Weltmeister in der Mongolei

Nach der Bronzemedaille bei der U23-Weltmeisterschaft 2023 in Lublin/POL, gelang den DBB-Herren um Denzel Agyeman, Linus Beikame, Fabian Giessmann und Leon Fertig in der Mongolei der ganz große Wurfe. In spektakulärer Manier marschierte die deutsche U23 bis ins Finale und besiegte die USA dort mit 21:13. Im Vorfeld setzte man sich in seiner Gruppen gegen Neuseeland, Israel und Italien durch und zog als Gruppenprimus ins Viertelfinale ein. Dort zeigte man sich in Bestform und setzte sich gegen Frankreich und eine Runde später Litauen souverän durch.

Das angesprochene Finale entschied der Turnier-MVP Fabian Giessmann mit seinen 13 Punkten. Giessmann, der in den letzten drei Jahren in seiner jeweiligen Altersklasse drei Medaillen und drei MVP-Awards abräumen konnte, ist dies nun der zweite Weltmeister-Titel in zwei Jahren.

Leon Fertig, Linus Beikame, Fabian Giessmann und Denzel Agyeman bei der Siegerehrung.
Foto: FIBA

Kader

Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein
Denzel Agyeman 03/09/2004 1.86 m 3×3-Spieler TK Hannover/St. Pauli 3×3
Linus Beikame 03/11/2004 2.01 m 3×3-Spieler TK Hannover/St. Pauli 3×3
Leon Fertig 04/06/2001 1.88 m 3×3-Spieler Düsseldorf LFDY
Joshua Günther 23/03/2004 1.97 m 3×3-Spieler TK Hannover
Philip Hecker 19/01/2002 1.93 m 3×3-Spieler Tigers Tübingen
Tristan Kuska 01/12/2005 2.05 m 3×3-Spieler TK Hannover
Emil Loch 08/02/2002 1.98 m 3×3-Spieler Iserlohn Kangaroos
Bjarne Machholz 11/11/2003 1.92 m 3×3-Spieler TK Hannover
Tebbe Möller 08/07/2005 1.72 m 3×3-Spieler TK Hannover
Rotimi Ogunniyi 17/08/2005 2.17 m 3×3-Spieler TK Hannover
Miles Osei 31/03/2002 1.94 m 3×3-Spieler St. Pauli 3×3
1MP18719_1

Denzel Agyeman

3×3-Spieler

1MP18701_1

Linus Beikame

3×3-Spieler

3X3_OQT_photoshoot-2184

Leon Fertig

3×3-Spieler

Günther

Joshua Günther

3×3-Spieler

Hecker

Philip Hecker

3×3-Spieler

kuskja

Tristan Kuska

3×3-Spieler

Loch

Emil Loch

3×3-Spieler

MachholzBjarne

Bjarne Machholz

3×3-Spieler

RV1_0326

Tebbe Möller

3×3-Spieler

20240704_201739_0361

Rotimi Ogunniyi

3×3-Spieler

1MP18709_1

Miles Osei

3×3-Spieler

Galerie

News

DBB_3x3Damen_Paris_240806_037

3×3: Jahresrückblick 2024

Olympisches Gold, das silberne Lorbeerblatt, ein WM-Titel, die ING 3×3 Tour und kontinuierlich herausragende Arbeit im Nachwuchsbereich: Der deutsche 3×3-Basketball erlebte in 2024 einen immensen Aufschwung. In Anbetracht der rasanten Entwicklung der letzten Jahre unterstreicht die Geschichte, die 3×3 hierzulande dieses Jahr unter 3×3-Disziplinchef Matthias Weber schrieb, das große Potenzial dieser immer noch jungen Disziplin. Blicken wir zurück auf die größten Highlights des 3×3-Jahres, stehen selbstverständlich unsere Goldmedaillengewinnerinnen von Paris im Fokus. Svenja Brunckhorst, Sonja Greinacher, Elisa Mevius und Marie Reichert spielten sich im Laufe der Olympischen Spiele nicht nur in die Herzen von Sportdeutschland. Sie verewigten sich mit der ersten Olympischen Medaille für den DBB auch in den Geschichtsbüchern des Weltsports. Bedenkt man die Art und Weise, wie sie sich überhaupt erst für Paris qualifizierten, wird schnell klar: Dieses Team bewies in 2024 eine ganz besondere Resilienz und trumpfte in den wichtigsten Momenten am Größten auf. Im Moment Das Prozedere der Qualifikation für 3×3 bei den Olympischen Spiele ist komplexer als im traditionellen Basketball. Über Jahre werden Punkte für das FIBA-Ranking angesammelt, zahlreiche Turniere gespielt. Nur so erhielt das Team von 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman überhaupt die Chance, sich in einem der Qualifikationsturniere das Ticket für Paris zu sichern. Im ersten Anlauf, beim Turnier in Utsunomiya, Japan, verpasste die DBB-Auswahl die Qualifikation. Die Niederlage gegen die Kanadierinnen im Halbfinale ließ den Traum von Paris vorerst in die Ferne rücken. Die nächste Gelegenheit bot sich kurz darauf in Debrecen, Ungarn. Dort schrieben Svenja Brunckhorst, Sonja Greinacher, Marie Reichert und Luana Rodefeld die bis dato großartigste Geschichte des deutschen 3×3-Basketballs. Ungeschlagen marschierten die Frauen ins Halbfinale. Ein Sieg dort und das Ticket wäre sicher gewesen. Ihren Weg dorthin, ihre Hochs und Tiefs inmitten der prägenden Jahre im 3×3, die Hintergründe ihres Teamgefüges sowie ein Blick hinter die Kulissen dieses historischen Schrittes für die 3×3-Damen: All das behandelt die DBB-Doku „IM MOMENT“ von u.a. Jakob Berger und Felix Steiner. Für Luana Rodefeld, die nicht nur die Qualifikationsturniere, sondern auch seit Jahren im 3×3-Zirkus mitspielte, war der Sommer bereits vor den Olympischen Spielen beendet. Sie verletzte sich im Anschluss an den „Moment“ in Debrecen schwer und musste den Weg für Elisa Mevius räumen. Wir wünschen Luana weiterhin gute Besserung und nur das Beste auf ihrem Weg zum Comeback! Die Legende von „Sunny G“ Nachdem die DBB-Damen bei ihrem Olympia-Debüt die USA schlugen, gingen in Basketball-Deutschland vielerorts die Augenbrauen hoch. Ein Sieg gegen die USA, egal auf welchem Court, bei egal welchem Wettbewerb; ist immer etwas ganz Besonderes. Als darauf im weiteren Turnierverlauf neben lediglich einer Niederlage gegen Australien ausschließlich Siege zu Buche standen, erlag Sportdeutschland längst der 3×3-Euphorie. Im Halbfinale wartete – natürlich – Kanada. Jene Auswahl, die nicht nur bei der Olympia-Quali Wochen zuvor, sondern auch in den vorherigen Jahren, immer wieder zum Angstgegner avancierte. Die Partie gestaltete sich wie eine dieser typischen 3×3-Begegnungen, in denen das Momentum von jetzt auf gleich hin- und herschwappte. Die Routine, mit der das DBB-Team zu Werke ging, beeindruckte die Zuschauer:innen auf dem Place de la Concorde. Weniger überrascht davon werden diejenigen gewesen sein, die die Protagonistinnen, allen voran Svenja Brunckhorst und Sonja Greinacher, seit ihrem Vollzeit-Engagement im 3×3 in den letzten Jahren verfolgten. Ihr Zusammenspiel ist geprägt von tiefem Vertrauen, sie kennen sich auch abseits des Feldes wie beste Freundinnen. Spätestens nach den Schlusssekunden des Halbfinales war die Sportwelt um eine Ikone reicher: Sonja Greinacher, bei Olympia mit einer halb auskurierten gebrochenen Wurfhand angetreten, sicherte Deutschland seine erste Olympische Medaille mit ihrem patentierten Wurf aus der Drehung im letzten Moment vor der Schlusssirene. Die Legende von „Sunny G“ war geboren – so ihr Spitzname. Glanz und Gloria Im Finale gegen Spanien behielten die 3×3-Damen in einem erneut hitzigen Spiel die Oberhand. Marie Reichert und Elisa Mevius füllten ihre Rollen perfekt aus. Svenja Brunckhorst und Sonja Greinacher riefen das ab, was sie über Jahre auf dem 3×3-Court auszeichnete. Und am Ende feierten sie vor den Augen von Basketball-Legenden wie Dirk Nowitzki, Carmelo Anthony und Pau Gasol sowie DBB-Präsident Ingo Weiss die erste Olympische Medaille des Deutschen Basketball Bundes. Dieser sensationelle Erfolg brachte 3×3 nicht nur auf die Karte Sportdeutschlands, sondern brachte gebührende Wertschätzung und Aufmerksamkeit in der ganzen Gesellschaft mit sich. Plötzlich traten Brunckhorst und Greinacher im Öffentlich-Rechtlichen auf, quizzten sich durch das Vorabendprogramm oder erhielten von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Silbernen Lorbeerblatt die höchstmögliche Sportlerehrung der Nation. Alles durch 3×3. Jung, wild und Weltmeister Die Olympischen Spiele verfolgten Denzel Agyeman, Linus Beikame, Leon Fertig und Fabian Giessmann nur aus der Ferne. Beim Qualifikationsturnier in Debrecen scheiterten die aufstrebenden 3×3-Nationalspieler im Viertelfinale denkbar knapp in Verlängerung gegen Frankreich. Allerdings war diese Truppe, die zu diesem Zeitpunkt im Durchschnitt nicht mal 21 Jahre alt war, gewissermaßen ihrer Zeit voraus. Im internationalen 3×3-Basketball ist ein so junges Team auf diesem Niveau, gelinde ausgedrückt, ungewöhnlich – wenn nicht einzigartig. Dennoch schrieben auch diese vier jungen Männer ihre eigene Geschichte. Das tut das Team von 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen ohnehin bereits seit Jahren. So feierte Giessmann beispielsweise im Jahr zuvor Gold und den MVP-Titel beim U18-World Cup, Agyeman, Beikame und Fertig Bronze bei der U23-WM 2023. Wir sprachen bei den 3×3-Damen bereits über die Tragweite von Siegen über US-Teams. Die U23-Männer setzten sich nicht im ersten Gruppenspiel, stattdessen aber im alles entscheidenden Finalspiel des U23 World Cups in Ulaanbaatar, Mongolei gegen die größte Basketballnation der Welt durch. Auf ihrem Weg dorthin blieben sie ungeschlagen. Frankreich, Litauen, alles Teams, die nicht nur im 3×3, sondern im Basketball generell immer etwas zu melden haben. Keines war in diesem Turnier so gut wie die DBB-Auswahl. Dieser herausragende Erfolg markierte nicht den Startpunkt einer erfolgreichen Karriere und schon gar nicht das Ende. Diese Jungs sind mittendrin und haben sich bereits in jungen Jahren in der Weltspitze des 3×3 etabliert. Mit ihnen wird künftig zu rechnen sein, wenn es um internationale Titel und im besten Fall auch um die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles geht. Einen besonderen Einblick in die Geschichte von Denzel, Linus und Fabian – den drei Jungs aus Hannover – gewährt die 30-minütie NDR-Doku „Let’s Fly High“. „Let’s Fly High“ – jetzt streamen! Mehr 3×3 Trotz überzeugender Auftritte mit Siegen über Frankreich oder Spanien schrammten die U18-Mädchen beim World Cup in Ungarn knapp an Edelmetall vorbei. Johanna Huppertz, Marija Ilic, Lisanne Räwer-Tanguep und Verena Soltau mussten sich im Spiel um Platz drei knapp den Chinesinnen geschlagen geben. Sowohl Ilic als auch Räwer-Tanguep rangierten bei der U18-WM unter den zehn besten Scorerinnen, Soltau und Huppertz auf Rang elf bzw. 16. Wir freuen uns auf mehr passionierten 3×3-Basketball dieser Protagonistinnen im kommenden Jahr. Auf Bundesebene führte die ING 3×3 Tour 2024 mit Stopps in München und Essen eine langjährige Tradition fort. Die ING 3×3 Tour hat sich seit 2018 als Leuchtturmprojekt von 3×3 in Deutschland etabliert. An ikonischen Stätten in der ganzen Republik treten die besten 3×3-Basketballer des Landes bei der German Championship sowie der Champions Trophy gegeneinander an. Auch das 3×3-Weekend ist mittlerweile eine feste Größe im 3×3-Kalender des DBB. Das bundesweite Sichtungsturnier fand 2024 zum dritten Mal in Folge im hessischen Bad Hersfeld statt. Jedes Jahr stellt dieses Event aufs Neue unter Beweis, wie viel Potenzial im 3×3-Nachwuchs Deutschlands steckt.

