrukturen des 3×3“ sprechen. Das endgültige Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Anmeldungen sind direkt über Peter Radegast, peter.radegast@basketball-bund.de möglich. Kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten in der Sportschule Alsfeld können vermittelt werden. Die Kosten für die Fortbildung betragen € 89,- inkl. Verpflegung (Mittagessen und Abendessen) ohne Übernachtung! Die Anmeldefrist endet am 01. Dezember 2023. Danach ist eine Teilnahme nur noch auf Anfrage möglich!

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3×3: U17-Nominierungslehrgang

Für den kommenden 3×3 U17-Nominierungslehrgang in Alsfeld hat 3×3-Disziplinchef Matthias Weber seine Nominierungen bekanntgegeben. Vom Zeitraum vom 18. – 20. Dezember 2023 wurden folgende 38 SpielerInnen eingeladen. Betreut werden diese von Disziplinchef Mattias Weber, Disziplintrainer Robert Birkenhagen und den 3×3-TrainerInnen Samir Suliman, Beatrix Waffenschmied, Kevin Magdowski und Simon Bertram. U17-Jungen – Radouan Aberkane (Eisbären Bremerhaven, NBV) – Hendrik Renn (Young Rasta Dragons, NBV) – Limana Lilonge Adoyi (USC Freiburg, BBW) – Daniel Biel (Medipolis SC Jena, TBV) – Lenny Dittmar (Basketball Löwen Erfurt, TBV) – Luca Förster (Basketball Löwen Erfurt, TBV) – Ernst Möller (Basketball Löwen Erfurt, TBV) – Leonar Fliege (Basketball Löwen Erfurt, TBV) – Raul Dumnici (TORNADOS FRANKEN, BBV) – Clemens Sokolov (TORNADOS FRANKEN, BBV) – Vincent Gieth (SC Rist Wedel, HAM) – Nikolai Kaiser (Bayer Giants Leverkusen, WBV) – Julian Kaiser (Bayer Giants Leverkusen, WBV) – Jonas Pohle (Bayer Giants Leverkusen, WBV) – Maximilian Waimann (Metropol YoungStars, WBV) – Alfons Milatz (Niners Chemnitz Academy, BVS) – Christopher Wahren (Niners Chemnitz Academy, BVS) – Udechukwu Obiaga (DBV Charlottenburg, BER) – Maximilian Peters (Eintr. Frankfurt/FRAPORT SKYLINERS, HES) – Felix Sinning (TG Hanau White Wings, HES) – Colin Sobiech (Team Südhessen, HES) U17-Mädchen – Lotte Baldauf (BG Hamburg/Rist Wedel, HAM) – Lotta Linke (SC Rist Wedel, HAM) – Clara Bielefeld (Citybasket Racklinghausen/ML Herne, WBV) – Lucie Keune (Citybasket Recklinghausen/ML Herne, WBV) – Laura Telke (BG Bonn, WBV) – Jordis Hansen (Itzehoe Eagles, BVSH) – Jette Krause (ChemCats Chemnitz, BVS) – Antonia Last (RegioTeam Stuttgart/TuS Stuttgart, BBW) – Paulina Reichenauer (RegioTeam Stuttgart/VfL Waiblingen, BBW) – Sophie Schuster (BSG Ludwigsburg, BBW) – Trinity Wild (RegioTeam Stuttgart/TSV Steinenbronn, BBW) – Anna-Lisa Wuckel (USC Heidelberg, BBW) – Lena Sandner (SG Weiterstadt, HES) – Inge Lise Schulze Steinen (SG Weiterstadt, HES) – Amelie Schumacher (TV Hofheim/TV Langen, HES) – Charlotte Soth (TG Würzburg/Qool Sharks Würzburg, BBV) – Meret Rahel Wellmann (TK Hannover, NBV)

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3×3: U23-Herren holen WM-Bronze

