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Medienakkreditierung

Medienakkreditierung ING 3×3 Champions Trophy 2024 bei MASH

Info für Medienvertreter*innen Vom 2. bis zum 4. August kämpfen die besten 3×3-Teams Deutschlands im Münchner Olympiapark im Rahmen von MASH um den 3×3-Pokal des Deutschen Basketball Bundes (DBB). Gespielt wird bei der ING 3×3 Champions Trophy in den Kategorien Damen, Herren, U18 weiblich und U18 männlich. Die Akkreditierung für Medienvertreter erfolgt über die Medienakkreditierung von MASH unter: https://www.munich-mash.com/2024/de_media_2.html Weitere Infos zu der Veranstaltung finden Sie unter www.ing3x3tour.de.

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Doku: Im Moment – Der Weg der 3×3-Damen zu den Olympischen Spielen in Paris

Es war eine besondere Reise, die die 3×3-Damen in den letzten Monaten und Jahren hinter sich haben. Vor etwas mehr als vier Jahren begann das Gespann um 3×3-Disziplinchef Matthias Weber und 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen eine deutsche 3×3-Damenmannschaft zu etablieren. Mit von der Partie Svenja Brunckhorst und Sonja Greinacher, die sich beide seit einigen Jahren nur noch auf den 3×3-Sport fokussieren. Zudem Luana Rodefeld und seit 2023 auch Marie Reichert, die das Vierergespann von 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman vervollständigten. Nachdem man die Olympia-Qualifikation für Tokio 2020 verpasste, galt der Fokus den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Jahrelange Arbeit, aufwändige Reisen und die außergewöhnlichsten Spielorte mündeten in einem Startplatz bei zwei Olympischen Qualifikationsturnieren diesen Mai. Der Weg den die 3×3-Damen von Springfield/USA über Utsunomiya/JPN bis hin zur letzten Chance in Debrecen/HUN zurücklegten und was entscheidende Faktoren auf dem Weg zum ersten Olympischen 3×3-Ticket waren zeigt die Doku „Im Moment – Der Weg der 3×3-Damen zu den Olympischen Spielen in Paris“ von Felix Steiner, Jakob Berger, Aleyna Demirel und Lucas Kröger.

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3×3 WS: Frühzeitiges Ausscheiden

Nach Fribourg/SUI stand für die deutschen 3×3-Damen der nächste Stop der Women’s Series in Ziel Bordeaux/FRA an. Im ersten Spiel trat das Team – wie bereits in Fribourg – zu dritt an, da Sonja Greinacher kurzfristig ausfiel, Svenja Brunckhorst allerdings wieder mit von der Partie war. Obgleich eines deutlichen 14:6-Sieges wurde die Partie von der Verletzung von Luana Rodefeld überschattet. Diese konnte die Partie nicht beenden, wodurch das deutsche Team im Nachgang des Spiels aufgrund nur zwei verbliebener Spielerinnen für den Stop disqualifiziert wurde. Starker Dämpfer Das Spiel begann nach kleinen anfänglichen Schwierigkeiten eigentlich gut für die deutschen 3×3-Damen, als Elisa Mevius (1:0, 1.) die ersten deutschen Punkte einpackte und anschließend drei erfolgreiche Korbangriffe von Svenja Brunckhorst folgten (4:2, 5.). Ihre Gegnerinnen aus Israel legten zwar eine beachtliche Defense an den Tag, kamen aber selbst nur selten zu Punkten, da auch die deutsche Verteidigung Stärke bewies. Brunckhorst unterstrich mit ihren Aktionen wie einem beeindruckenden „behind the back flip pass“ ihre erfolgreiche Rückkehr ins Team Deutschland. Dem guten Start einen starken Dämpfer verpasste die Verletzung von Luana Rodefeld, die sich in der achten Spielminute am Knie verletzte und gestützt vom Feld humpelte. Das israelische Team zeigte Größe, als sie nach Rodefelds Ausfall der Fairness halber im 2-gegen-2 weiterspielten und ihre dritte Spielerin am Spielfeldrand behielten. Trotz Rückschlag bissen sich Brunckhorst und Mevius durch und gewannen das Spiel mit 14:6 gegen Israel. Für den weiteren Turnierverlauf wurden die 3×3-Damen allerdings aufgrund der fehlenden dritten Spielerin disqualifiziert. „Bittere Situation“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman ist dankbar über die Reaktion der Gegnerinnen auf das Geschehene: „Wir sind auf die Siegerstraße eingebogen. Dann ist Luana Rodefeld ausgefallen, aber die Israelis haben äußerstes Fairplay gezeigt und eine Spielerin in die Ecke gestellt. Der Sieg ist im Moment natürlich nichst wert, da wir für den Rest des Turniers nicht wettkampffähig sind und disqualifiziert werden.“ Für Deutschland spielten: Svenja Brunckhorst (5 PTS, TK Hannover/Team Bundeswehr), Elisa Mevius (5 PTS, BBC Rendsburg/Oregon Ducks/USA), Luana Rodefeld (4 PTS, Team Bundeswehr).