DBB_DrDish_051224_Hannover-49

Dr. Dish: Zwei Wurfmaschinen für den DBB

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) erhält in diesem und im kommenden Jahr jeweils eine hochwertige Wurfmaschine von Dr. Dish. Die erste Maschine ist bereits angekommen und wird am 3×3-Bundesstützpunkt in Hannover fleißig genutzt. Dr. Dish Wurfmaschinen für Trainer und Spieler Die ultimative Trainingslösung für Trainer und Spieler, die mehr wollen: Die ersten und einzigen FIBA-unterstützten Basketball Wurfmaschinen von Dr. Dish. Hiermit ist ein professionelles Weltklasse-Training in der Sporthalle ohne Probleme möglich. Über Dr. Dish Wurfmaschinen

Sportler des Jahres 2024

DBB-3×3-Damen sind „Team des Jahres 2024“

„TWO IN A ROW!“ Zum zweiten Mal hintereinander stellt der Deutsche Basketball Bund (DBB) das „Team des Jahres“. Nach den DBB-Herren im vergangenen Jahr wurden im Rahmen der diesjährigen ZDF-Gala „Sportler des Jahres“ in Baden-Baden die DBB-3×3-Damen zum „Team des Jahres 2024“ gekürt. Zum zweiten Mal in der Geschichte des Events durften Athletinnen und Athleten per Wahl eine Vorauswahl treffen. Im Anschluss daran gaben Deutschlands Sportjournalisten ihr Votum ab. Svenja Brunckhorst, Sonja Greinacher, Elisa Mevius, Marie Reichert und der frisch zum DOSB Trainer des Jahres 2024 gekürte Head Coach Samir Suliman nahmen den Preis von Beach-Volleyballerin Laura Ludwig entgegen. Nach 1993, 2005 und 2023 (jeweils DBB-Herren) wurde eine deutsche Basketball-Nationalmannschaft damit zum vierten Mal mit diesem Titel ausgezeichnet. „Tolles Jahresende!“ „Ich erinnere mich sehr gut an die 3×3-Finalspiele in Paris, die ich direkt am Spielfeldrand verfolgen durfte. Das war ein unglaubliches Erlebnis. Herzlichen Glückwunsch an die Spielerinnen und an den Coach. Diese Auszeichnung hat sich das Team mehr als verdient und macht die gesamte deutsche Basketball-Familie stolz. Gestern haben wir den 75. DBB-Geburtstag gefeiert, heute werden die 3×3-Damen „Team des Jahres“. Das Jahr 2024 geht für den deutschen Basketball sehr gut zu Ende“, so DBB-Präsident Ingo Weiss. „Großartig! Diese Auszeichnung ist die Krönung eines tollen Basketball-Jahres nicht nur im 3×3. Ich freue mich sehr für die Spielerinnen und ihren Coach, dass sich die unermüdliche Arbeit ausgezahlt hat und sie mit dem Olympiasieg sportlich unsterblich geworden sind. Dazu gratuliere ich von Herzen, jetzt sollen sie die Veranstaltung genießen“, sagte der DBB-Vizepräsident für Leistungssport, Armin Andres, der gemeinsam mit DBB-Sportdirektor Peter Radegast in Baden-Baden vor Ort war. Samir Suliman ist „DOSB Trainer des Jahres“ Samir Suliman (Disziplintrainer 3×3 Damen Deutscher Basketball Bund) ist vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) als „Trainer des Jahres 2024“ ausgezeichnet worden. Ute Schinkitz (Leitende Bundestrainerin Para Schwimmen im Deutschen Behindertensportverband) erhielt die Auszeichnung „Trainerin des Jahres 2024“. Im Rahmen der Gala „Sportler des Jahres“ am heutigen Sonntag in Baden-Baden erhielten Ute Schinkitz und Samir Suliman den Preis als Anerkennung ihres herausragenden Engagements für ihre Athlet*innen und ihre Sportart. Samir Suliman coachte die 3×3-Damen zum sensationellen Gold bei den Olympischen Sommerspielen in Paris 2024 und erreichte ebenfalls in diesem Jahr mit der weiblichen 3×3-U23 Platz 4 beim World Cup. Basketball-Trainerlegende Dirk Bauermann sagte in seiner Videobotschaft: „In der Lage zu sein, in den wichtigsten Momenten die beste Leistung anzubieten, das schaffen nur die ganz Großen – die ganz großen Spieler:innen und die ganz großen Trainer:innen.“ Als Trainer im 3×3 Basketball hat Samir Suliman es verstanden, die spezifischen Anforderungen dieser dynamischen und intensiven Sportart zu verinnerlichen und erfolgreich an seine Spielerinnen weiterzugeben. 3×3 Basketball verlangt taktische Flexibilität, schnelle Entscheidungen und einen besonders engen Teamzusammenhalt, da das Spiel auf engem Raum und in hohem Tempo stattfindet. Er begleitet seine Spielerinnen durch ihre sportliche und persönliche Entwicklung und ist stets darauf bedacht, dass sie nicht nur als Athletinnen, sondern auch als Menschen wachsen. Dabei fördert er Selbstreflexion und kritisches Denken, was insbesondere für junge Sportlerinnen von großer Bedeutung ist. Seine Athletinnen lernen durch sein Vorbild, dass Erfolg nicht nur durch sportliche Leistung, sondern auch durch ethisches Verhalten und respektvollen Umgang mit Gegnerinnen und Mitspielerinnen erreicht wird. DOSB-Vizepräsidentin Miriam Welte, die Vorsitzende der Jury des „Trainer*in des Jahres“-Preises sagte: „Mit dieser Auszeichnung bringen wir Trainerinnen und Trainern die Wertschätzung entgegen, die sie verdienen. Denn ohne sie gibt es keine derartigen sportlichen Erfolge wie in diesem Jahr zu feiern. Sie sind Vorbilder und leisten einen wichtigen Beitrag nicht nur zur sportlichen, sondern auch zur persönlichen Entwicklung ihrer Sportlerinnen und Sportler. “ DOSB-Präsident Thomas Weikert ergänzte: „Mit dieser Ehrung wollen wir die Aufmerksamkeit auf die Schlüsselrolle lenken, die Trainerinnen und Trainer bei sprtlichem Erfolg, aber auch bei der ganzheitlichen Entwicklung der Athlet*innen innehaben. Bei allen Weichenstellungen, die im kommenden Jahr für die neuen Strukturen der deutschen Spitzensportförderung erfolgen sollen, müssen die Trainer*innen gemeinsam mit den Sportlern im Mittelpunkt stehen.