Nachdem die U23-Herren gestern auf Platz zwei ihrer Gruppe ins Viertelfinale des FIBA 3×3 U23 World Cup 2023 in Lublin/Polen einziehen konnten, wartete dort die tschechische Auswahl. Diese konnte nach Verlängerung mit 21:20 bezwungen werden und machte den Weg frei für das Halbfinale gegen die USA. Trotz großem Fight musste man sich dem US-Team mit 10:21 geschlagen geben und zog somit ins Spiel um Platz drei. Gegen Frankreich folgte dort eine der besten Turnierleistungen des Teams von 3×3-Disziplinchef Matthias Weber, die in einem 22:14-Sieg und der Bronzemedaille endete. Damit konnten die 3×3-Jugend-Mannschaften nach WM-Gold (U18-Jungen), EM-Bronze (U17-Mädchen) auch im Bereich der U23 eine Medaille gewinnen. Fertig nervenstark Deutschland startete mit viel Selbstbewusstsein und nach Punkten von Denzel Agyeman und Leon Fertig mit der 4:1-Führung. Nach den Anfangsminuten näherten sich beide Teams leistungstechnisch immer mehr aneinander an und Tschechien kämpfte sich zurück in die Partie (5:4, 3.). Die DBB-Herren konnten sich aber immer wieder einen kleinen Vorsprung erspielen und nutzten ihre Tempovorteile (9:7, 5.). Im Verlauf folgte die beste Phase des deutschen Teams. Fertig erhöhte mit fünf Punkten in Serie die Führung auf 15:10. Doch Tschechien behielt die Ruhe und kam noch vor Anbruch der letzten zwei Minuten zum Ausgleich (15:15, 8.). In der Schlussphase nahm die Partie nochmal Fahrt auf und beide Mannschaften liefen offensiv heiß. Ein Dunk von Agyeman brachte das Spiel mit 19:19 in die Verlängerung. Dort legte Tschechien vor, doch Fertig zog beim Zweier ein Foul und verwandelte beide Freiwürfe. Somit zogen die U23-Herren ins WM-Halbfinale ein (21:20). USA überlegen Von Beginn an war die USA überlegen und nach 1:5-Start direkt auf Betriebstemperatur. Deutschland mühte sich gegen die athletischen Amerikaner und konnte das Tempo zunächst nicht matchen. Bis zur Fünf-Minuten-Marke bekam Deutschland den Rückstand nicht unter vier Punkte und musste nach Fertigs Treffer den nächsten Scoring-Run hinnehmen (6:13, 5.). Beide Mannschaften agierten mit offenem Visier und blockten zum Teil spektakulär. Defensiv fanden die DBB-Herren allerdings weiterhin keine Lösungen, um die nötigen Stops zu bekommen und gerieten immer weiter ins Hintertreffen (9:17, 7.). In der Schlussphase machte die USA vor Ablauf der zehn Minuten die 21 Punkte voll und zog damit ins Finale ein (10:21). Mit zweiter Luft zu Bronze Die Anfangsphase gestaltete sich auf Augenhöhe und nach unterhaltsamen zwei Minuten glich Frankreich zum 4:4 aus. Deutschland nutzte nach Switches seine Größenvorteile aus und punktete vermehrt in der Zone (6:7, 3.). Als Frankreich drohte wegzuziehen, drehte Agyeman auf deutscher Seite auf und erzielte fünf Punkte am Stück, die das Spiel Richtung Deutschland drehten (13:9). Frankreich wehrte sich und kam nochmal auf zwei Punkte ran, doch das DBB-Team machte vor allem die kleinen Sachen gut. Ob es Rebounds, Fouls ziehen oder clevere Defense war, Deutschland wirkte den Tick entschlossener. In den letzten zwei Minuten zogen die 3×3-Herren nach Treffern von Schwalm und Beikame endgültig davon. Fertig gehörte das Schlusswort, nachdem er erst zwei Freiwürfe zum 20:14 und kurz darauf den Zweier zum 22:14 netzte. Deutschland krönt seine Turnierleistung in Polen damit mit der Bronzemedaille. „Medaille spricht für sich“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber zog folgendes Fazit: „Im Viertelfinale haben wir spät die Nerven behalten und in einer sehr aufreibenden Partie Tschechien geschlagen. Gegen die USA haben uns leider die Rebounds komplett aus dem Spiel genommen und somit waren die USA uns immer einen Schritt voraus. Im Spiel gegen Frankreich haben wir wiederum viele Dinge richtig gemacht, waren taktisch diszipliniert und haben Emotionen reingebracht. Dass wir nun auch im U23-Bereich eine Medaille gewinnen konnten ist ein toller Erfolg und unterstreicht unseren Weg im 3×3.“ Für Deutschland spielten Denzel Agyeman (TK Hannover), Linus Beikame (TK Hannover), Leon Fertig (3×3 Düsseldorf), Leander Schwalm (TuS Makkabi Frankfurt)

