Final-Hattrick und zwei Tagessiege

Die dreitägige 3×3 Nationsleague in Hannover war ein voller Erfolg, für die 3×3 U21 Damennationalmannschaft. Jeden Tag konnte das Team von 3×3 Disziplintrainer Emre Atsür, einen Finaleinzug feiern. Dabei ist es der U21 Damenauswahl zwei Mal gelungen, den Tagessieg einzufahren. Besonders Beeindruckend waren die Vorrundenbegegnungen gegen die Schweiz (21:3) und Österreich (21:5). Zudem brillierte die deutsche Auswahl über absolute mentale Stärke. Genau deswegen gewannen sie auch zwei von drei Finalbegegnungen, wobei der dritte Tagessieg in einem spannenden 10:9 gegen die Spanierinnen mündete.

3×3 Disziplinchef Matthias Weber nach dem Turnier: „Ich freue mich über die Leistung der Damen. Dass sie nun mit zwei Tagessiegen und drei Finaleinzügen aus Hannover abreisen, ist für uns ein riesen Erfolg.“

 

Die lange Nations League-Saison mündete für die 3×3 U21-Damen-Nationalmannschaft in Ulaanbaatar/Mongolei. Dort fand das Nations League Finale statt. In der Vorrunde wartete die Mongolei, die USA und Polen.

Die Mannschaft von 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman startete selbstbewusst in die Gruppenphase und sicherte sich mit einem 20:13-Erfolg gegen die Mongolei den ersten wichtigen Sieg. Im nächsten Spiel gegen die USA hielten die 3×3-Damen lange mit, mussten sich jedoch mit 14:22 geschlagen geben. In der letzten Partie der Gruppenphase wartete Polen auf die deutsche Auswahl. Die Gegnerinnen waren physisch überlegen und hinderten das Team am zweiten Sieg.

Dadurch entstand die kuriose Situation, dass drei Teams (USA, Mongolei, Deutschland) lediglich einen Sieg einfuhren, weshalb der finale Platz im Viertelfinale durch die insgesamt erzielten Punkte ermittelt wurde. So kam es, dass die deutsche Mannschaft nicht im Viertelfinale stand und damit der Nations-League-Sommer endete.

Die U21-Damen feierten in Hannover zwei Tagessiege. | Foto: DBB
Im Finale der Nations League reichte es für den 9. Platz. | Foto: FIBA

Kader

Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein
Maira Banko 04/10/2005 1.80 m 3×3-Spielerin Eintracht Braunschweig LionPride
Greta Kröger 16/07/2004 1.80 m 3×3-Spielerin Orthomol WINGS Leverkusen
Amelie Kröner 05/11/2002 1.89 m 3×3-Spielerin Orthomol WINGS Leverkusen
Elisa Mevius 23/04/2004 1.80 m 3×3-Spielerin Siena Saints/USA
Luisa Nufer 05/07/2002 1.85 m 3×3-Spielerin Eisvögel USC Freiburg
Sarah Polleros 28/02/2002 1.88 m 3×3-Spielerin TK Hannover Luchse
Emilia Tenbrock 12/06/2002 1.82 m 3×3-Spielerin McNeese State University/USA
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Maira Banko

3×3-Spielerin

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Greta Kröger

3×3-Spielerin

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Amelie Kröner

3×3-Spielerin

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Elisa Mevius

3×3-Spielerin

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Luisa Nufer

3×3-Spielerin

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Sarah Polleros

3×3-Spielerin

Tenbrock

Emilia Tenbrock

3×3-Spielerin

Galerie

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3×3: U18- und U17-Mädchen trainieren gemeinsam

Der gemeinsame Auftaktlehrgang 3×3 U18- und U17-Mädchen findet vom 30. Mai – 02. Juni 2024 in Bonn statt. Dazu hat Disziplintrainerin Beatrix Waffenschmied folgende Spielerinnen nominiert: Kader U18 weiblich – Greta Gomann (Foto oben, BG Bonn 92/Talents BonnRhöndorf) – Johanna Huppertz (TG Neuss Tigers/3×3 Düsseldorf) – Marija Ilic (TG Neuss Tigers) – Jana Koch (Post SV Nürnberg) – Luise Linke (Ahrensburger TSV von 1874/SC Rist Wedel) – Lisanne Räwer Tanguep (SpVgg Möhringen 1887/RegioTeam Stuttgart) – Antonia Schütze (TV Hofheim) – Verena Soltau (ASC Theresianum Mainz) Kader U17 weiblich – Jordis Hansen (Itzehoe Eagles e. V.) – Lucie Keune (Citybasket Recklinghausen/Metropolitain Girls) – Lotta Linke (SC Rist Wedel) – Paulina Reichenauer (BSG Basket Ludwigsburg) – Inge Schulze Steinen (Sportgemeinde 1886 Weiterstadt) – Sophie Schuster (BSG Basket Ludwigsburg) – Anna-Lisa Wuckel (Basket Ladies Kurpfalz)

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3×3-OQT: Spektakulärer Buzzerbeater sichert Olympia-Ticket