“ Die Jury Vorsitzende der Jury ist Miriam Welte, Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Bahnrad und Vizepräsidentin im DOSB. Außerdem gehörten ihr an: Ulla Koch, Vizepräsidentin Olympischer Spitzensport DTuB, Barbara Rittner, Bundestrainerin Tennis, Hermann Weinbuch, Bundestrainer Nordische Kombination, Christian Ehrhoff (Eishockey), Tobias Preuß (Mitglied der Athletenkommission des DOSB), Karin Orgeldinger, Stiftung Deutsche Sporthilfe, Olaf Tabor, DOSB-Vorstand Leistungssport. Die bisherigen Preisträger*innen 2023: Isabell Sawade (Rhythmische Sportgymnastik) und Gordon Herbert (Basketball) 2022: Yulia Raskina (Rhythmische Sportgymnastik) und René Spies (Bob) 2021: Sabine Tschäge (Rudern) und Jörg Rosskopf (Tischtennis) 2020: Bernd Berkhahn (Schwimmen) 2019: Andreas Bauer (Skispringen) 2018: Detlef Uibel (Bahnrad) 2017: Jürgen Wagner (Beachvolleyball) 2016: Reiner Kießler (Kanu) 2015: Justus Wolf (Para-Ski alpin) 2014: Norbert Loch (Rodeln) 2013: Silvia Neid (Fußball) und Hermann Weinbuch (Nordische Kombination) 2012: Ralf Holtmeyer (Rudern) und Hans Melzer (Reiten, Vielseitigkeit) 2011: Markus Weise (Hockey) 2010: Uwe Müßiggang (Biathlon) 2009: Kim Raisner (Moderner Fünfkampf) 2008: Rolf-Dieter Amend (Kanu) 2007: Heiner Brand (Handball) 2006: Raimund Bethge (Bob)

IlicMarijaDribbling

3×3: Gemeinsamer Lehrgang U18 w/m und U17 w/m in Bielefeld

Vom 03.-06. Januar 2025 findet ein gemeinsamer Lehrgang der 3×3 U18-Mädchen/Jungen und der 3×3 U17-Mädchen/Jungen in Bielefeld statt. Disziplinchef Matthias Weber hat für die o.a. Maßnahme folgende Spieler:innen nominiert: U17-/U18-Mädchen – Jordis Hansen (Itzehoe Eagles) – Marija Ilic (Foto, TG Neuss von 1848) – Lucie Keune (Metropolitain Girls Recklinghausen/Herne) – Lotta Linke (SC Rist Wedel) – Luise Linke (SC Rist Wedel) – Pauline Reichenauer (SpVgg Möhringen 1887/RegioTeam Stuttgart) – Inge Schulze Steinen (TV Hofheim/Rhein-Main Baskets) – Sophie Schuster (BSG Basket Ludwigsburg) – Anna-Lisa Wuckel (Basket Ladies Kurpfalz/Basket-Girls Rhein-Neckar) U17-/U18-Jungen – Radouan Aberkane (Basketball Club Rendsburg) – Limana Adoyi (BBC Bayreuth/CYBEX Talents BBC Bayreuth) – Daniel Biel (Science City Jena) – Raul Dumnici (TSV Ansbach/Nürnberg Falcons) – Leonar Fliege (BIG Basketball in Gotha/Basketball Löwen Erfurt) – Timon Gotsis (MTSV Schwabing/KICKZ IBAM) – Johann Grau (Science City Jena) – Alfons Milatz (NINERS Chemnitz) – Udechukwu Obiaga (DBV Charlottenburg) – Colin Sobiech (SG 1886 Weiterstadt/Team Südhessen) – Maximilian Waimann (SG ART Giants Düsseldorf) Die Spielerinnen und Spieler werden betreut von 3×3-Disziplinchef Matthias Weber, 3×3- Disziplintrainer Robert Birkenhagen, den Physiotherapeut:innen Paula Beckmerhagen und Yannick Rümper sowie noch zu benennenden weiteren 3×3-Trainer:innen.

OezdemirDilara

3×3 U17-Nominierungslehrgang in Bielefeld

Vom 03.-06. Januar 2025 findet der 3×3 U17-Nominierungslehrgang in Bielefeld statt. Disziplinchef Matthias Weber hat für diese Maßnahme nachfolgende Spielerinnen und Spieler nominiert: U17 weiblich – Valentina Beising (Homburger Turngemeinde, HES) – Jule Bruns (SG Bergische Löwen, WBV) – Victoria Dennis (SC Alstertal-Langenhorn, HAM) – Amarachi Egwuagu-Gordia (Hamburg Towers, HAM) – Lisa Grüner (TS Jahn München, BAY) – Diana Ivancic (SpVgg Möhringen, BAW) – Mia Mandic (SpVgg Möhringen, BAW) – Dilara Özdemir (Foto, TV Hofheim, HES) – Leticia Pareira (TSV Steinenbronn, BAW) – Stella Reinike (Citybasket Recklinghausen, WBV) – Katerina Romanou (Homburger Turngemeinde, HES) – Linda Rosiwal (DJK Don Bosco Bamberg, BAY) – Sarah Siebold (BG Zehlendorf, BER) – Karlotta Sprinckstub (USC Heidelberg, BAW) – Clara Tran-Belker (TVG Baskets Trier, RLP) – Lisa Weise (ChemCats Chemnitz, SAC) – Rika Windgasse (TSG Bruchsaal, BAW) U17 männlich – Joshua Sami Alfa (TSV Quakenbrück, NIS) – Noah Brölsch (TuS Bothfeld 04, NIS) – Marko Cuvalo (Rheinstars Köln, WBV) – Elinoah Eklou (Team Oberpfalz, BAY) – Mohamed Ibrahim (USC Leipzig, SAH) – Noah Isichei (ALBA Berlin, BER) – Felipe Kindling (NINERS Chemnitz, SAC) – Finn Langner (SG ART Giants Düsseldorf, WBV) – Jordan Lockhart (MTV 1846 Gießen, HES) – Malachai-Maximus Mayombo-Canty (TSV Crailsheim, BAW) – Max Müller (NINERS Chemnitz, SAC) – Leif Prieß (TSV Kronshagen von 1924, SWH) – Lukas Schuster (NINERS Chemnitz, SAC) – Abdul Wasay Wafa (BG BSW 06, SAH) – Lewis Whitney (BB Akademie Bayr. Untermain, HES) – Yannis Wick (Science City Jena, THÜ) Die Spielerinnen und Spieler werden betreut von 3×3-Disziplinchef Matthias Weber, 3×3- Disziplintrainer Robert Birkenhagen, den Physiotherapeut:innen Paula Beckmerhagen und Yannick Rümper sowie noch zu benennenden weiteren 3×3-Trainer:innen.  