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3×3: U21-Nations League in Bukarest beendet

Die Spiele der 3×3 U21-Damen & -Herren im Rahmen der Nations League in Bukarest/Rumänien sind abgeschlossen. Die U21-Damen kämpften sich in das Finalspiel des zweiten Stops, unterlagen ihren Gegnerinnen aus Spanien aber gegen Ende. Die U21-Herren hingegen kamen gleich an zwei Tagen in das Endspiel  und holten sowohl im Finale des zweiten Stops gegen die Tschechische Republik als auch dem des dritten Stops gegen Spanien den Sieg nach Hause. Erstes Mal Final-Luft schnuppern Die U21-Damen traten mit diesem Nations League Turnier ihr erstes internationales Turnier an und schlugen sich dabei nicht schlecht. Der erste Tag fiel den Damen noch etwas schwer, weshalb sie erst einmal versuchten, sich an die Abläufe zu gewöhnen und sich anzupassen, um letztendlich eines von zwei Spielen, nämlich gegen die Damen aus Rumänien (14:11), zu gewinnen. Das andere Spiel gegen Spanien verloren sie mit 7:16. Ihre Bemühungen zahlten sich am zweiten Tag direkt aus, als sie sich nach zwei gewonnenen Spielen, gegen die Türkei und Tschechien, am Ende des Tages im Finale den Spanierinnen gegenüber fanden. Sie unterlagen ihren Gegnerinnen allerdings mit 13:17. Der dritte Tag stellte sich als herausfordernd heraus und die DBB-U21-Damen konnten sich letztendlich weder gegen Spanien (14:20) noch gegen Tschechien (12:14) behaupten. Neu im Game Dennoch spricht sich 3×3-Disziplintrainer Robert Biekenhagen positiv zu den drei Spieltagen aus und sieht optimistisch in Richtung der nächsten Stops in Ungarn: „Insgesamt ein sehr solider Auftritt. Gerade für eine so neue Mannschaft, die noch nicht so viel internationale Erfahrung hat, ist das natürlich schwierig sich gegen solche anderen Teams durchzusetzen. Da haben sie es – finde ich – echt gut gemacht und darauf kann man aufbauen für den zweiten Triple-Stop in Ungarn.“ Siegerqualität Die 3×3 U21-Herren brauchten am ersten Tag auch etwas Zeit, um sich zu finden und wachzurütteln, als sie zwar gegen Ungarn mit 21:7 gewannen, aber gegen Spanien mit 14:20 verloren und im Vergleich am Ende des Tages Dritter wurden. Umso erfolgreicher kämpften sich die Jungs an Tag zwei und drei nach oben. Sie durchliefen im zweiten Stop zwei Spiele, gegen die Türkei (21:8) und gegen Rumänien (21:9), aus welchen sie als klare Sieger hervorgingen. Dann gelang es ihnen auch noch das Finale gegen die Mannschaft aus Tschechien (21:8) zu gewinnen, womit sich ihre Mühe auszahlte. Auch der dritte Tag verlief ähnlich für die 3×3-Korbjäger, denn sie gewannen die ersten beiden Spiele gegen Ungarn (22:7) und Rumänien (21:16) hoch und holten auch noch den ersten Platz des dritten Stops nach einem Sieg über Spanien nach Hause: Sie meisterten die Aufholjagd hierbei erfolgreich und kamen nach anfänglichen Rückständen (10:15, 17:19) schließlich zu einem starken 21:19-Erfolg. Fabian Giessmann wurde MVP des Turniers in Bukarest. „Den ersten Platz wollen wir behaupten“ Auch 3×3-Disziplintrainer Birkenhagen ist von Stop zwei und drei überzeugt: „Unser Team spielte mit sehr hoher defensiver Qualität und sehr starker Energie-Leistung und auch Abgeklärtheit und dem Wissen, wie man dann solche engen Spiele auch gewinnt im 3×3. Da hat sich das dann ausgezahlt, dass sie sowas schon das ein oder andere Mal gesehen haben.“ Die DBB-Youngster verschafften sich damit, genauso wie die 3×3 U21-Damen, eine gute Ausgangsposition für den zweiten Triple-Stop in Ungarn: „Diesen ersten Platz wollen wir behaupten, das ist das Ziel. Bei den Männern ist man schnell dazu verleitet, weil sie ja auch schon lange dabei sind, das so für selbstverständlich zu nehmen. Aber die sind ja auch alle noch 19 und das ist die U21. Von daher sind wir wirklich auf einem sehr guten Weg und das ist ein sehr hoch einzuschätzender Auftritt gewesen insgesamt. Spiele, die echt schwierig waren, haben sie noch in Siege umgewandelt. Am Ende auf dem Spielberichtbogen sieht das immer so einfach aus, das „gewonnen“, aber es war schon auf jeden Fall ein hartes Stück Arbeit. Von daher haben sie das echt gut gemacht.“ Über Neuzugang Rotimi Ogunniyi spricht sich Biekenhagen auch positiv aus, der im dritten Stop das erste Mal in einem internationalen 3×3-Turnier für Deutschland auf dem Feld stand. Für Deutschland spielten (3×3 U21-Damen): Maira Banko (5/17/12, Turn Klubb zu Hannover), Nina Horvath (dnp/dnp/3, UNC Greensboro), Olivia Okpara (3/13/8, Wings Leverkusen), Paula Wenemoser (7/5/dnp, TG 48 Würzburg), Franka Wittenberg (6/15/6, Canisius Golden Griffins). (Stop1/Stop2/Stop3) Für Deutschland spielten (3×3 U21-Herren): Denzel Agyeman (9/7/12, Turn Klubb zu Hannover / St.Pauli KICKZ 3×3), Sidi Linus Beikame (12/15/8, Turn Klubb zu Hannover / St.Pauli KICKZ 3×3), Fabian Giessmann (11/39/42, Turn Klubb zu Hannover / St.Pauli KICKZ 3×3), Joshua Günther (3/2/dnp, Turn Klubb zu Hannover), Rotimi Ogunniyi (dnp/dnp/2, Turn Klubb zu Hannover). (Stop1/Stop2/Stop3) Spielergebnisse der 3×3 u21-Damen: Stop 1 Deutschland – Spanien 07:16 Deutschland – Rumänien 14:11 Stop 2 Deutschland – Türkei 18:12 Deutschland – Tschechien 19:14 Finale: Deutschland – Spanien 13:17 Stop 3 Deutschland – Spanien 14:20 Deutschland – Tschechien 12:14 Hier geht es zur offiziellen FIBA Nations League 3×3-Seite Spielergebnisse der 3×3 U21-Herren: Stop 1 Deutschland – Ungarn 21:08 Deutschland – Spanien 14:20 Stop 2 Deutschland – Türkei 21:08 Deutschland – Rumänien 21:09 Finale: Deutschland – Tschechien 21:08 Stop 3 Deutschland – Ungarn 22:07 Deutschland – Rumänien 21:16 Finale: Deutschland – Spanien 21:19

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3×3-Damen: Zu dritt bis ins Finale