In einem unfassbar spannenden Halbfinale zwischen den deutschen 3×3-Damen und Gastgeber Ungarn entschied Svenja Brunckhorst eine ausgeglichene Partie in letzter Sekunde zu Gunsten der deutschen Auswahl. Mit dem 19:17-Sieg gewann das Team von 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman alle seine fünf Partien und buchte somit das Ticket für die Olympischen Spiele 2024 in Paris. Wurf für die Ewigkeit Deutschland startete mit viel Energie und lag nach den ersten zwei Minuten mit 4:2 in Führung. Die DBB-Damen versuchten Missmatches zu forcieren, um sich so Längenvorteile in der Zone zu erspielen. Ungarn foulte allerdings meist direkt, um den deutschen Abschluss zu verhindern. Mit dem Publikum im Rücken fanden die Ungarinnen zurück ins Spiel und glichen durch ihre quirlige Guard-Spielerin zum 6:6 aus. In der Folge vermochte es kein Team sich abzusetzen und somit wechselte die Führung im Minutentakt (9:9, 6.). Nach zwei ungarischen Treffern behielten die 3×3-Damen die Ruhe und drehten den Spielstand mit einem 4:1-Lauf (13:12). Ungarn eröffnete die Schlussminuten mit drei Körben in Folge und brachte das DBB-Team ins Wanken. Greinachers And-One, dass sich aufgrund zweier Freiwürfe zu einem Dreipunktspiel entpuppte, ließ das Publikum allerdings direkt wieder verstummen (16:15). In den finalen Sekunden überschlugen sich dann die Ereignisse. Ungarn eiskalt von der Linie zur 16:17-Führung. Mit dem Rücken zur Wand glich Greinacher aus. Den finalen Drive der Ungarin blockte Reichert, Brunckhorst griff sich den Ball und versenkte ihn jenseits der Zweierlinie mit einer Sekunde auf der Uhr im Korb. Anschließend kannte der Jubel des deutschen Teams keine Grenzen und die erste gelungene Qualifikation für Olympia in der deutschen 3×3-Historie  stand fest. „Ein großartiger Erfolg“ DBB-Präsident Ingo Weiss: „Was für ein großartiger Erfolg! Unsere 3×3-Damen haben sich hier immer mehr gesteigert und letztlich das Olympiaticket geholt. Sie wollten es mit aller Macht und ich bin froh und stolz, dass sie es geschafft haben. Das dritte deutsche Basketballteam bei Olympia … Wahnsinn.“ DBB-Vizepräsident Armin Andres: „Seit mehreren Jahren arbeiten unsere 3×3-Damen für ihr ganz großes Ziel: Olympia! Auf dem Weg dorthin haben sie schon ganz viel erreicht und jetzt ist es einfach absolut verdient, dass sie sich ihren Traum erfüllt haben. Ich gratuliere den gesamten Team ganz herzlich und freue mich jetzt noch etwas mehr auf die Olympischen Spiele in Paris.“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman: „In so einem bedeutenden Spiel gegen die gesamte Kulisse diese Partie am Ende zu gewinnen ist einfach nur Wahnsinn. Die Mannschaft hat eine Toughness und mentale Ausdauer bewiesen, die uns durch dieses Turnier getragen hat. Egal was sich uns in den Weg gestellt oder welchen Widrigkeiten wir gegenüberstanden, diese Mannschaft hat eine Lösung gefunden und fährt jetzt nach Paris.“ Für Deutschland spielten Svenja Brunckhorst (3 PTS, Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover), Sonja Greinacher (9, Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover), Marie Reichert (4, Turn-Klubb zu Hannover), Luana Rodefeld (3, Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover)

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3×3-OQT: Doppelte Overtime im Viertelfinale

Im Viertelfinale des FIBA 3×3 Olympic Qualifiying Tournament in Debrecen/HUN standen die DBB-Damen Japan und die DBB-Herren Frankreich gegenüber. Beide Spiele fanden erst in der Verlängerung ihre Entscheidung. Während die Damen den Halbfinaleinzug nach Sonja Greinachers Freiwürfen sicherten (16:14), zogen die Herren nach einer über weite Strecken erneut starken Darbietung den Kürzeren gegen Frankreich (17:19). Freiwurf entscheidet Partie Mit Japan trafen die deutschen Damen auf einen alten Bekannten des letzten OQT. In Japan unterlag man vor circa zwei Wochen noch in der Gruppenphase. Beide Teams taten sich in der Anfangsphase schwer. Nach zwei Minuten suchte man beim Zwischenstand von 3:3 noch vergebens nach offensivem Rhythmus. Deutschland fand über Greinacher oder Reichert, die oftmals Größenvorteile versuchten auszunutzen, den Weg in die Zone. Nach einem 3:0-Lauf lag das deutsche Team mit 6:4 in Führung. Japan wiederum, das mit seinem Tempo attackierte, fand die Antwort von außen und glich umgehend aus (7:7). Die letzten vier Minuten waren ein intensiver Schlagabtausch, wobei es keinem Team gelang die Führung auch nur auf drei Zähler auszubauen. Somit blieb die Begegnung hochspannend (10:10). Als Japan drohte die Partie auf seine Seite zu ziehen, sorgte Greinacher mit drei Punkten in Serie für den Ausgleich. Diesen konnte Japan nicht mehr kontern und die Partie ging beim Stand von 14:14 in die Verlängerung. Nach einer guten Sequenz in der Defense, griff sich Greinacher ihren eigenen Fehlwurf und verwertete diesen mit Foul zum 15:14. Da Japan über der Foulgrenze lag, ging Greinacher mit zwei Matchbällen an die Linie. Der erste sprang vom Ring, während der zweite sein Ziel fand und die Partie somit entschied.   Für Deutschland spielten Svenja Brunckhorst (1 PTS, Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover), Sonja Greinacher (10, Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover), Marie Reichert (4, Turn-Klubb zu Hannover), Luana Rodefeld (1, Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover) Frankreich im Glück Deutschland direkt von Beginn an mit spürbarem Selbstvertrauen und einem herausragenden Teamplay zur 4:0-Führung. Frankreich gefordert und mit zwei Zweiern wieder im Spiel (5:5). Dann trat Giessmann zum ersten Mal in Erscheinung und baute die deutsche Führung wieder auf drei Punkte aus (9:6). Frankreich hatte wie bereits die deutschen Gegner an den Vortagen Probleme die Athletik der DBB-Herren zu matchen, blieben aber durch Einzelaktionen in Reichweite (10:8). Das Spiel blieb umkämpft und Deutschland ließ einige Freiwürfe liegen, die die Franzosen im Gegenzug verwandelten (14:13). Zu Beginn der letzten zwei Minuten stellte Giessmann auf 16:14. Deutschland hatte nun auch defensiv eine gute Kompaktheit entwickelt und machte es den Franzosen schwer gute Looks zu erspielen. Das Spiel kippte aber, als der Schiedsrichter das Ausrutschen eines französischen Spielers als Defensivfoul pfiff und Frankreich somit, aufgrund der überschrittenen Foulgrenze des deutschen Teams, mit zwei Freiwürfen die Chance zum Ausgleich gab. Diese nutzten die Franzosen und das Spiel ging somit in die Overtime. Direkt im ersten Angriff zwang die DBB-Auswahl Frankreich zum einem tiefen Zweier, der über das Brett sein Ziel fand und den olympischen Traum für die deutschen Herren damit beendete (19:17). „Unheimlich stolz“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber: „Am Ende hat uns ein Lucky-Punch das Genick gebrochen. Wir haben ein tolles Spiel gezeigt und hatten Frankreich mehr als nur am Rande des Ausscheidens. Wenn wir in einigen Situationen noch besser verteidigen, können wir den Sack vielleicht schon früher zu machen, aber ich bin auch so unheimlich stolz auf diese junge Mannschaft, die ihre Qualität mehr als einmal bewiesen hat.“ Für Deutschland spielten Denzel Agyeman (4, Turn-Klubb zu Hannover/St. Pauli 3×3), Linus Beikame (3, Turn-Klubb zu Hannover/St. Pauli 3×3), Leon Fertig (2, Düsseldorf LFDY), Fabian Giessmann (8, Turn-Klubb zu Hannover/St. Pauli 3×3)