HP_Headervisual_JSP_Team_2024_3x3_1920x800

U18-3×3-Basketball-Weltmeister sind „Sporthilfe Juniorsportler-Team 2024“

Die männliche U18-Nationalmannschaft im 3×3-Basketball ist „Sporthilfe Juniorsportler-Team 2024“. Die Junioren hatten im Sommer bei der Weltmeisterschaft im ungarischen Debrecen den Titel gewonnen und dabei die Zuschauer nicht nur durch ihre Leistung, sondern auch durch ihren Team-Zusammenhalt und Kampfgeist begeistert. Geehrt werden die Junioren-Weltmeister Simon Feneberg, Fabian Giessmann, Tebbe Möller und Sebastian Schwachhofer von der Sporthilfe und ihrem Nationalen Förderer Deutsche Telekom am kommenden Samstag, 9. November 2024, im Areal Böhler der Sportstadt Düsseldorf. Das Team von 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen hatte bei der WM alle Spiele gewonnen und auch Frankreich in einem packenden Finale verdient mit 20:18 besiegt. Damit bestieg die U18-Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) erstmals den WM-Thron in der noch jungen Disziplin 3×3. Darüber hinaus wurde Fabian Giessmann, der im Finale die beiden entscheidenden Freiwürfe zum Titelgewinn verwandelte, zum wertvollsten Spieler des Turniers (MVP) gewählt. Das U18-3×3-Team folgt damit auf die U21-Handball-Nationalmannschaft um die Shootingstars Renars Uscins und David Späth, die die renommierte Auszeichnung 2023 erhalten hatte, nachdem sie sich bei der Heim-WM den Titel sicherte. In Düsseldorf werden neben dem “Sporthilfe Juniorsportler-Team 2024” mit Gina Böttcher und Neele Schutzbach auch die “Sporthilfe Juniorsportlerinnen 2024” in der Para- und Gehörlosenwertung ausgezeichnet. In der Einzelwertung stehen die Top 5 noch bis Freitag, 8. November, 23.59 Uhr, in einem öffentlichen Online-Voting unter www.juniorsportler-des-jahres.de zur Wahl. In der Mannschaftswertung entscheidet eine Fachjury aus Sport, Politik und Gesellschaft, die auch die Vorauswahl der Top 5 der Einzelwertung getroffen hat, über die Preisträger:innen. Die „Sporthilfe Juniorsportler:innen“ im Para- und Gehörlosensport werden von den Fachverbänden benannt. Seit der ersten Auszeichnung im Jahr 1978 sind zahlreiche namhafte Größen des deutschen Sports aus den ausgezeichneten Juniorsportler:innen hervorgegangen. Dazu gehören Persönlichkeiten wie Michael Groß (1981), Franziska van Almsick (1992), Timo Boll (1997), Ronald Rauhe (1998), Maria Riesch (2004), Magdalena Neuner (2007/2008), Laura Dahlmeier (2013) und Niklas Kaul (2017). Im vergangenen Jahr gewann Kunstturnerin Helen Kevric die renommierte Auszeichnung. Neben der Deutschen Telekom als Partner der Sporthilfe Juniorsportler:innen, agiert D.Sports als Veranstaltungspartner, Medienpartner ist FUNKE Sport. Mercedes-Benz, Nationaler Förderer der Sporthilfe, stellt den exklusiven Fahrservice für die Gäste. Die DFL Stiftung begleitet die im Rahmen der Veranstaltung stattfindende Würdigung verdienter Athlet:innen, die ihre Karriere in den letzten zwölf Monaten beendet haben. (Sporthilfe)

_STE6197

3×3-Damen mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet

Nachdem bereits die Herren-Nationalmannschaft in diesem Jahr für ihren WM-Titel 2023 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet wurde, bekamen nun auch die 3×3-Damen die höchste Ehrung im deutschen Sport von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen. Insgesamt wurden neben den 3×3-Olympiasiegerinnen Svenja Brunckhorst, Sonja Greinacher, Marie Reichert und Elisa Mevius auch alle weiteren Medaillengewinner:innen der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in Paris 2024 sowie der Deaflympischen Winterspiele in Erzurum 2024 gewürdigt. Während Marie Reichert und Elisa Mevius nicht an der Verleihung teilhaben konnten, nahmen Kapitänin Svenja Brunckhorst und Sonja Greinacher ihre Auszeichnungen freudestrahlend entgegen. Das Silberne Lorbeerblatt ist die höchste staatliche Anerkennung für Spitzenleistungen im deutschen Sport. Sie wurde 1950 von Bundespräsident Theodor Heuss gestiftet. Bundespräsident Richard von Weizsäcker zeichnete 1993 erstmals Medaillengewinner:innen der Olympischen und Paralympischen Spiele in einer gemeinsamen Feierstunde aus. Bei den Olympischen und Paralympischen Sommerspielen 2024 konnten insgesamt 75 Sportlerinnen und 84 Sportler aus Deutschland Medaillen erringen. Bei den Deaflympischen Winterspielen 2024 waren es 15 Sportler:innen. Foto: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Strahlende Gesichter: v. li. Svenja Brunckhorst, Bundesinnenministerin Nancy Fäser, Sonja Greinacher, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

3x3-Doku

Tolle Doku über 3×3-U23-Weltmeister

Absolute Guck-Empfehlung! Die neue Doku des NDR über unsere 3×3-U23-Weltmeister Denzel Agyeman (TK Hannover/3×3 St. Pauli), Linus Beikame (TK Hannover/3×3 St. Pauli) und Fabian Giessmann (TK Hannover/3×3 St. Pauli) ist absolut sehenswert. Intensive Einblicke, ganz nah dran, ohne zu stören, tolle Aussagen der Protagonisten und der beiden Trainer Matthias Weber (DBB 3×3-Disziplinchef) und Robert Birkenhagen (DBB 3×3-Diszipintrainer). „Für mich gibt es kein Ende“ (Giessmann) oder „Wir sind einzigartig in der Welt“ (Birkenhagen) … es ist wirklich spannend. Und ganz am Ende geht es auch um Dennis Schröder. So wirbt der NDR für die Doku: „Jung, hipp und urban – spätestens seit Olympia 2024 ist 3×3-Basketball in Deutschland Trendsport. Drei junge Basketballer aus dem Norden sind nicht nur mittendrin, sondern auch extrem erfolgreich. Fabian Giessmann, Denzel Agyeman und Linus Beikame kennen sich seit Kindheitstagen und wurden gerade erst U23-Weltmeister. Jetzt wird der internationale Basketball auf die drei aufmerksam allen voran auf Fabian Giessmann. NBA-Star Dennis Schröder ruft an und auch die großen Vereine aus den USA zeigen Interesse. Der 19-Jährige kommt seinem Traum ein Stückchen näher. In der Sportclub Story begleiten die NDR-Autoren Yasmin von Bargen und Tom Gerntke das 3×3-Trio ein halbes Jahr lang auf ihrem Weg. Sie erzählen eine Geschichte von Erfolg, Freundschaft und Herausforderungen. Gemeinsam wollen die drei Basketballer als deutsche Nationalmannschaft um jeden Preis hoch hinaus. Die Jungs vereint die Liebe zum Spiel, aber auch die Liebe zueinander. Sie bezeichnen sich als Brüder, als eine Familie – tragen teils eine bewegende persönliche Geschichte mit sich.“ Hier geht es direkt zum Video

3x3HAMBURG_DAY2@_felixsteiner (31 von 26)