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3×3: Last-Minute-Knockout für U23-Damen

Zum Abschluss der Gruppenphase des FIBA 3×3 U23 World Cup 2023 in Lublin/Polen trafen die U23-Damen auf Griechenland und Polen. Trotz eines knappen 14:13-Sieges gegen Griechenland, durfte das Team von 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman nicht mit mehr als vier Punkten gegen Polen verlieren. Dies gelang den Gastgebern jedoch auf spektakuläre Weise mit dem letzten Wurf zum 17:22-Sieg, der das deutsche Ausscheiden nach Punkten im Dreiervergleich besiegelte. Entscheidung von der Linie Nach zwei Siegen am gestrigen Tag starteten die DBB-Damen mit viel Selbstvertrauen gegen Griechenland. Laura Zolper eröffnete mit fünf Punkten und brachte Deutschland den ersten Vorsprung (5:2). Griechenlands Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten und nach gut zwei Minuten glichen die Südeuropäerinnen aus (5:5). In der Folge entwickelte sich die Partie zu einem offenen Schlagabtausch, bei dem Griechenland immer wieder Missmatches in der Zone suchte und so einfache Punkte erzielte. Deutschland konnte aber die Führung zunächst verteidigen und führte nach zwei Punkten von Zolper mit 10:7 (6.). Die Griechinnen zeigten aber nochmal Moral und brauchten lediglich eine Minute um die Partie mit einem 4:0-Lauf zu drehen (10:11). In der offenen Schlussphase traf Meret Kleine-Beek zweimal nach tollem Anspiel von Victoria Poros. Defensiv ließen die 3×3-Damen nichts mehr zu und zogen in Person von Zolper mit noch fünf Sekunden einen Freiwurf. Deutschlands Nummer vier blieb nervenstark und machte mit ihrem zehnten Punkt den dritten Sieg in Serie perfekt. Unfassbarer Gamewinner Zu Beginn übernahmen die Polinnen die Kontrolle und gingen mit 1:4 in Führung. Nach zwei Minuten berappelte sich das DBB-Team und kam durch Zolpers Zweier und Reicherts Punkte zum Ausgleich (6:6). Polen schaffte es aber immer wieder durch Würfe mit hohem Schwierigkeitsgrad in Führung zu bleiben. Als Zolper Mitte der Partie erneut egalisierte, schien Deutschland das Momentum auf seiner Seite zu haben. Doch die Gastgeberinnen antworteten angetrieben vom heimischen Publikum mit einem 4:0-Lauf und stellten auf 9:13. Deutschland in der Folge mit drei Fouls in Serie, was die Polinnen an die Linie schickte und den Rückstand auf vier Punkte brachte (11:15). Doch auch die U23-Damen zeigten Kampfgeist und kamen mit einem 5:1-Run zurück ins Spiel (16:16, 9.). In der Schlussphase kam es dann zur kuriosen Situation, dass Polen die Partie für ein Weiterkommen mit fünf Punkten Unterschied gewinnen musste und daher drei Freiwürfe am Stück absichtlich verwarf, um die Partie nicht bei 17:21 zu beenden. Deutschland verteidigte nun lediglich am Perimeter, um keine Zweier mehr zuzulassen. Polen warf im zur Seite fallen einen letzten Wurf Richtung Korb, der zur einheitlichen Fassungslosigkeit tatsächlich sein Ziel fand und Deutschland damit in der Gruppenphase ausknockte (17:22). „Harte Realität“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman gab folgende Einschätzung ab: „Gegen Griechenland, das das gesamte Turnier zu dritt spielen musste, haben wir uns in einem zähen Spiel lange schwer getan. Am Ende hat uns ein Freiwurf zum dritten Sieg gereicht, mit dem wir eine gute Ausgangslage für das letzte Spiel gegen Polen hatten. Die Gruppenkonstellation ergab, das Polen mit fünf oder mehr Punkten gewinnen musste, um noch weiterzukommen. Durch den späten Zweier, der diese Möglichkeit zur Realität gemacht hat, sind wir leider trotz guter Leistungen bei dieser U23-WM ausgeschieden. Mein Dank gilt den Spielerinnen sowie dem Staff, die über die ganze Saison viel auf sich genommen haben und trotzdem immer alles für das Team gegeben haben.“ Für Deutschland spielten Meret Kleine-Beek (GISA LIONS MBC), Victoria Poros (Team Bundeswehr), Marie Reichert (C.B. Adavera Tenerife), Laura Zolper (Herner TC).