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3×3-OQT: Damen und Herren laufen zur Höchstform auf

Nach einem gelungenen ersten Spieltag, ging es für die 3×3-Damen und -Herren in den letzten entscheidenden Spieltag um den Einzug ins Viertelfinale. Die Damen setzten sich nach Verlängerung gegen Polen (20:18) durch und stehen damit ungeschlagen im Viertelfinale. Ihrem Vorbild folgten die Herren kurz darauf und entzauberten den Favoriten Litauen mit 18:16, wodurch man seine Gruppe ebenfalls als Tabellenführer Richtung KO-Phase verlässt. Sieg in Overtime Da sowohl Polen als auch die deutsche Mannschaft ihre beiden bisherigen Spiele für sich entschieden konnte, ging es beim direkten Aufeinandertreffen lediglich um den Gruppensieg. Nach einem zähen Beginn, der nach zwei Minuten erst vier Punkte für das Publikum bereithielt (2:2), übernahmen die Polinnen als erstes das Heft des Handelns. Über ihre schnelle Guard-Spielerin sorgten mehrere Drives für eine 4:7-Führung (5.). Deutschland antwortete mit Brunckhorsts Zweier und glich kurz darauf durch Greinacher aus (8:8). Beide Mannschaften lieferten sich jetzt einen intensiven Schlagabtausch, der auch endlich offensiv seine Highlights fand. Mit einem knappen 12:12 ging die Partie in die letzten zwei Minuten. Das Zusammenspiel zwischen Brunckhorst und Greinacher blieb der Go-to-move des deutschen Teams, während man es trotz Teamfouls schaffte, Polen nicht zu viele Freiwürfe zu ermöglichen (15:17). Trotzdem lagen diese mit drei Punkten in Führung, kassierten aber den nächsten Brunckhorst-Treffer von außen. Kurz vor Schluss glich Greinacher nach einem schönen Pump-Fake aus und schickte die Partie in die Overtime (18:18). Dort zeigte Deutschland den größeren Siegeswillen und entschied die Partie nach Treffern von Reichert und Greinacher. „Großartige Willensleistung“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman: „Wir haben unseren Matchplan überragend ausgeführt bekommen. Defensiv haben wir es geschafft einer der besten Schützinnen des Turniers jegliche Zweier zu nehmen und haben uns trotz früher Foulprobleme immer wieder in die Partie zurückgekämpft. Ich bin unfassbar stolz auf die Leistung der Mannschaft, die dieses Spiel einfach unbedingt gewinnen wollte.“ Für Deutschland spielten Svenja Brunckhorst (8 PTS, Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover), Sonja Greinacher (7, Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover), Marie Reichert (3, Turn-Klubb zu Hannover), Luana Rodefeld (2, Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover) Giessmann nicht zu stoppen Aufgrund der Niederlage der Schweiz gegen Madagaskar, brauchte das deutsche Team einen Sieg oder eine Niederlage mit mindestens 19 eigenen Punkten. Die Anfangsphase gehörte klar den DBB-Herren. Giessmann mit einem frühen Zweier und einem Layup zur 4:2-Führung (2.). Danach kamen die Litauer besser ins Laufen und zeigten ihre Shotmaking-Qualitäten. Giessmann hielt das deutsche Team über sein unnachahmbares Inside-Game für mehrere Minuten im Spiel (8:10, 5.). Litauen, die als eine der Turnierfavoriten nach Debrecen gereist waren, machte das deutsche Tempo und die Physis sichtlich zu schaffen. Auch Agyeman und Beikame kamen zu ihren ersten gelungenen Offensivaktionen und brachten die Führung zurück (13:12). Litauen blieb zwar auf Tuchfühlung, wirkte aber erschöpft, während Deutschland mit Giessmann unterm Korb weiterhin machte was es wollte (15:14). In den letzten zwei Minuten bewies dann auch die deutsche Defense ihre Qualität und sorgte dafür das Litauen keine Kontrolle über das Spiel bekam. Nach einer Out-of-bounds-Challenge, bekamen die Litauer einen letzten Angriff, um mit einem Zweier auszugleichen. Doch auch diesen verteidigte das deutsche Team mit Cleverniss und Resilienz. Mit dem 18:16-Endstand gewann Deutschland seine Gruppe als Tabellenführer und steht nun wie die Damen im Viertelfinale. „Reise geht weiter“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber: „Wir kannten die Ausgangslage und waren energetisch einfach unfassbar präsent. Die Leistung der Jungs spricht für sich und wir sind sehr stolz und freuen uns weiter an Olympia glauben zu dürfen. Für Deutschland spielten Denzel Agyeman (4, Turn-Klubb zu Hannover/St. Pauli 3×3), Linus Beikame (1, Turn-Klubb zu Hannover/St. Pauli 3×3), Leon Fertig (1, Düsseldorf LFDY), Fabian Giessmann (12, Turn-Klubb zu Hannover/St. Pauli 3×3)