Paris gewinnt FIBA 3×3 ING Challenger in Hamburg

Am Ende setzten sich die Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 2024 durch. Jules Rambaut und Franck Seguela holten sich nach dem großen Erfolg in Paris mit ihrem Team Paris nun auch den Sieg beim FIBA 3×3 ING Challenger in Hamburg. Vor rund 1.000 Zuschauern bezwangen die Franzosen die Zweitplatzierten der Weltrangliste, das Team Miami aus den USA, denkbar knapp mit 21:19. Das deutsche Team St. Pauli mit den U23-Weltmeistern Fabian Giessmann, Denzel Agyeman und Linus Beikame holte einen beachtlichen 5. Platz. Die erste große Veranstaltung im neu eröffneten Grünen Bunker an der Feldstraße war ein Publikumsmagnet. Insgesamt besuchten an den beiden Eventtagen jeweils rund 4.500 Zuschauer die Spiele in der Georg-Elser-Halle im Bunker St. Pauli, darunter Hamburgs Innensenator Andy Grote, Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, DBB-Präsident Ingo Weiss, DBB-Vizepräsident Stefan Raid und der Hamburger Rapper GZUZ. Sie alle bekamen hoch oben über den Dächern der Hansestadt großen Sport zu sehen. Die Welt-Elite im 3×3-Basketball schenkte sich nichts und lieferte spektakuläre Dunks, Blöcke und jede Menge Treffer von jenseits der Zwei-Punkte-Linie. MVP des Turniers wurde Franck Seguela vom Team Paris als Topscorer mit insgesamt 38 Punkten (7,6 Pkt./Spiel), der die Auszeichnung von Finanzsenator Dr. Andreas Dressel entgegen nahm. Den Siegercheck für Platz 1 beim Challenger überreichte Innensenator Andy Grote an das Team Paris, welches sich damit nicht nur über 20.000 USD Preisgeld freuen kann, sondern auch über die Qualifikation für das FIBA 3×3 World Tour Masters in Neom/Saudi Arabien. Ebenfalls qualifiziert für Neom haben sich die Teams Miami (USA/12.000 USD Preisgeld) und Hangzhou (China/8.000 USD) als Zwei- und Drittplatzierte. Auf Platz vier landete das Team Mataro Pando (Spanien/6.000 USD). Das beste deutsche Team St. Pauli sicherte sich mit dem 5. Platz immerhin noch 4.000 USD Preisgeld. Für das junge Team um U23-WM-MVP Fabian Giessmann wäre sogar fast noch mehr drin gewesen. Im Viertelfinale unterlagen sie dem Team Hangzhou äußerst knapp mit 20:21. Giessmann war am Ende auch der Spieler mit dem höchsten Punkteschnitt (9,0) im FIBA 3×3 ING Hamburg Challenger, gefolgt von Denzel Agyeman mit 7,7 Pkt./Spiel. Der amtierende Deutsche 3×3-Meister Düsseldorf LFDY mit U23-Weltmeister Leon Fertig (7,0 Pkt./Spiel) beendete das Turnier auf Platz 7, die deutschen Teams Wiesbaden und Hannover schieden bereits am ersten Turniertag in der Qualifikation für das Hauptfeld aus. Das gesamte Ranking und alle Ergebnisse des FIBA 3×3 ING Hamburg Challengers 2024 gibt es hier. Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es unter www.ing3x3tour.de. Für redaktionelle Zwecke gibt es Spiel- und Siegerfotos mit dem ©BWA/Felix Steiner, die frei nutzbar sind: Zu den Spielfotos.

3x3-U23-Weltmeister_landscape

FIBA 3×3 ING Challenger in Hamburg

Am 27. und 28. September 2024 findet der FIBA 3×3 ING Challenger in Hamburg statt. Spielort ist die Georg-Elser-Halle im ehemaligen Hamburger Weltkriegsbunker, die mit diesem Event ihre Einweihung feiert. 16 der weltbesten 3×3-Herren-Teams treten an, um für den Sieg und ein Preisgeld von 50.000 US-Dollar zu kämpfen. Die Gewinner des Turniers in Hamburg qualifizieren sich außerdem für den prestigeträchtigen FIBA 3×3 World Tour Stop in Neom, Saudi-Arabien. Nationale Shootingstars Im deutschen Team St. Pauli sind mit Denzel Agyeman, Linus Beikame und Fabian Giessmann drei frischgebackene U23-3×3-Weltmeister (Foto oben) mit von der Partie. Für das Team St. Pauli ist der Spielort nahe des Heiligengeistfeldes in Hamburg ein Heimspiel und sie werden versuchen die überragenden Leistungen, die erst kürzlich am 15. September mit dem Weltmeister-Titel belohnt wurden, erneut abzurufen. Der amtierende Deutsche 3×3-Meister Düsseldorf LFDY hat in diesem Jahr bereits einen Challenger-Erfolg feiern können: Beim „Sansar Challenger“ im September sprang für das Team der 3. Platz heraus. In Hamburg wird mit Kevin Bryant, Leon Fertig (ebenfalls frischgebackener U23-3×3-Weltmeister), Niklas Kropp und Florian Wendeler derselbe Kader antreten und versuchen mindestens das Treppchen zu erreichen. Internationale Favoriten Die Favoriten des Turniers sind die Franzosen Paul Djoko und Hugo Suhard, die zusammen mit den beiden Olympia-Silbermedaillengewinnern von Paris, Jules Rambaut und Franck Seguela, in Hamburg antreten werden. Doch das ist noch nicht alles: Team Paris konnte mit dem Kader, der auch in Hamburg antreten wird, bei der „FIBA World Tour Lausanne“ den 1. Platz holen. Beim Turnier in Marseille fehlte Suhard und das Team holte den 2. Platz. Ebenfalls im Auge behalten sollte man das Team Miami: Beim „Kaohsiung Challenger“ im September gewannen die gleichen Spieler, die auch beim Hamburger Challenger dabei sein werden, den ersten Platz. Weitere erste Plätze folgten in Utsunomiya und in Edmonton, wo Dylan Travis aus dem Kader vom kommenden Wochenende dabei war und somit einiges an Selbstvertrauen mit an die Elbe bringen dürfte. Team Podgorica Kodio geht es ähnlich: Aleksa Vujadinovic, Marko Raicevic und Milos Jovanovic haben in Quebec und Pristina jeweils den 2. Platz geholt und werden auch in Hamburg antreten. Zum erweiterten Favoritenkreis können noch Team Hangzhou, Team Kandava Turiba und Team Utrecht zählen, die allesamt in diesem Jahr schon Top-3 Platzierungen feiern konnten. Eines steht fest: Die 16 teilnehmenden Mannschaften bringen absolutes 3×3-Weltklasse-Niveau nach Hamburg und werden an dem einzigartigen Spielort ein einzigartiges Erlebnis liefern. Weitere Informationen zum ING 3×3 Challenger in Hamburg Wo? Georg-Elser-Halle im Bunker auf St. Pauli (Anfahrt) Wann? 27. September 2024 – 12:30 Uhr bis 21:30 Uhr | Gruppenphase 28. September 2024 – 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr | Finalrunde Hier geht es zum Spielplan: Spielplan Wichtige Informationen für Medien Die Akkreditierung für Medienvertreter*innen erfolgt über den folgenden Link: Medienakkreditierung.  Außerdem wird es am Freitag, den 27. September, die Möglichkeit geben, die Anlage zu besichtigen und Informationen zur Organisation der Veranstaltung zu bekommen. Mit verschiedenen Gesprächspartnern gibt es auch die Möglichkeit, einzeln zu sprechen. Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 25.09. um 18:00 Uhr bei [email protected]. Über 3×3: 3×3-Basketball ist in diesem Jahr zum zweiten Mal bei den Olympischen Spiele vertreten. Die Premiere bei den letzten Sommerspielen in Tokio war spektakulär. Gespielt wird 3 gegen 3 auf einem offiziellen Halbfeld auf einen Korb. Jedes Team hat nur 12 Sekunden Zeit, um einen Angriff abzuschließen, also nur die Hälfte der Angriffszeit im Vergleich zum „5gegen5“-Basketball. Nach einem Korberfolg geht das Spiel sofort weiter und Angriff und Verteidigung müssen sich in kürzester Zeit umstellen. Der Ball muss nach Ballbesitzwechsel durch Korberfolg oder Ballverlust hinter die Distanzlinie (3-Punkte-Linie im „5gegen5“-Basketball wird zur 2-Punkte-Linie im 3×3) bewegt werden. Weitere Infos zu der Veranstaltung finden Sie unter www.ing3x3tour.de. Livestream Alle Spiele des FIBA 3×3 ING Hamburg Challengers werden live auf twitch.tv/spontent übertragen.