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3×3: U23 Herren stehen im WM-Viertelfinale

An Tag vier des FIBA 3×3 U23 World Cup 2023 in Lublin/Polen trafen die DBB-Herren in den letzten beiden Gruppenspielen auf Katar und Kenia. Nach einem deutlichen Sieg gegen Katar (22:6), folgte ein umkämpftes Spiel gegen Kenia, dass das Team von 3×3-Disziplinchef Matthias Weber in der Schlussphase mit 20:14 gewinnen konnte. Somit geht es für die DBB-Auswahl auf Platz zwei der Gruppe ins morgige Viertelfinale. Maximalausbeute In einer sehr physischen Partie taten sich beide Teams zu Beginn schwer und offensiver Flow blieb zunächst aus. Leon Fertig stellte mit seinem dritten Punkt nach über zwei Minuten auf 4:2. Deutschland defensiv sehr aggressiv und mit schnellen Händen. Katar kam kurz auf einen Zähler heran, bevor die DBB-Auswahl durch Linus Beikame und Denzel Agyeman davonzog (7:3). Katar konnte sich meist nur mit Fouls helfen und hatte die Teamfoulgrenze bereits vor der Fünf-Minuten-Marke erreicht. Somit konnten sich die U23-Herren über verwandelte Freiwürfe weiter absetzen (10:4, 5.). Auch in der Folge fanden die Katarer keinen Weg zurück ins Spiel und offenbarten immer mehr defensive Lücken, welche Deutschland clever ausnutzte. Zweimal Fertig und Agyeman und die Partie war bereits nach fast sieben Minuten entschieden (17:6). Das DBB-Team blieb insgesamt knapp vier Minuten ohne gegnerischen Treffer und krönte durch Fertigs Zweier einen wichtigen und hochverdienten 22:6-Erfolg. Echter Hingucker Im letzten Gruppenspiel der DBB-Auswahl stand das Duell mit Kenia an. In einer sehr intensiv geführten Partie hatte Kenia zu Beginn die Oberhand und ging mit 1:4 in Führung. Deutschland tat sich mit der Agilität und Länge der Kenianer schwer und kam erst nach zwei Minuten etwas besser ins Laufen. Fertig hielt Deutschland im Spiel und brachte das DBB-Team auf 6:9 ran. Kenias Führung hatte aber weiterhin Bestand und die deutschen Herren schienen in der Hektik der Begegnung etwas die Kontrolle zu verlieren. In den letzten drei Minuten schalteten die 3×3-Herren aber einen Gang hoch und glichen durch drei Punkte in Folge von Fertig aus (13:13). Kenia bemüht um den Ausgleich, leistete sich einige Unkonzentriertheiten und gab die Führung nach einem technischen Foul ans deutsche Team ab. In der Endphase riss Deutschland das Spielgeschehen komplett an sich und zog mit einem 5:0-Lauf davon (20:14, 10.). „Viel vorgenommen“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber resümierte Folgendes: „Nach der Overtime-Niederlage gestern hatten wir uns für heute viel vorgenommen und sind dementsprechend dominant gegen Katar gestartet. Wir haben gut in unser Spiel gefunden und konnten dem Gegner früh den Zahn ziehen. Gegen Kenia hatten wir große Probleme beim Rebound, haben die Partie aber stark gefinisht und stehen jetzt als Gruppenzweiter im Viertelfinale, womit wir sehr zufrieden sind.“ Für Deutschland spielten Denzel Agyeman (TK Hannover), Linus Beikame (TK Hannover), Leon Fertig (3×3 Düsseldorf), Leander Schwalm (TuS Makkabi Frankfurt)

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3×3: U23-Damen überzeugen beim World Cup