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3×3-OQT: Damen gelingt Auftakt nach Maß

Für die 3×3-Damen begann das FIBA 3×3 Women’s Olympic Qualifiying Tournament in Debrecen/HUN mit den Partien gegen Tunesien und der Ukraine. In beiden Begegnungen überzeugte die deutsche Auswahl um Svenja Brunckhorst, Sonja Greinacher, Marie Reichert und Luana Rodefeld vor allem mit ihrer Defense. Nach einem souveränen 17:7-Sieg über Tunesien, gewann man ein punktearmes Spiel gegen die Ukraine (9:7) und geht nun mit einer guten Ausgangslage auf das Viertelfinale in das letzte Gruppenspiel gegen Polen. Tunesien chancenlos Gegen den Neuling Tunesien hatten die DBB-Damen von Beginn an Kontrolle und lagen nach vier Minuten mit 5:1 in Führung. Defensiv gab sich das deutsche Team kaum Blöße, während man offensiv versuchte hochprozentige Abschlussmöglichkeiten zu finden. Besonders über Greinacher und Reichert fanden die deutschen Damen immer wieder Lösungen und ließen sich auch von der ruppigen Gangart der Tunesierinnen nicht aus der Ruhe bringen (9:5). In den letzten Minuten des Spiels zog die deutsche Mannschaft das Tempo nochmal an. Brunckhorst verwandelte zwei Freiwürfe, wonach Deutschland mit einer Fünf-Punkte-Führung in die letzten zwei Minuten ging. Dort blieben die DBB-Damen resolut ließen keine gegnerischen Punkte mehr zu und packten stattdessen noch fünf weitere Zähler auf die Anzeigetafel. Mit einem souveränen 17:7 entschied Deutschland den Auftakt in die Olympia-Quali für sich. Defensivschlacht mit Happy End Das Aufeinandertreffen mit der Ukraine, die ihre erste Partie gegen Polen verlor, war bestimmt von vielen Konzentrationsfehlern und defensiver Intensität auf beiden Seiten. Deutschland nach drei Minuten mit 4:3 in Führung. Die Ukraine tat sich wie bereits Tunesien schwer der deutschen Verteidigung zu entkommen und somit schien die zwischenzeitliche Führung von drei Punkten wie ein komfortabler Vorsprung (6:3). Drei Punkte der Ukrainerinnen in Folge änderten diese Wahrnehmung allerdings schnell und schenkten einer bislang highlightarmen Partie zumindest Spannung (7:5). Nach zweiminütigem Leerlauf auf beiden Seiten, schnappte sich Reichert einen Offensivrebound und stellte auf 8:5. Ein Wirkungstreffer, der der Ukraine, die wie Deutschland von außen überhaupt keine Looks erspielen konnten, den letzten Wind aus den Segeln nahm. In der Schlussminuten kam es dann vermehrt zu Schrittfehlern und Offensivfouls, die jeglichen Rhythmus aus der Begegnung nahmen. Reichert stellte abermals auf eine Drei-Punkte-Führung, der die Ukraine nichts entgegenzusetzen hatte. Mit einem 9:7-Erfolg des deutschen Teams stehen die Chancen auf den Einzug ins Viertelfinale bei noch einer ausstehenden Partie gut. „Waren direkt gefordert“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman: „Gegen Tunesien haben wir erst im Verlauf der Partie unseren Rhythmus gefunden. Dann aber konsequent gefinisht und uns von der gegnerischen Physis nicht beeindrucken lassen. Das zweite Spiel war dann noch zäher. Bei einsetzendem Regen und dementsprechend Nässe und Kälte, haben wir einen echten Abnutzungskampf für uns entscheiden können. Genau in solchen Partie, wo es auf Kleinigkeiten und auch mentale Bereitschaft ankommt, wollen wir da sein und uns durchsetzen. So hast du bei diesem Turnier eine Chance.“ Für Deutschland spielten Svenja Brunckhorst (9 PTS, Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover), Sonja Greinacher (8, Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover), Marie Reichert (7, Turn-Klubb zu Hannover), Luana Rodefeld (2, Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover)

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3×3-OQT: Herren mit Sieg in letzter Sekunde