DBB04306

3×3-Weekend: Hessen und Sachsen sind Titelträger

Auf ein Neues ging es beim 3×3-Weekend in Bad Hersfeld um die deutsche Meisterschaft im U17-Bereich. Insgesamt zwölf Landesverbände schickten dafür ihre Top-3×3-Talente in die hessische Kleinstadt. Bei strahlender Sonne und mitfieberndem Publikum sicherten sich im weiblichen Bereich Hessen und im  männlichen Bereich Sachsen den Turniersieg. Auf den zweiten Plätzen landeten Baden-Württemberg (wbl.) und Sachsen-Anhalt (mnl.). Stimmungsvoller Auftakt Auf insgesamt drei Courts starteten die Mannschaften am Freitagmorgen in die Gruppenphase. In dieser ging es zunächst nur um die Platzierung für das Achtelfinale. Ein Ausscheiden war daher erst in der KO-Phase möglich. In den Vierer- oder Fünfergruppen kristallisierten sich spätestens am Samstag die ersten Favoriten heraus. Bei den Jungen bewies besonders der Osten mit Sachsen-Anhalt und Sachsen, die ungeschlagen ins Achtelfinale einzogen, seine Qualität. Aber auch der Titelträger des Vorjahres, Thüringen, machte auf sich aufmerksam. Bei den Mädchen dominerten die Verbände aus Hessen und Baden-Württemberg, die mit jeweils zwei Mannschaften antraten und mit den Erstauswahlen verlustpunktfrei blieben. Am Samstag stand neben den letzten Partien der Gruppenphase auch die „Sparkassen Kids Challenge“ an, bei der sich Kinder anmelden und an einem umfangreichen Basketballprogramm teilnehmen konnten. Von Dribbling hinzu Wurfspielen und Hindernisparcours war auf dem neu-installierten Doppelcourt mit spezieller Bodenkonstruktion alles geboten. Sportlicher Höhepunkt Am finalen Tag startete das Weekend mit den Achtelfinalpartien, in denen die Teams gegen ihre jeweiligen Überkreuzgruppen antraten. Bis ins Halbfinale schafften es die Verbände aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern (alle mnl.), Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen (alle wbl.). Als erste Mannschaft buchte Sachsen-Anhalt das Finalticket und bezwang Bayern mit 21:15. Es folgte Sachsen, das sich mit 16:14 knapp gegen Thüringen durchsetzte. Bei den Mädels sicherte sich Gastgeber Hessen gegen die zweite Auswahl aus Baden-Württemberg (10:9) den Finaleinzug. Mehr Erfolg hatte die Erstauswahl aus BaWü, die Niedersachsen mit 17:10 schlagen konnte. Den krönenden Abschluss gab es für die zahlreichen Zuschauer gegen Mittag. Den Auftakt machten die Jungen. Mit Sachsen und Sachsen-Anhalt standen sich zwei bis dahin ungeschlagene Teams gegenüber. Mit 21:18 entschied Sachsen das Finale verdient für sich. Im Finale der U17-Mädchen schaffte es Hessen mit tatkräftiger Unterstützung des Heimpublikums Baden-Württemberg mit 18:12 zu besiegen. Im Nachtrag der Siegerehrung übernahmen die 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen und Samir Suliman das Wort und verkündeten ihre Nominierungen. 1. Platz U17-Jungen: Team Sachsen 1. Platz U17-Mädchen: Team Hessen „Fortschritte machen stolz“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman: „Es war ein tolles Wochenende und es spricht für sich, dass wir zum dritten Mal in Folge in Bad Hersfeld sind. Wie jedes Jahr ist es entscheidend, dass es uns gelingt, mehr junge Menschen zum Basketball zu bekommen. Den Sport und die Liebe für ihn weiterzutragen ist neben dem sportlichen Wettstreit auch zentraler Bestandteil solcher Events. Zudem haben die Organisatoren und alle Helfer es wiedermal geschafft, einen neuen Standard für das 3×3-Weekend zu setzen. Dass wir Fortschritte so konsequent umsetzen können, macht stolz.“ 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen: „Wie in jedem Jahr ist es für alle Teilnehmer:innen wichtig dranzubleiben. Unabhängig ob nominiert oder nicht, es liegt viel Arbeit vor ihnen, um ihren Weg im Basketball und 3×3 fortzuführen. Anfangs des Events war ich ob der vorhandenen Leidenschaft für 3×3 etwas skeptisch. Aber im Verlauf der Tage haben sich die Spieler:innen enorm gesteigert und viel von dem gezeigt, was wir beim Sichten sehen wollen.“ Nominierungen: männlich Lewis Whitney, Jordan Lockhart (beide Hessen), Yannis Wick (Thüringen), Noah Eklou (Bayern), Malachai-Maximus Mayombo-Canty (Baden-Württemberg), Marko Cuvalo, Finn Langner (beide Nordrhein-Westfalen), Felipe Kindling, Max Müller, Lukas Schuster (alle Sachsen), Abdul Wasay Wafa, Mohamed Ibrahim (beide Sachsen-Anhalt), Noah Isichei (Berlin), Joshua Sami Alfa, Noah Brölsch (beide Niedersachsen), Leif Prieß (Schleswig-Holstein) weiblich Dilara Özdemir, Valentina Beising, Katerina Romanou (alle Hessen), Linda Rosiwal, Lisa Grüner (beide Bayern), Diana Ivancic, Mia Mandic, Leticia Pereira, Karlotta Sprinckstub, Rika Windgasse (alle Baden-Württemberg), Stella Reinike, Jule Bruns (beide Nordrhein-Westfalen), Lisa Weise (Sachsen), Clara Tran-Belker (Rheinland-Pfalz), Amarachi Egwuagu-Gordian, Victoria Dennis (beide Hamburg), Sarah Siebold (Berlin)

DBB02822

3×3-Weekend zum dritten Mal in Bad Hersfeld

Zum dritten Mal in Folge kommt es am kommenden Wochenende (19. – 22. September) in Bad Hersfeld im Rahmen des 3×3-Weekend zur großen Talentsichtung des deutschen 3×3-Bereichs. Nachdem sich das nationale Sichtungsevent in Bad Hersfeld über die letzten zwei Jahre großer Beliebtheit erfreuen konnte, darf man sich auch in diesem Jahr auf tollen 3×3-Basketball und drei spannende Turniertage freuen. An besagtem Wochenende kämpfen über 100 talentierte Sportlerinnen und Sportler der Jahrgänge 2008 und jünger um die Deutsche Jugendmeisterschaft im 3×3. Dabei vertreten diese ihre jeweiligen Landesverbände und spielen in einem klassischen Turnierformat einen Sieger im männlichen und weiblichen Bereich aus. Vor etwas mehr als zwölf Monaten gelang die Thüringen bei den Jungen und Baden-Württemberg bei den Mädchen. Ausgetragen werden die Spiele auf drei mobilen Olympia-Spielflächen, durch eine zusätzliche Korbanlage zum freien Spielen wird die ganze Innenstadt in einen großen Basketballplatz verwandelt. Täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr können die deutschen 3×3-Nachwuchstalente auf dem Linggplatz bestaunt werden. Die Siegerehrung ist am Sonntag gegen 13.30 Uhr geplant. Als weiteres Highlight werden diesbezüglich die beiden Medaillencoaches und Disziplintrainer Samir Suliman und Robert Birkenhagen am Freitag um 10.00 Uhr auf dem Center Court interviewt. Der Eintritt zu der gesamten Veranstaltung ist kostenfrei. Für alle Interessierte, die nicht live vor Ort sein werden, stellt der Hessische Basketball Verband einen Livestream zu Verfügung. Mit der Olympischen Goldmedaille in Paris und dem U23-Weltmeister-Titel der Herren liegt ein erneut äußerst erfolgreicher Turniersommer hinter den DBB-Mannschaften. Um diesen Weg weiterzugehen und neue Talente frühzeitig in das 3×3-Programm einzubinden, ist das 3×3-Weekend essenziell. Aus dem Pool der nominierten Spieler:innen aus 2023 vertraten mit Lucie Keune, Paulina Reichenauer, Daniel Biel und Leonar Fliege gleich vier Spieler:innen Deutschland bei Turnieren in diesem Jahr. Zum Programm des 3×3 Weekend 2024