Zum Auftakt des FIBA 3×3 U23 World Cup 2023 in Lublin/POL ging es für die DBB-Damen in die Gruppenspiele gegen Tunesien und Litauen. Mit einem 21:6-Sieg überzeugte das Team von 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman im Duell mit Tunesien auf ganzer Linie. Und auch die folgende Partie gegen Litauen wurde mit 22:21 nach Verlängerung gewonnen, sodass man mit glänzenden Aussichten in den weiteren Turnierverlauf geht. Es folgen am kommenden Samstag zwei Vorrundenspiele gegen Griechenland und Polen. Pure Dominanz Deutschland mit gutem Start gegen die tunesische Auswahl und einer frühen 4:0-Führung. In der Folge traf Meret Kleine-Beek bereits ihren dritten Zweier und erhöhte auf 7:2 (2.). Deutschland mit deutlichen Tempovorteilen und einer sehr gut eingestellten Verteidigung, die den Tunesierinnen kaum einfache Abschlüsse ermöglichte. Nachdem Victoria Poros auf 11:4 stellte, flachte die Partie etwas ab, was das deutsche Team allerdings nicht in Gefahr brachte (4.). Nach fünf Minuten kamen die DBB-Damen wieder besser ins Rollen und zeigten die ganze offensive Klaviatur. Reichert und Kleine-Beek sorgten für jede Menge Inside-Präsenz, während Zolper und Poros auf den Flügeln aktiv blieben. In der Schlussphase lief Marie Reichert heiß und sorgte mit einem eigenen 6:0-Lauf für den frühzeitigen Endstand von 21:6. Hochdramatisch Die zweite Partie gegen Litauen bot dann wirklich alles, was die Faszination von 3×3 ausmacht. Zwei Teams auf Augenhöhe, bedingungsloser Kampfgeist und ein hochdramatisches Ende. Was will man mehr? Deutschland führte schnell 2:0, kassierte dann einen Zweier mit Foul, ehe die Partie mit hohem Tempo und vielen Korberfolgen weiterlief (5:5, 2.!). Deutschland nutzte die körperlichen Vorteile durch Marie Reichert sehr wirkungsvoll und stemmte sich in der Defense mit aller Macht gegen die gefürchteten Zweier der Litauerinnen. Als einer davon zum 5:8 traf (4.), sah es nicht so gut aus für das DBB-Team. Aber Meret Kleine-Beek und die kaum zu stoppende Reichert besorgten die 9:8-Führung (6.). Jetzt checkte auch Victoria Poros punktemäßig ein, das 16:13 durch Laura Zolper nach acht Minuten wirkte wie eine Vorentscheidung. Doch Litauen glich per Zweier aus und war nach einem weiteren Distanztreffer in der letzten Minute sogar wieder vorne (18:19). Mit 20:20 ging es in die Verlängerung. In der blockte Reichert spektakulär, ehe Zolper zweimal den Ball stahl und sich mit dem siegbringenden Korbleger zum umjubelten 22:21 belohnte. „Optimaler Start“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman zog folgendes Fazit: „Gegen die tiefe Verteidigung der Tunesierinnen wollten wir mit viel Bewegung das Spiel breit machen und waren zu Beginn sehr konzentriert. Durch unsere Distanztreffer konnten wir uns absetzen und die Partie routiniert gewinnen. Im zweiten Spiel kamen wir auch gut rein, haben dann aber einige Unaufmerksamkeiten drin gehabt und Rotationen verpasst, wodurch Litauen immer im Spiel blieb. Auch wenn wir etwas gestrauchelt sind, war die Partie offen und in einer langen Verlängerung hat Laura Zolper das Spiel mit ihrem Steal plus Drive entschieden. In dieser ausgeglichenen Gruppe mit zwei Siegen zu starten ist natürlich optimal.“ Für Deutschland spielten Meret Kleine-Beek (GISA LIONS MBC), Victoria Poros (Team Bundeswehr), Marie Reichert (C.B. Adavera Tenerife), Laura Zolper (Herner TC).

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3×3: U23-Herren mit Auftaktniederlage bei WM