Zum Turnierauftakt des FIBA 3×3 Olympic Qualifiying Tournament in Debrecen/HUN ging es für die 3×3-Herren in Gruppe A gegen die Schweiz und Madagaskar. In beiden Spielen brauchte das Team um Denzel Agyeman, Linus Beikame, Leon Fertig und Fabian Giessmann Zeit um sich zu akklimatisieren. Während man gegen die Schweiz (18:19) den Gamewinner verpasste, traf man im Duell mit Madagaskar in letzter Sekunde zum Sieg (17:16). Deutschland wacht zu spät auf Die Schweiz erwischte in einer punktearmen Anfangsphase den besseren Start und lag nach drei Minuten mit 2:4 in Führung. Deutschland kam noch überhaupt nicht in seine Plays und kämpfte mit eigenen Turnovern. Auch in der Folge wirkten die Schweizer routinierter und bauten die Führung auf 2:8 aus. Nach einem technischen Defekt, der die Partie für mehrere Minuten unterbrach, begann auch das deutsche Team offensiv mitzumischen. Giessmann fand im Post zu seinen Aktionen und brachte Deutschland Rhythmus. Mitte der Partie lagen die Schweizer jedoch weiterhin mit 4:10 komfortabel in Führung. Mit dem Rücken zur Wand, sorgte abermals Giessmann für Energie und brachte die Schweizer bereits früh über die Foulgrenze. Nach seinem And-one folgten zwei weitere Punkte, die Deutschland zurück ins Geschehen brachten (8:11). Die Schweiz, die aufgrund gesundheitlicher Probleme nur zu dritt spielten, begannen der fortgeschrittenen Spieldauer und der deutschen Physis Tribut zu zollen. Aus einer Timeout heraus sorgte Giessmann mit seinem Layup plus zwei Freiwürfen für einen Momentumwechsel (11:11). Fertig legte nach, obgleich die Schweizer die passende Antwort parat hatten (14:14). In der Schlussphase blieb das Spiel hart umkämpft. Treffer von außen, welche dem deutschen Team komplett verwehrt blieben, sorgten für den Schweizer Führungswechsel (15:17). Aber der deutschen Mannschaft gelang durch Fertig kurz vor Ende der erneute Ausgleich. In den letzten Sekunden konterte die Schweiz diesen allerdings und Deutschland bekam keinen Wurf mehr zu Stande, wodurch die Partie mit 18:19 verloren ging. Giessmann mit Gamewinner In einem beinahe Must-win-Spiel gegen Madagaskar, kam das deutsche Team erneut langsam aus den Startlöchern. Erst nach drei Minuten (1:2) sorgten Fertig und Beikame für die erste Führung für die DBB-Herren (5:3). Deutschland nutzte seine Größenvorteile aus und fing zudem an von der Zweierlinie zu treffen (9:5). Nach sieben Minuten stellte Fertig mit seinem Layup auf eine Vier-Punkte-Führung und eröffnete einen spektakuläre Schlussphase (11:7). Madagaskar war plötzlich im Spiel und glich mit einem 4:0-Lauf aus. Das deutsche Team hatte Probleme in die Zone zu kommen und war gezwungen mehr Würfe aus der Distanz zu nehmen. Beikames Freiwürfe brachten Deutschland wieder in Front, aber Madagaskar schlug per Zweier zurück. Diesen wiederum konterte Agyeman umgehend (15:13). Die Afrikaner blieben aber beharrlich und gingen in den Schlusssekunden per Backboard-Zweier in Führung. Dem deutschen Team blieben nur wenige Sekunden. Fertig kickte den Ball zu Agyeman, der auf Giessmann weiterleitete, welcher wiederum mit dem Buzzer von downtown verwandelte und den für den weiteren Turnierverlauf enorm wichtigen Sieg festmachte (17:16). „Haben zurückgeschlagen“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber: „Gegen die Schweiz sind wir sehr schwach gestartet und haben erst nach dem technischen Defekt angefangen mitzuspielen. Fabian hat die Mannschaft mit seiner Energie dann angezündet und wir waren im Spiel. Am Ende haben wir aber die entscheidende Würfe nicht konsequent genug verteidigt. Mit dem Sieg gegen Madagaskar haben wir aber ein wichtiges Signal senden können und sind im Turnier. Jetzt müssen wir einfach schauen welche Konstellation sich für morgen ergibt.“ Für Deutschland spielten Denzel Agyeman (10 PTS, Turn-Klubb zu Hannover/St. Pauli 3×3), Linus Beikame (4, Turn-Klubb zu Hannover/St. Pauli 3×3), Leon Fertig (6, Düsseldorf LFDY), Fabian Giessmann (15, Turn-Klubb zu Hannover/St. Pauli 3×3)

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3×3-OQT: Damen und Herren greifen nach Olympia-Ticket

In Debrecen/HUN fallen Ende dieser Woche die Würfel in Bezug auf die verbliebenen 3×3-Tickets für Olympia. Nachdem den Damen die Qualifikation vor Kurzem in Utsunomiya noch verwehrt blieb, startet das Team von Disziplintrainer Samir Suliman nun den nächsten Anlauf. Für die 3×3-Herren besteht ebenfalls die Chance den olympischen Traum zu realisieren. Dafür braucht es allerdings eine Platzierung unter den besten drei Teams. Im direkten Vorfeld des OQT befinden sich beide Mannschaften bereits in Ungarn und absolvieren dort ihre Vorbereitung. Im Zuge dessen haben wir mit beiden Coaches gesprochen. Alle Spiele gibt es live auf dem FIBA 3×3 YouTube-Kanal. „Richtige Balance finden“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber: „Nach unserer Ankunft in Debrecen, haben wir gestern erste Trainingseinheiten und Testspiele gegen Japan durchgeführt. Das Team sowie der Trainerstab freut sich unheimlich auf das Qualiturnier. Dass wir überhaupt dabei sein können, ist für uns ein enormer Erfolg, der in unserem ursprünglich angedachten Zeitplan noch gar nicht eingerechnet war. Somit können wir frei aufspielen und sehen dieses Turnier auch als Möglichkeit unserem sehr jungen Kader (im Schnitt 19,5 Jahre) Erfahrungen auf höchstem internationalen Niveau mitzugeben. Unsere Gruppe ist eine bunte Mischung. Mit der Schweiz bekommen wir es zum Auftakt mit einer sehr 3×3-erfahrenen Nation zu tun, die aber in der aktuellen Konstellation noch kaum auf dem Bildschirm aufgetaucht ist. Madagaskar haben wir zuletzt bei der WM in Wien gespielt und sind ein Gegner mit gefährlichen Guards, die ihre Stärken in der Wurfkreierung haben. Dazu Litauen mit dem besten Ranking aller teilnehmenden Länder, das in Japan das Ticket in letzter Sekunde im Finale des UOQT verpasst hat und daher sicherlich mit einer Portion Wut im Buch angereist ist. Wenn wir defensiv stabil bleiben und unserem Stil treu bleiben, glaube ich an unsere Chance auch wenn sie nur gering erscheint. Für uns gilt es vor dem ersten Spiel die richtige Balance aus Anspannung und Gelassenheit zu finden. Aufgrund unserer Jugend, werden uns die meisten Mannschaften natürlich Erfahrungen und eine gewisse Abgezocktheit voraushaben, dennoch gehen wir mit einer sehr positiven Grundstimmung in die Spiele und wollen unser Potenzial bestmöglich ausschöpfen.“ ZUR OFFIZIELLEN SEITE DES OQT IN DEBRECEN „Starten mit gutem Gefühl“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman: „Nach dem letzten Turnier in Japan, haben wir uns in Hannover auf das OQT vorbereitet. Dabei ging es vor allem darum sich auf die neue Aufgabe zu fokussieren und sich an den Outdoor-Court zu gewöhnen. Allgemein ist die Mannschaft aber gut drauf und freut sich auf die neue Chance das Olympia-Ticket zu ziehen. Gegen Tunesien gilt es für uns unser Spiel durchzusetzen und direkt mit einem guten Gefühl in die Gruppenphase zu starten. Das Aufeinandertreffen mit der Ukraine wird mit Sicherheit von Physis geprägt sein, wobei wir besonders auf die Zweier-Werferinnen aufpassen müssen. Polen ist dann nochmal eine eigene Hausnummer, die sich berechtigter Weise Hoffnungen auf ein Ticket machen werden. Sollten wir es aus der Gruppe schaffen, was wir uns logischerweise vorgenommen haben, käme es wahrscheinlich zum Duell mit Japan oder Spanien. Aus meiner Sicht sind Kanada und Litauen die großen Favoriten, aber auch Holland und Italien erwarte ich mit Blick auf die KO-Phase. Wir haben uns natürlich ebenso viel vorgenommen und sind von unserer Qualität überzeugt.“ Spieltermine Do., 16. Mai 2024 18.55 Uhr: Schweiz – Deutschland (Herren) 20.20 Uhr: Madagaskar – Deutschland (Herren) Fr., 17. Mai 2024 14.50 Uhr: Deutschland (Damen) – Tunesien 17.05 Uhr: Deutschland (Damen) – Ukraine Sa., 18. Mai 2024 15.15 Uhr: Polen – Deutschland (Damen) 16.05 Uhr: Deutschland (Herren) – Litauen So., 19. Mai 2024 15.25 – 18.30 Uhr: Viertelfinalspiele 19.05 – 20.20 Uhr: Halbfinalspiele 20.55 – 21.20 Uhr: Spiele um Platz drei