_62A3028

3×3: U23-Herren holen Weltmeistertitel

In den Viertelfinalpartien ging es für die DBB-Damen gegen Ungarn. Die Herren trafen auf Frankreich. Nach beidseitiger Siege (19:15 vs HUN & 20:15 vs FRA) zogen beide Mannschaften das Ticket für das Halbfinale. Dort sicherten sich die Herren mit einem 21:14 über Litauen den Finaleinzug. Die Damen hatten weniger Erfolg und unterlagen erst den Niederlanden (16:17) und im Spiel um Bronze China (14:20). Im Herren-Finale dominierte das deutsche Team und siegte dank Turnier-MVP Fabian Giessmann mit 21:13. Cleverness siegt Gegen Frankreich lagen beide Kontrahenten lange auf Augenhöhe. Nach zwei Minuten hieß es 2:4 aus deutscher Sicht, ehe Agyeman mit seinem And-One für den Ausgleich sorgte. In der Folge erspielte sich die deutsche Mannschaft die ersten Vorteile. Unter dem Korb fand Frankreich keine Lösung für das Matchup gegen Giessmann, was dem DBB-Team nach vorhergegangen Zählern von Beikame die Führung bescherte (11:8). Frankreich blieb, mit noch drei Minuten verbleibend aber in Reichweite, haderte aber mit seiner Teamfoulgrenze. Giessmann, der von der Freiwurflinie überzeugte, stellte in den Schlussminuten auf 17:13. Hiervon konnte sich das französische Team nicht mehr erholen und unterlag der deutschen Auswahl mit 20:15. Auf Hochtouren Deutschland von Beginn an sehr fokussiert und nach Giessmanns frühen vier Punkten mit Momentum (7:3, 3.). Litauen tat sich enorm schwer der aggressiven Defense zu entkommen und sammelte gleichzeitig früh Teamfouls. Nach vier Minuten stellte Beikame auf ein deutliches 10:4. Danach fing sich Litauen etwas und konnte den Rückstand nochmal auf 15:10 verkürzen. Aber immer wenn sie glaubten Anschluss zu haben, traf das deutsche Team die wichtigen Würfe. Agyeman und Beikame mit Zweiern zum 19:13. Der letzte Widerstand war damit gebrochen und Giessmann entschied die Partie frühzeitig und machte den Finaleinzug damit perfekt (21:14). Machtdemonstration gegen Team USA Im Finale sah man Deutschland das Selbstbewusstsein früh an. Giessmann mit zwei Zweiern und Agyeman ebenfalls von draußen erfolgreich (9:3). Die USA, wenn aus dem 1-gegen-1 gefährlich, schaffte es dem deutschen Team früh Fouls anzuhängen, was diese im Laufe des Spiels aber hervorragend kontrolliert bekamen. Mitte der Partie verwerteten die US-Boys ein And-One plus zwei Freiwürfe zum Dreipunktspiel und hatten auf 10:9 aufgeschlossen. Deutschland aber um keine Antwort verlegen und dank Treffer von Giessmann und Fertig wieder oben auf (15:9). Im Verlauf fehlte der USA die Durchschlagskraft, was auch an der über das gesamte Turnier bärenstarken Defense der DBB-Auswahl lag. Als die Partie auf den deutschen Siegtreffer wartete, versenkte Giessmann den nächsten Zweier zum 21:13 und machte Deutschland damit zum U23-Weltmeister. Für Deutschland spielten Denzel Agyeman (, TK Hannover/3×3 St. Pauli), Linus Beikame (TK Hannover/3×3 St. Pauli), Fabian Giessmann (TK Hannover/3×3 St. Pauli), Leon Fertig (Düsseldorf LFDY) Später Run Im Duell mit den Ungarinnen kamen beide Teams gut ins Spiel. Der muntere Schlagabtausch brachte ein 5:5 nach zwei Minuten. Deutschland konnte sich dann nach einem 4:1-Lauf ein kleines Polster erspielen, welches Ungarn bis zum Schluss nicht mehr aufholen würde (9:6). Mevius und Zolper gelangen wichtige Zweier um die Führung immer wieder auf mindestens drei Punkte auszubauen. Sobald Ungarn im Begriff war den Ausgleich zu erzielen, zeigte das deutsche Team defensive Präsenz. Trotzdem ging es mit einem knappen 15:14 in die Schlussminuten. Dort dominierten die deutschen Damen aber und machten nach Punkten von Reichert und Zolper den Deckel drauf (19:15). Aus trotz spätem Comeback Das Halbfinale gegen die Niederlande startete auf Augenhöhe. Beide Mannschaften wechselten sich beim Scoring munter ab, wodurch sich vorerst kein Team absetzen konnte (5:5, 4.). Im Verlauf erwischte Deutschland seine beste Phase und fand immer wieder Reichert unter dem Korb, die dort Punkt um Punkt erzielte. Der vielversprechende Zwischenstand von 10:8, markierte aber auch den Anfang der niederländischen Druckphase. Deutschland defensiv nun oft zu gedankenlos und chancenlos gegen die Missmatches. Mit einem 1:6-Lauf drehte die Niederlande die Partie kurz vor Schluss in ein 11:15. Deutschland blieb eine Minute um zumindest in die Overtime zu kommen. Mevius eroberte sich einen Offensivrebound und zog dabei das siebte Teamfoul, aufgrund welchem sie zwei Freiwürfe nutzen konnte (13:15). In den letzten Momente der regulären Spielzeit schafften es Reichert und Mevius die Partie noch auszugleichen (15:15). In der Overtime trafen beide Teams zum 16:16. In der Folge verpasste es das deutsche Team sich einen guten Abschluss herauszuspielen und musste sich nach dem nächsten niederländischen Korb mit 16:17 geschlagen geben. Puste geht aus Im Spiel um Bronze lagen China und das deutsche Team lange Kopf an Kopf. Während Deutschland versuchte seine Tempovorteile zu nutzen, suchten die Chinesinnen ihre große Spielerin unterm Korb, die den DBB-Damen im Laufe der Partie immer öfter Probleme bereitete. Poros und Mevius stellten zwischenzeitlich auf 7:5. China das bis in die Schlussminuten keine Gefahr aus dem Zweierbereich ausstrahlte, ließ aber nicht abreißen. Deutschland verpasste nun aber auch leichte Abschlüsse und geriet ins Hintertreffen (12:15, 8.). In den letzten zwei Minuten dann nur noch China. Das deutsche Team wirkte kraft- und ideenlos und unterlag nach einem 2:6-Lauf schlussendlich mit 14:20. Für Deutschland spielten Elisa Mevius (BBC Rendsburg/Oregon Ducks/USA), Marie Reichert (Faenza Basket Project/ITA), Victoria Poros (TK Hannover/Team Bundeswehr), Laura Zolper (Sheffield Hatters/ENG) „Basketball-Deutschland kann stolz sein“ DBB-Vizepräsident Armin Andres: „Unsere Jungs haben sich über das gesamte Turnier herausragend präsentiert und verdient WM-Gold geholt. Was für ein großartiger Erfolg für unser 3×3-Programm! Das Team von Disziplintrainer Robert Birkenhagen hat in Topform aufgespielt und sich auf beeindruckende Art und Weise zum besten U23-Team der Welt gekrönt. Ebenso ist der vierte Platz der U23-Damen ein starkes Ergebnis für das Team von Disziplintrainer Samir Suliman. Basketball-Deutschland kann stolz auf diese Auftritte unserer Mannschaften sein!“ 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen: „Weltmeister hat natürlich immer einen schönen Klang. Aber wir haben uns das bei diesem Turnier mehr als verdient. Gegen Frankreich, Litauen und die USA sind wir unserem Gameplan treu geblieben und waren in den entscheidenden Momenten einfach entschlossener. Mich freut es für diese Jungs ungemein, da sie über die letzten Jahre viel in das Projekt investiert haben und sich jetzt endlich dafür belohnen konnten.“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman: „Natürlich ist es super schade, dass wir uns für unsere tolle Leistung nicht mit einer Medaille belohnen konnten. Am Ende waren es Nuancen, die uns sowohl im Halbfinale als auch im Spiel um Bronze das Momentum genommen haben. Trotzdem ist der vierte Platz ein mehr als achtbares Endresultat auf das wir stolz sein dürfen.“