Der diesjährige FIBA 3×3 U23 World Cup 2023 in Lublin/POL startete für die U23-Herren mit dem Gruppenspiel gegen Israel. Die zweite Partie gegen Tunesien wurde aufgrund des Nichtantritts des Gegners nicht gespielt und für Deutschland gewertet. In der verbliebenden Partie gegen Israel musste sich Deutschland in der Overtime mit 17:19 geschlagen geben. Das Team von 3×3-Disziplinchef Matthias Weber hat mit zwei weiteren Partien am Samstag allerdings noch alle Chancen aufs Weiterkommen. Späte Wendung Deutschland begann hoch fokussiert und fand gut ins Spiel. Nach zwei Minuten stellte Denzel Agyemans And-One auf 5:3 und belohnte das deutsche Team für sein Engagement. Von da an kamen die Israelis allerdings besser ins Spiel und zogen das Momentum mithilfe einiger Zweier auf ihre Seite (5:9). Deutschland fing sich aber und suchte immer öfter das 1-gegen-1. Leander Schwalm und Leon Fertig brachten die DBB-Herren wieder in Schlagdistanz und verkürzten auf 9:11 (5.). Über die nächsten Minuten entwickelte sich die Partie zu einem rasanten Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Israel ging mehrfach knapp in Führung, doch die DBB-Auswahl fand weiterhin Antworten und verteilte das Scoring auf verschieden Schultern (15:16, 8.). In den Schlussminuten erzielte Fertig den Ausgleich und Agyeman wenige Momente später die Führung (17:16). Israel mit dem finalen Angriff, den Deutschland beinahe bis zum Schluss hervorragend verteidigte. Doch ein spätes Foul beim Zweier, eröffnete Israel die Möglichkeit die Führung zurückzuerobern. Mit noch acht Sekunden verwandelte Israel aber nur einen Freiwurf und schickte die Partie somit in die Overtime. Dort saß direkt der erste Wurf von jenseits der Zweipunktelinie und entschied das Spiel zu Gunsten der Israelis (17:19). „Toughe Würfe getroffen“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber ordnete den Turnierauftakt folgendermaßen ein: „Respekt an Israel, die viele schwierige Würfe getroffen haben. Leider sind uns einige defensive Fehler unterlaufen, die der Gegner ausnutzen konnte. Wir müssen aus diesem Spiel lernen und dann am Samstag angreifen, um den Einzug in die nächste Runde klarzumachen.“ Für Deutschland spielten Denzel Agyeman (TK Hannover), Linus Beikame (TK Hannover), Leon Fertig (3×3 Düsseldorf), Leander Schwalm (TuS Makkabi Frankfurt)

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3×3: U23-Kader für WM nominiert

Für den anstehenden FIBA 3×3 U23 World Cup 2023 in Lublin/POL haben 3×3-Disziplinchef Matthias Weber und 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman ihre Kader bekannt gegeben. Folgende SpielerInnen wurden für den Zeitraum vom 25. September – 02. Oktober 2023 nominiert: Damen Meret Kleine-Beek (GISA LIONS MBC) Victoria Poros (Team Bundeswehr) Marie Reichert (C.B. Adavera Tenerife) Laura Zolper (Herner TC) Betreut wird das Team von 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman und Physiotherapeut Christopher Schmidt. Spieltermine Do., 28. September 2023 16.45 Uhr: Deutschland – Tunesien 18.35 Uhr: Deutschland – Litauen Sa., 30. September 2023 16.45 Uhr: Griechenland – Deutschland 19.35 Uhr: Polen – Deutschland Herren Denzel Agyeman (TK Hannover) Linus Beikame (TK Hannover) Leon Fertig (3×3 Düsseldorf) Leander Schwalm (TuS Makkabi Frankfurt) Betreut wird das Team von 3×3-Disziplinchef Matthias Weber und Physiotherapeut Christopher Schmidt. Spieltermine Do., 28. September 2023 11.50 Uhr: Deutschland – Israel 13.40 Uhr: Deutschland – Tunesien Sa., 30. September 2023 10.00 Uhr: Katar – Deutschland 12.15 Uhr: Kenia – Deutschland

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3×3 EM: U17-Mädchen krönen sich mit Bronze