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3×3-Teams für OQT in Debrecen/HUN nominiert

3×3-Disziplinchef Matthias Weber hat in Zusammenarbeit mit den 3×3-Disziplintrainern die beiden deutschen Kader für das Olympische 3×3-Qualifikationsturnier in Debrecen/Ungarn (Spiele vom 16. bis 19. Mai 2024) nominiert. Dort treten jeweils 16 Teams an, jeweils die besten drei davon erhalten die letzten noch zu vergebenden Olympia-Tickets. 3×3-Kader DBB-Damen – Svenja Brunckhorst (Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover) – Sonja Greinacher (Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover) – Marie Reichert (Turn Klubb zu Hannover) – Luana Rodefeld (Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover) Auf Abruf – Ama Degbeon (Düsseldorf LFDY6) – Laura Zolper (Herner TC) Das Team wird betreut von 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman, Athletiktrainer Tayfun Saritas und Physiotherapeutin Nicole Vogel. Alle Infos, Ergebnisse, Stats, Stream, Fotos etc. zum OQT 2024 in Debrecen/HUN 3×3-Kader DBB-Herren – Denzel Agyeman (Turn Klubb zu Hannover/St.Pauli 3×3) – Linus Beikame (Turn Klubb zu Hannover/St.Pauli 3×3) – Leon Fertig (Düsseldorf LFDY) – Fabian Giessmann (Turn Klubb zu Hannover/St.Pauli 3×3) Auf Abruf – Niklas Kropp (Düsseldorf LFDY) – Miles Osei (Turn Klubb zu Hannover/St.Pauli 3×3) Das Team wird betreut von 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen, Athletiktrainer Tayfun Saritas und Physiotherapeut Jens Wockenfoth. Beide Teams werden begleitet von DBB-Sportdirektor Peter Radegast, 3×3-Disziplinchef Matthias Weber und Aleyna Demirel (Medien).

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ING 3×3 Champions Trophy 2024 bei MASH