Die Erfolgsserie unserer 3×3-Damen im Rahmen der Women’s Series 2024 in Fribourg/Schweiz ging heute erst einmal weiter. Das Team von 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman gewann sowohl das Viertelfinale gegen Spanien als auch das Halbfinale gegen die USA jeweils souverän mit 18:12. Das Finale gegen die Niederlande stellte allerdings eine Herausforderung dar, wobei sich unsere 3×3-Damen nach einem ermüdenden Kampf geschlagen geben mussten und als Zweiter aus dem Turnier gingen.  Das Viertelfinale: „Verdienter Sieg“ Zu Beginn des Viertelfinal-Spiels gegen Spanien hätte man meinen können, dass es diesmal schwieriger werden könnte für unsere momentan drei-köpfige Damen-Mannschaft, als in den ersten beiden Minuten nur spanische Punkte fielen. Doch die Deutschen drehten das Blatt innerhalb kürzester Zeit, als Sonja Greinacher begann, einen Ball nach dem anderen im Korb zu versenken. Ein geschmeidiger Korbleger von Elisa Mevius folgte (7:3, 4.). Durch schnelle Augen und starke Pässe stellte Deutschland nach der 6. Spielminute auf 11:6. Auch Luana Rodefeld zeigte Einsatz, schloss sehenswert per EuroStep ab (12:6, 7.). Den Spanierinnen gelang es zwar nach einer Aufholjagd auf eine 4-Punkte-Differenz zu kommen (14:10, 9.), doch sie konnten letztendlich nichts gegen das überlegene deutsche Team ausrichten. Unsere 3×3-Damen gewannen demnach souverän mit 18:12 gegen Spanien und erkämpften sich ihren Platz im Halbfinale gegen die USA. Disziplintrainer Samir Suliman zeigte sich stolz auf das Team: „Toller Sieg! Das Team hat sehr konsequente Sachen durchgesetzt und hat Spanien überhaupt nicht in den Rhythmus kommen lassen. Verdienter Sieg im Viertelfinale.“ Das Halbfinale: „Herausragend“ Das Halbfinale gegen die USA begann zunächst ausgeglichen (1:1, 1.; 2:2, 2.), doch Elisa Mevius drehte auf einmal völlig auf und traf gleich zwei Floater hintereinander, gefolgt von einem Korbleger inklusive getroffenem Freiwurf, womit sie ihr Team zügig in Führung brachte (6:2, 3.). Team USA machte geschickte Punkte, die Sonja Greinacher nicht auf sich sitzen ließ und schnell Antworten parat hatte. Trotz einigen Zweiern des gegnerischen Teams blieben die Deutschen in Führung (10:8, 5.). Ein Zweier von Luana Rodefeld folgte (12:8, 6.) sowie weitere Punkte durch viele geschickte Rebounds, eine überragende Defense – besonders von Sonja Greinacher – und mehrere Halbfeldwürfe (17:8, 9.). Die Amerikanerinnen hatten alle Mühe mitzukommen und verloren einige Bälle an die Deutschen. Auch das Halbfinale gewannen unsere 3×3-Damen mit einem verdienten 18:12. „Defensiv genau das umgesetzt, was wir wollten. Ganz, ganz tolles Spiel, herausragend sogar“, so der stolze 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman. Das Finale: „Sie haben gekämpft“ Nach einer Erfolgsserie, auf die man nur stolz sein kann, verloren die 3×3-Damen das Finale mit 10:20. Das Spiel begann holprig und man konnte den Spielerinnen die Anstrengung anmerken. Viele Würfe gingen daneben, bevor Sonja Greinacher wieder mit den ersten deutschen Punkten ins Spiel startete (2:6, 3.). Das Team aus den Niederlanden zeigte von Anfang an Energie, die auf deutscher Seite nach einem anstrengenden Tag ohne Auswechselspielerin zu schwinden begann. Es ging dauerhaft schleppend voran und Deutschland lag das gesamte Spiel über weit hinten, obwohl Greinacher, Mevius und Rodefeld ihr Bestes gaben und versuchten am Ball zu bleiben. Letztlich verloren sie das Finale mit 10:20, nachdem sie dem Tempo und der Treffsicherheit der Niederländerinnen einfach nicht mehr standhalten konnten. Sonja Greinacher ist allerdings verdient Top-Scorerin des Turniers. „Massives Kompliment“ Dennoch spricht 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman ein „massives Kompliment“ an seine Mannschaft aus: „Sie haben gekämpft bis zum Umfallen, zu dritt das Turnier bis ins Finale getragen und am Ende hat die Niederlande das Finale dann verdient gewonnen. Wir gratulieren herzlich dem niederländischen Team und ich bin sehr sehr stolz auf die kämpferische Leistung im Finale und auf die Gesamtleistung des Teams über das gesamte Turnier. Herausragend!“ Für Deutschland spielten: Sonja Greinacher (11/8/7, TK Hannover/Team Bundeswehr), Elisa Mevius (2/7/3, BBC Rendsburg/Oregon Ducks/USA), Luana Rodefeld (5/3/0, Team Bundeswehr).