4J2A8767

3×3: DBB-Teams buchen Viertelfinale bei U23-WM

Nach einem für beide Mannschaften sehr erfolgreichen ersten Turniertag der U23 WM in Ulaanbataar/MGL, ging es am zweiten Spieltag um den Einzug ins Viertelfinale. Die Herren maßen sich mit Argentinien und Italien, während für die Damen Polen und Kenia auf der Liste standen. 18:15 und 22:21 meisterten die Herren ihre Aufgaben. Die Damen unterlagen Polen 20:21, schlugen Kenia aber mit 21:8. Beide Mannschaften stehen somit im WM-Viertelfinale, die am Sonntag beginnen. Dabei starten unsere Damen um 06:00 Uhr gegen Ungarn, während die Herren um 08:40 Uhr Frankreich gegenüberstehen. Den Livestream gibt es auf dem YouTube-Kanal von FIBA 3×3. Hitzige Angelegenheit Die erste Spielminute verlief ereignis- und punktlos. Nach zwei Minuten lagen die Argentinier knapp mit 1:2 in Führung, hatten aber auch schon über sieben Teamfouls gesammelt und brachten das deutsche Team sehr früh an die Freiwurflinie. Dort erwischten die DBB-Herren allerdings keinen besonders guten Tag und verpassten im gesamten Spiel einige einfache Punkte. Nachdem Deutschland die sehr intensiv geführte Partie bis zur Fünf-Minuten-Marke in ein 6:4 drehen konnte, gerieten sie aber ebenfalls in Foul Probleme. Argentinien hatte aber im Gleichschritt die zehn Teamfouls voll gemacht. Durch die vielen Pfiffe der Schiedsrichter zog sich die Begegnung in die Länge und an Spielrhythmus war nicht mehr zu denken. Das deutsche Team angeführt vom starken Leon Fertig, der mit seinen Anspielen den Unterschied machte, schaffte es sich Argentinien immer wieder vom Hals zu halten (11:7). Die Vorentscheidung viel nach Agyemans And-One plus Freiwürfe und Ballbesitz, das Deutschland mit noch wenigen Minuten auf 16:12 davonziehen ließ. Den Schlusspunkt setzte Fertig zum 18:15. Spektakulärer Gamewinner Die Italiener, die aus verletzungsgründen nur zu dritt aufliefen, schafften es der deutschen Auswahl das Leben lange schwer zu machen. Beim Stand von 7:7 übernahm Giessmann und sorgte zusammen mit Fertig für vier schnelle Punkte (11:7). Von da an konnten die deutschen 3×3-Herren die Führung über weite Strecken verteidigen ohne das Italien aber den Anschluss komplett verlor. Die erneuten Foulprobleme sorgten aber dafür das Italien nochmal an der Überraschung witterte (16:16). In der wilden Schlussphase glichen die Italiener spät zum 20:20 aus, wonach die Partie in die Overtime ging. Dort trafen beide Mannschaften jeweils zum 21:21. Der nächste Score würde also die Entscheidung bringen. Agyeman besorgte diese mit seinem explosiven Dunk über zwei Gegenspieler, der Deutschland zum ungeschlagenen Gruppensieger machte. Für Deutschland spielten Denzel Agyeman (, TK Hannover/3×3 St. Pauli), Linus Beikame (TK Hannover/3×3 St. Pauli), Fabian Giessmann (TK Hannover/3×3 St. Pauli), Leon Fertig (Düsseldorf LFDY) Kopf an Kopf Im Duell mit den ebenfalls ungeschlagenen Polinnen startete die Partie mit einem offenen Schlagabtausch. Keine der beiden Verteidigungen schaffte es zu Beginn die gegnerische Offensive einzudämmen. Nach zwei Minuten sorgten Mevius und Reichert für die 6:5-Führung. Diese gelang es dem deutschen Team in der Folge auf 8:6 und 10:8 auszubauen. Polen blieb über ihre schnelle Guard-Spielerin in der Partie. Zudem sammelten beide Mannschaften munter Teamfouls, sodass Polen alsbald im Bonus war. Mitte der Partie kam die deutsche Offensive zum ersten Mal zum erliegen und Polen konterte mit einem 1:7-Lauf. Deutschland war bemüht den Rückstand zu verkürzen, konnte den Ausgleich aber vorerst nicht erspielen. In der Schlussphase kam das deutsche Team nochmal ran und wendete beim Stand von 18:20 zwei Matchbälle zum eigenen Ausgleich ab (20:20). Polen nutzte seinen Ballbesitz aber, zog das Foul und verwertete von der Linie zum Sieg. Problemlos Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahm Deutschland die Kontrolle nach zwei Minuten und setzte sich erstmals ab (7:3). Kenia agierte offensiv meist wild und haderte mit vielen Ballverlusten. Zolper brachte mit ihren zwischenzeitlichen fünf Zählern die Partie bereits früh in trockene Tücher. Im Schlussspurt lief Marie Reichert nochmal heiß und sicherte mit ihrer Dominanz unterm Korb den dritten Gruppensieg für das deutsche Team (21:8). Für Deutschland spielten Elisa Mevius (BBC Rendsburg/Oregon Ducks/USA), Marie Reichert (Faenza Basket Project/ITA), Victoria Poros (TK Hannover/Team Bundeswehr), Laura Zolper (Sheffield Hatters/ENG)

IMG_0246

3×3: Deutsche U23-Teams ungeschlagen bei WM-Auftakt

Zum Auftakt in den 3×3 U23 World Cup 2023 in Ulaanbataar/MGL starteten die DBB-Herren mit den Partien gegen Neuseeland und Israel. Auch die DBB-Damen standen Israel gegenüber. Im zweiten Duell ging es gegen den Gastgeber Mongolei. Dabei blieben sowohl die Damen als auch Herren ungeschlagen. Die Damen siegten 21:11 gegen Israel und 20:15 gegen die Mongolei. Ebenfalls mit 21:11 schlugen die Herren Neuseeland und 21:10 Israel. Zweite Luft Deutschland mit einem konzentrierten Start gegen das Team aus Neuseeland. Nach zwei Minuten stellte Linus Beikame auf 7:2. Vorher hatten Fabian Giessmann und Leon Fertig mit ihren erfolgreichen Zweiern für klare Verhältnisse gesorgt. Als die Führung drohte in den zweistelligen Bereich zu gehen, meldete sich auch Neuseeland in der Partie an und kam nach etwas mehr als vier Minuten ins Rollen. Den Kiwis gelang es den Rückstand bis 14:11 zu verkürzen, ehe Giessmann die kurze deutsche Schwächephase mit fünf Punkten in Folge beendete. In der Schlussphase erzielte Neuseeland keinen einzigen Punkt mehr und unterlag nach Fertigs Treffer von draußen mit 21:11. Giessmann dominant In einer sehr lebhaften Anfangsphase stand es nach zwei Minuten bereits 6:6 und beide Mannschaften war voll im Spiel. Besonders Beikame und Agyeman kamen auf deutscher Seite zu ihren Aktionen und brachten die Führung auf deutsche Seite (10:6). Israel konterte und verkürzte auf 10:8, wonach aber Deutschland zwei Gänge hochschaltete. Angeführt von Giessmann, der von den Israelis nicht zu stoppen war, zogen die DBB-Herren auf 16:9 davon. In der Endphase machte Deutschland nach einem Freiwurf von Beikame den Sack zu. Einziger Wehrmutstropfen blieb der verletzungsbedingte Ausfall von Leon Fertig, der nach einer unsanften Landung, die Partie verlassen musste. „Wir wissen was möglich ist“ 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen: „Die Jungs haben das sehr gut gemacht. Aggressiv verteidigt, Druck auf den Ball gemacht und offensiv gute Entscheidungen getroffen. Trotz der zwei Siege wissen wir, dass es noch ein langes Turnier und auch noch eine lange Gruppenphase wird. Fokus jetzt liegt darauf zu regenerieren und alle fit für die letzten beiden Gruppenspiele zu bekommen. Wir haben gesehen was für uns möglich ist, aber nun gilt es das zu bestätigen.“ Für Deutschland spielten Denzel Agyeman (10 PTS, TK Hannover/3×3 St. Pauli), Linus Beikame (5, TK Hannover/3×3 St. Pauli), Fabian Giessmann (19, TK Hannover/3×3 St. Pauli), Leon Fertig (8, Düsseldorf LFDY) Tempo ist Trumpf Mit einem 7:0-Lauf gegen Israel wurden die deutschen Damen ihrer Favoritenrolle früh gerecht. Dank der flinken Guards um Elisa Mevius, Laura Zolper und Victoria Poros hatte Deutschland klare Geschwindigkeitsvorteile und zog immer wieder erfolgreich an den Gegenspielerinnen vorbei zum Korb. Nachdem Zolper auf 9:1 stellte, mischte auch Israel mit und verkürzte im Verlauf auf 10:6. Die Führung schien aber nie in Gefahr, da das deutsche Team konzentriert reboundete und auch in Missmatches unter dem Korb gute Defense spielte. In der Schlussphase übernahm Mevius das Heft des Handelns und tütete den 21:11-Sieg mit Punkten und Assists ein. Gute Varianz In einer etwas punktearmen Anfangsphase lag das DBB-Team nach Zolpers drei Zählern mit 4:2 in Front (2.). Die Mongolei hielt danach aber gut dagegen und blieb den deutschen Damen minutenlang dicht auf den Fersen. Trotz mehrerer Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen, konnten die 3×3-Damen den knappen Vorsprung aber immer wieder sichern und nach circa fünf Minuten wieder ausbauen. In dieser Phase zogen Mevius und Reichert die Strippen und machten aus 9:7 ein 15:8. In der Folge kam Mongolei auch aufgrund der frühen Foulprobleme nicht mehr in Schlagdistanz. Deutschland ließ zum Ende einige Chancen, die Partie frühzeitig zu beenden liegen, sicherte sich aber den 20:15-Erfolg. „Fokus hochgehalten“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman: „Mit den beiden Siegen sind wir natürlich optimal gestartet. Gegen Israel haben wir besonders defensiv sehr konsequent gespielt, keine Zweier zugelassen und sind selber offensiv variabel geblieben. Auch gegen den Gastgeber haben wir uns nicht beirren lassen und haben die Führung sehr reif nach hause gespielt. Diese Entscheidungsfindung und diesen Fokus gilt es jetzt zu konservieren und Freitag gegen Polen und Kenia abzurufen.“ Für Deutschland spielten Elisa Mevius (11 PTS, BBC Rendsburg/Oregon Ducks/USA), Marie Reichert (9, Faenza Basket Project/ITA), Victoria Poros (8, TK Hannover/Team Bundeswehr), Laura Zolper (13, Sheffield Hatters/ENG)