3×3-Basketball und MASH – it’s a match! Die ING 3×3 Champions Trophy – der Deutsche 3×3-Pokal – und das große Münchner Actionsportfestival machen in diesem Jahr erstmals gemeinsame Sache. Vom 2. bis zum 4. August kämpfen die besten 3×3-Teams Deutschlands im Olympiapark im Rahmen von MASH um den 3×3-Pokal des Deutschen Basketball Bundes (DBB). Gespielt wird in den Kategorien Damen, Herren, U18 weiblich und U18 männlich. Der Deutsche 3×3-Pokal wird seit 2021 vergeben. Nach Berlin 2021 und Frankfurt 2022 und 2023 werden die Pokalsieger 2024 zum ersten Mal in der bayerischen Landeshauptstadt gekürt. Aktuelle Titelverteidiger*innen sind die Teams „Düsseldorf ZOOS“ bei den Damen, „Klutsh“ bei den Herren, „LFDY Düsseldorf“ bei der U18 weiblich und „who asked?“ bei der U18 männlich. Alle vier Teams holten den Pokal im vergangenen Jahr bei der ING Champions Trophy 2023 an der Frankfurter Hauptwache (alle Infos zur letztjährigen ING 3×3 Champions Trophy 2023 gibt es hier). Centercourt im Olympiapark Im Olympiapark wird für den Deutschen 3×3-Pokal 2024 ein großer überdachter Centercourt mit Tribünen aufgebaut. Dazu gibt es bis zu zwei Nebencourts, auf denen vor allem die Gruppenspiele ausgetragen werden. Komplettiert wird das Ganze mit einem umfangreichen Rahmenprogramm auf dem Center Court. Neben 3×3-Basketball können sich die Zuschauer bei MASH noch auf vier international hochkarätig besetzte Actionsport-Contests wie Skateboard, Wakeboard, BMX und Streetdance freuen, sowie auf das MASH Fest, das den Lifestyle und die Kultur der Szene widerspiegelt. Der Eintritt ist dabei überall kostenfrei. Qualifizieren für die ING 3×3 Champions Trophy 2024 können sich die Teams über die Qualifikationsturniere im Rahmen der 3×3-Touren der Basketball-Landesverbände. Eine Übersicht über alle Qualifikationstermine gibt es unter 3×3.basketball-bund.de/turniere. „Perfekte Bühne“ „München und sein Actionsportfestival MASH bieten die perfekte Bühne für die ING 3×3 Champions Trophy. Die ganze Stadt ist sportbegeistert und im Olympia-Jahr 2024 gibt es keinen perfekteren Ort dafür als den Olympiapark. Die bayerischen Sportfans können beim Deutschen 3×3-Pokal großen Livesport hautnah erleben. Ein besonderer Dank geht an die Stadt München und die bayerische Landesregierung für die große Unterstützung unseres Turniers“, so DBB-Präsident Ingo Weiss. „Wir freuen uns sehr, dass wir heuer mit der ING 3×3 Champions Trophy unseren Besucherinnen und Besuchern einen zusätzlichen spannenden Sportevent präsentieren können, der schon aufgrund seiner Dynamik und Intensität hervorragend zu MASH passt. Dieser Side Event ist eine wunderbare Ergänzung unseres Konzeptes und wird vom MASH-Publikum sicher gefeiert werden“, erklärt Olympiapark-Chefin Marion Schöne. Über 3×3: 3×3-Basketball ist in diesem Jahr erst zum zweiten Mal bei den Olympischen Spielen dabei – und schon jetzt nicht mehr aus dem Programm wegzudenken. Gespielt wird 3 gegen 3 auf einem offiziellen Halbfeld auf einen Korb. Jedes Team hat nur 12 Sekunden Zeit, um einen Angriff abzuschließen, also nur die Hälfte der Angriffszeit im Vergleich zum „5gegen5“-Basketball. Nach einem Korberfolg geht das Spiel sofort weiter und Angriff und Verteidigung müssen sich in kürzester Zeit umstellen. Der Ball muss nach Ballbesitzwechsel durch Korberfolg oder Ballverlust hinter die Distanzlinie (3-Punkte-Linie im „5gegen5“-Basketball wird zur 2-Punkte-Linie im 3×3) bewegt werden. Weitere Infos zu der Veranstaltung finden Sie unter www.ing3x3tour.de. Über MASH: Vor zehn Jahren, 2014, trafen sie sich zum ersten Mal im Olympiapark: die Munich Action Sports Heroes. Seitdem präsentiert der Actionsportevent MASH jedes Jahr aufs Neue spektakuläre Contests mit internationalen Top-Athlet:innen und ein Rahmenprogramm, das den Lifestyle und die Kultur der Szene widerspiegelt. Erstklassiger Skateboard-, Wakeboard- und BMX-Sport, Streetdance sowie die ING 3×3 Champions Trophy als Side Event stehen heuer auf dem Programm. Zusammen mit dem neu konzipierten MASH Fest heißt es vom 2. bis 4.  August 2024 für Athlet:innen und zehntausende Zuschauer:innen: nach Hause kommen in den Olympiapark. Weitere Infos unter www.munich-mash.com.

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3×3-OQT: Damen ziehen Kürzeren gegen Kanada

Im Halbfinale des FIBA 3×3 Universitality Olympic Qualifiying Tournament II in Utsunomiya/JPN trafen die deutschen 3×3-Damen Svenja Brunckhorst, Sonja Greinacher, Marie Reichert und Luana Rodefeld auf das Topteam Kanada. Während die deutsche Auswahl seine Gruppe mit zwei Siegen gewinnen konnte, schlossen die Kanadierinnen ihre Gruppe auf dem zweiten Platz ab. Nach intensiven zehn Minuten mussten sich die deutschen Damen allerdings mit 12:18 geschlagen geben und richten ihren Blick nun auf die nächste Chance der Olympiaqualifikation in Debrecen/HUN, wo in 14 Tagen das zweite OQT stattfindet. Lange auf Augenhöhe In einer ausgeglichenen Anfangsphase sorgte Brunckhorst mit ihrem Jumper aus der Midrange für die 4:3-Führung (2.). Deutschland wach und mit guter Defense gegen die favorisierten Kanadierinnen. Nachdem erneut Brunckhorst für das deutsche Team ausglich (5:5), kam die Offense der DBB-Damen aber zum Stocken. Kanada forcierte Switches und scorte entweder aus dem Missmatch oder von der Zweierlinie (5:9). Reichert besorgte dringend benötigte Punkte und brachte Deutschland wieder ins Geschehen (7:10, 5.). In der zweiten Hälfte des Spiels drückte Kanada dem Spiel aber immer mehr den Stempel auf. Deutschland hatte Mühe in der Defense standhaft zu bleiben und war vermehrt gezwungen Fouls zu geben. Beim Stand von 9:13, setzte das DBB-Team aber nochmal zum Schlussspurt an. Rodefelds Zweier und Greinachers Layup brachten die 3×3-Damen bis auf einen Punkt ran (12:13). Im Gegenzug trafen die Kanadierinnen aber den nächsten Zweier, der dem deutschen Team sichtlich den Wind aus den Segeln nahm. In der Schlussphase blieb Kanada abgezockt und ließ Deutschland nicht mehr zurück ins Spiel. Michelle Plouffe sorgte von der Freiwurflinie für die Entscheidung (12:18). „In Debrecen neu angreifen“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman zog folgendes Fazit: „Wir waren sehr gut eingestellt, haben aber kleine Fehler sich einschleichen lassen, die Kanada rigoros ausgenutzt hat. Wir haben alles reingeworfen und ich bin sehr stolz auf den Effort und die Moral des Teams. Auch wenn wir gerade enttäuscht sind, müssen wir unseren Fokus nun auf Debrecen richten und wollen dort wieder angreifen.“ Für Deutschland spielten: Svenja Brunckhorst (4 PTS, Team Bundeswehr), Sonja Greinacher (2 PTS, Team Bundeswehr), Marie Reichert (2 PTS, vereinslos), Luana Rodefeld (4 PTS, Team Bundeswehr)

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3×3-OQT: Damen stehen im Halbfinale