3x3, Basket, Sport,

3×3 WS: Guter Auftakt in Fribourg

Heute hat in Fribourg/SUI der vierte Stop der diesjährigen Women’s Series für die 3×3-Damen begonnen. Das DBB-Team, das auf die angeschlagene Svenja Brunckhorst verzichtete, gewann am ersten Tag beide Gruppenspiele gegen Rumänien (21:7) und Tschechien (17:15). Im morgigen Viertelfinale geht es gegen Spanien oder Polen. In allen Belangen besser Auch wenn die DBB-Damen nur mit drei Spielerinnen (Marie Reichert erkrankt im Hotel) antreten konnten, stellte der erste Gegner Rumänien keinerlei Problem dar. Deutschland war in allen Belangen klar überlegen, individuell wie auch taktisch. Zwei Zweier von Sonja Greinacher und Luana Rodefeld stellten früh auf 5:1 (2.). Das DBB-Team baute die Führung kontinuierlich aus. Eine ganz stark beginnende Rodefeld besorgte das 9:3 (3.), dann übernahm Greinacher und punktete nach sechs Minuten zum 14:5. Elisa Mevius traf nach acht Minuten zum 19:7 und wenig später war das Spiel entschieden. Dementsprechend zufrieden war Disziplintrainer Samir Suliman: „Wir sind super gestartet und hatten schnell Kontrolle über das Spiel. Dann haben wir uns immer weiter abgesetzt. Am Ende hat es etwas gedauert, bis wir das Spiel zugemacht haben. Wir hoffen, dass Marie morgen spielen kann.“ Hartes Stück Arbeit In der zweiten Partie bekamen es die DBB-Akteurinnen mit einem Gegner ganz anderen Kalibers zu tun. So war es kein Wunder, dass die Begegnung bis in die Schlusssekunden spannend war. Anfangs hatten die Tschechinnen Vorteile, begegneten der DBB-Auswahl mit einer ganz anderen Intensität als noch Rumänien (3:5, 2.). Doch nach vier unbeantworteten Punkten schien die deutsche Mannschaft ihren Rhythmus gefunden zu haben (7:5, 3.). Mevius agierte stark, Greinacher vollendete ein „and one“ zum 11:7 nach fünf Minuten. Dann hieß es sogar 13:7, ehe die Kräfte und die Konzentration auf deutscher Seite doch etwas nachließen. Tschechien kam heran (13:11, 15:13, 8.), aber dann hatte Deutschland einige starke Szenen in der Defense und holte sich mit etwas Glück und viel Geschick den umkämpften Sieg, der den Gruppensieg bedeutet. „Dauerhafte Konsequenz“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman: „Tschechien war mit einer jungen Truppe physisch sehr präsent und engagiert. Wir haben ein paar Post-ups kassiert, aber trotzdem unseren Rhythmus weiter gespielt. Dann sind wir gut in Führung gegangen und hatten das Spiel sehr gut im Griff. Dann sind es so ein, zwei Dinge, die so ein Spiel dann doch wieder kippen lassen. Einmal nicht gut verteidigt, zack zack zack, und schon wird es wieder ein Spiel, wo der Gegner am Sieg riechen kann. Das haben wir dann aber am Ende konsequent nach Hause gebracht. Es geht halt im 3×3 um dauerhafte Konsequenz. Jetzt sind wir Gruppensieger und freuen uns auf morgen. Mal schauen, wer uns da begegnet.“ Für Deutschland spielten Sonja Greinacher (11/5, TK Hannover/Team Bundeswehr), Elisa Mevius (4/8, BBC Rendsburg/Oregon Ducks/USA), Luana Rodefeld (6/3, Team Bundeswehr).