Beim FIBA 3×3 U17 Europe Cup 2023 in Heraklion/Kreta/GRE haben die DBB-Mädchen den dritten Platz belegt und sich mit der Bronzemedaille belohnt. Im Viertelfinale setzte sich die deutsche Mannschaft mit 17:10 gegen Polen durch, ehe es im Halbfinale gegen Frankreich ging. Dort hatten die DBB-Mädchen mit 10:17 das Nachsehen, bewiesen aber Moral und schlugen im Spiel um Platz drei Bulgarien hochverdient mit 19:14. Damit holen nach den U18-Jungen (Goldmedaille WM) auch die U17-Mädchen eine Medaille im 3×3-Sommer. Tolle Leistung!! Viel Herz und Einsatz Im Viertelfinale traf das in der Vorrunde zweimal siegreiche Team auf Polen. Die Mannschaft von 3×3-Disziplintrainer Kevin Magdowski legte einen guten Start hin und war sofort mit 2:0 vorne (Marija Ilic, Luise Linke). Aber die Polinnen zeigten in den Folgeminuten, dass sie vollkommen zurecht im Viertelfinale stehen. Sie übernahmen kurzfristig die Führung (2:3, 2.), ehe Ilic, Linke und Lisanne Räwer Tanguep konzentriert auf 8:5 stellten (5.). Polen kam auf 9:7 und 10:8 heran (6.), aber die Schlussminuten gehörten dann eindeutig den Deutschen. Der Zweier von Johanna Huppertz und ein weiterer Punkt von Linke bedeuteten das 13:8 und damit schon eine Vorentscheidung. Das DBB-Team ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen und stürmte mit einer sehr homogenen Leistung ins Halbfinale (17:10). Müde Beine Gegen Frankreich begannen die U17-Mädchen mit einigen Startschwierigkeiten und lagen nach einer Minute mit 0:3 hinten. Die zwei Punkte von Räwer Tanguep brachen den französischen Run nur kurz und Deutschland fand zunächst defensiv keine Antworten auf die gegnerischen Drives. Frankreich kombinierte sich durch die deutsche Verteidigung und erhöhte das Polster auf sechs Punkte (2:8). Beim Stand von 3:10 und dem drohenden Ausscheiden, wachte die deutsche Auswahl auf. Huppertz gefolgt von drei Punkten von Ilic brachten Deutschland zurück in Schlagdistanz (8:10, 6.). In der Folge merkte man den deutschen Mädchen aber an, dass der Run jede Menge Kraft gekostet hatte. Frankreich besinnte sich hingegen auf seine Stärken und antwortete mit einem 6:0-Lauf (8:16). Räwer Tangueps And-One kam zu spät und konnte das Ausscheiden im Halbfinale nicht verhindern (10:17). Bulgarien geknackt Nach dem Aus im Halbfinale ging es für das deutsche Team gegen Bulgarien um die Bronzemedaille. Nach frühem 1:2-Rückstand, kamen die DBB-Mädchen ins Rollen und zogen mit einem 6:0-Lauf davon. Besonders die Kombination Ilic und Räwer Tanguep funktionierte hervorragend und bereitete den Bulgarinnen einige Probleme (7:2, 2.). Auch in der Folge war Deutschland das klar bessere Team und mit sehr hohem defensiven Einsatz. Nach drei Minuten erhöhte Räwer Tanguep, die unermüdlich am offensiven Brett arbeitete auf 9:3. Danach fand auch Bulgarien in diesem Spiel um Platz drei statt und und verkürzte auf 11:8. Das And-One von Linke nahm Bulgarien aber wieder den Wind aus den Segeln. Selbes Bild auch in der Endphase. Sobald Bulgarien drohte auszugleichen fand das deutsche Team die passende Antwort und agierte mit viel Selbstvertrauen. Huppertz stellte auf 18:12 und beendete damit jegliche bulgarische Hoffnungen auf Edelmetall. „Überragende Teamleistung“ 3×3-Disziplintrainer Kevin Magdowski zog folgendes Fazit: „Das wichtige Spiel gegen Polen haben wir etwas überraschend deutlich gewonnen und waren danach gegen Frankreich klar unterlegen. Bulgarien hat sein EM-Ticket wie wir erst spät in der Quali gesichert und hat hier in Griechenland für einige Überraschungen gesorgt. Wir hatten aber eine super Energie und konnten die Oberhand behalten. Ich bin unfassbar stolz auf die Leistung der Mädels, die sich für ihren enormen Aufwand belohnt haben und neben Bronze auch die U18-WM-Quali gesichert haben. Diese beiden Tatsachen zeigen einfach, dass wir im 3×3 einen super Job machen und auf dem richtigen Weg sind. Abschließend ist es mir noch wichtig meiner Trainerkollegin Beatrix Waffenschmied zu danken, die diesen Kader zusammen mit mir auf die Turniere vorbereitet hat. Des Weiteren haben sich auch Jana Koch und Antonia Schütze, die uns in der Quali erst nach Griechenland gebracht haben, eine Erwähnung und meinen Dank verdient.“ Für Deutschland spielten Johanna Huppertz (TG Neuss), Marija Ilic (TG Neuss), Luise Linke (Ahrensburger TSV/AVIDES Hurricanes), Lisanne Räwer Tanguep (SV Möhringen/Regio Team Stuttgart).

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3×3 EM: U17-Mädchen im Viertelfinale

Am zweiten Tag des FIBA 3×3 U17 Europe Cup 2023 in Heraklion/Kreat/GRE trafen die DBB-Mädchen in der Gruppenphase auf Portugal und Großbritannien. In beiden Spielen konnte das Team von 3×3-Disziplintrainer Kevin Magdowski überzeugen und zeigte besonders offensiv sein Potenzial. Mit zwei Siegen (16:12, 22:12) treffen die DBB-Mädchen morgen im Viertelfinale auf Spanien, Polen oder Kroatien. Ilic unwiderstehlich Die Anfangsphase der Auftaktbegegnung zwischen Deutschland und Portugal verlief zerfahren und beide Mannschaften suchten noch nach ihrem Offensivrhythmus. Nach vier Minuten erhöhte Portugal auf 1:4, während die deutsche Auswahl viele vermeintlich einfache Würfe verlegte. Luise Linke machte mit ihrem Treffer den Anfang und brachte Deutschland zurück in die Spur. In der Folge lief Marija Ilic komplett heiß und erzielte sieben Punkte in drei Minuten. Immer wieder zog die deutsche Aufbauspielerin mit viel Tempo zum Korb und finishte gekonnt an ihren Gegnern vorbei. Nach ihrem zweiten Zweier lag Deutschland mit 11:6 vorne und hatte das Spiel komplett gedreht. Portugal war beeindruckt, aber noch nicht geschlagen und versuchte alles, um das Momentum wieder auf die eigene Seite zu bringen. Insgesamt kamen die Portugiesinnen in den Schlussminuten dreimal auf drei Punkte an Deutschland heran. Doch jedes Mal lieferte Ilic die passende Antwort und machte den Auftaktsieg mit ihren 13 Punkten perfekt (16:12). Fulminanter Schlussspurt Bei einem Sieg gegen Großbritannien winkte den U17-Mädchen der Gruppensieg und der Einzug ins Viertelfinale. Dementsprechend fokussiert startete Deutschland in die Partie und lag nach Zweiern von Linke und Huppertz mit 6:2 vorne. Großbritannien kam dann aber besser ins Spiel und glich per 4:0-Lauf aus (6:6, 5.). Die DBB-Mädchen zogen die Zügel in der Defense darauf enger und zwangen den Gegner vermehrt zu Fouls, die schnell in Freiwürfen mündeten (9:6). Als Huppertz kurz danach auf 12:6 stellte, schien die Partie beinahe entschieden. Doch die UK-Auswahl stemmte sich nochmal gegen die Niederlage und verringerte den Abstand auf drei Punkte (13:10, 7.). Großbritannien hätte bei einer besseren Freiwurfquote sogar die Chance auf den Ausgleich gehabt, doch Deutschland fuhr indes die Intensität wieder hoch und fing an in der Zone zu dominieren. Vor allem Lisanne Räwer Tanguep und Johanna Huppertz brillierten in den Schlussminuten und entschieden diese mit 9:2 für das deutsche Team. Ilic‘ Zweier war die Kirsche auf der Sahne eines tollen ersten Turniertags (22:12). „Tollen Basketball gezeigt“ 3×3-Disziplintrainer Kevin Magdowski resümierte Folgendes: „Ich bin sehr zufrieden mit unserem Turnierauftakt. Gegen Portugal haben wir kämpferisch super dagegen gehalten und nur zwölf Punkte zugelassen. Auch im zweiten Spiel haben wir die Intensität, trotz einem Spiel in den Knochen, hoch halten können und haben sehenswerten Basketball gezeigt. Jetzt geht es morgen in das entscheidende Viertelfinale, dass wir unbedingt gewinnen wollen um unter die letzten vier zu kommen.“ Für Deutschland spielten Johanna Huppertz (TG Neuss), Marija Ilic (TG Neuss), Luise Linke (Ahrensburger TSV/AVIDES Hurricanes), Lisanne Räwer Tanguep (SV Möhringen/Regio Team Stuttgart)