Am zweiten Spieltag des FIBA 3×3 Universitality Olympic Qualifiying Tournament II in Utsunomiya/JPN ging es für die deutschen 3×3-Damen Svenja Brunckhorst, Sonja Greinacher, Marie Reichert und Luana Rodefeld gegen Österreich um den Einzug ins Halbfinale. Durch einen beeindruckenden 21:9-Sieg forcierte die Mannschaft von Samir Suliman einen Dreiervergleich mit Japan und Brasilien. Aufgrund der erzielten Punkte und des höheren Rankings sicherten sich die DBB-Damen den ersten Tabellenplatz und treffen im morgigen Halbfinale auf Kanada (05. Mai, 10.20 Uhr). Vollgasveranstaltung Durch den Sieg der Brasilianerinnen über Japan brauchte das deutsche Team einen Sieg mit mindestens 17 Punkten um sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Nachdem sich die 3×3-Damen in den beiden gestrigen Partien offensiv schwer taten und 15 Punkte im Schnitt erzielten, spürte man den Fokus und Willen das Spiel möglichst früh zu entscheiden von Beginn an. Keine Minute war vergangen und Rodefeld stellte bereits auf 5:0 fürs deutsche Team. Deutschland gelang es im Vergleich zu gestern besser das Scoring auf verschiedene Schultern zu verteilen. Reichert erhöhte aus dem Pick-and-roll auf 10:3 und Österreich hatte Mühe das Tempo mitzugehen. Greinachers Zweier und Reicherts Freiwurf rundeten eine perfekte erste Hälfte ab (15:4, 5.). Die 17-Punkte-Grenze knackte Rodefeld nur kurze Zeit später. Deutschland hielt die Energie oben, schnappte sich beinahe jeden Offensivrebound und dominierte Österreich nach Belieben. In der Schlussphase galt es noch die Partie mit 21 Punkten zu beenden, um so auch an Brasilien vorbeizuziehen. Dies gelang Rodefeld, die sich nach einem unauffälligen ersten Turniertag enorm steigerte, und die Partie beim Stand von 21:9 frühzeitig entschied. Damit geht Deutschland als Gruppenkopf in die morgige Halbfinalbegegnung mit Kanada. „Unser Spiel durchgezogen“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman: „Durch den Sieg Brasiliens über Japan war die Marschrute klar. Wir haben direkt sehr gut ins Spiel gefunden und hatten früh Rhythmus. Österreich kam gleichzeitig nicht in sein Spiel und wir haben nach den 17 Punkten einfach weiter Gas gegeben und uns mit dem Sieg mit Platz eins belohnt. Kanada wird eine große Aufgabe, der wir aber mit breiter Brust entgegentreten.“ Svenja Brunckhorst: „Wir wussten nach gestern, dass wir uns steigern müssen und dass alle mehr Verantwortung in der Offensive übernehmen müssen. Das haben wir heute umgesetzt und die Partie mit vollem Einsatz bestritten. Wir wissen was morgen auf uns zu kommt und haben gesehen, dass im 3×3 nichts gegeben ist, sondern alles hart erkämpft werden muss“ Für Deutschland spielten: Svenja Brunckhorst (3 PTS, Team Bundeswehr), Sonja Greinacher (7 PTS, Team Bundeswehr), Marie Reichert (5 PTS, vereinslos), Luana Rodefeld (6 PTS, Team Bundeswehr)

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3×3-OQT: Damen starten mit Sieg und Niederlage

Beim FIBA 3×3 Universitality Olympic Qualifiying Tournament II in Utsunomiya/JPN standen für die 3×3-Damen die ersten beiden Gruppenspiele gegen Brasilien und Japan an. Nach einem Overtime-Sieg über Brasilien (17:16) unterlag die deutsche Auswahl um Svenja Brunckhorst, Sonja Greinacher, Marie Reichert und Luana Rodefeld Japan im zweiten Spiel mit 12:13. Damit braucht die Mannschaft von 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman morgen dringend einen Sieg gegen Österreich, um sich so für das Halbfinale zu qualifizieren. Zittersieg in Overtime Unter den Augen von DBB-Präsident Ingo Weiss und DBB-Vizepräsident (Leistungssport) Armin Andres ging es für die DBB-Damen zum Auftakt gegen den Amerikavizemeister Brasilien. Nach einer starken Anfangsphase erspielte sich das deutsche Team eine 6:2-Führung. Brasilien suchte den Weg in die Zone, aber die 3×3-Damen waren oftmals den Schritt schneller und zwangen die Südamerikanerinnen zu Fehlern. Gleichzeitig sorgte die deutsche Mannschaft für viel Bewegung abseits des Balles, wodurch man selber Anspiele auf Greinacher und Reichert in weitere Punkte ummünzen konnte (9:4). In den Folgeminuten stockte der Spielfluss beim deutschen Team zum ersten Mal und Brasilien kam bis auf zwei Punkte ran, ehe Greinacher per Zweier auf 12:8 stellte (5.). Zwei weitere Punkte von Reichert und Deutschland zog mit einer Sechs-Punkte-Führung weiter davon (14:8). Das Spiel erlebte dann aber einen deutlichen Bruch. Deutschland wirkte plötzlich müde und fand kaum offene Abschlüsse. Brasilien gewann mehr und mehr an Selbstbewusstsein und kam nun in der Zone vermehrt zu guten Looks. Mit einem 7:0-Lauf drehten die Brasilianerinnen die Partie und gingen auch dank deutscher Fehlversuche von der Freiwurflinie mit 14:15 in Führung. In den Schlussmomenten glich Brunckhorst per Freiwurf aus, verpasste dann aber den technischen Freiwurf zur Führung, wodurch die Partie in die Overtime ging. Dort ließ Brasilien drei Zweier in Folge liegen, ehe Greinacher zur Stelle war und den deutschen Auftaktsieg per Fade-away eintütete (17:16). Japan entschlossener Das zweite Duell des Tages bestritt das deutsche Team gegen Ausrichter Japan. Diese agierten aufgrund einer Verletzung aus der ersten Begegnung nur mit drei Spielerinnen. In einer zerfahrenen Anfangsphase taten sich beide Teams offensiv schwer. Nach über zwei Minuten lagen die Japanerinnen knapp mit 1:2 vorne. Danach mischten aber auch die 3×3-Damen mit und kamen zu ihrer besten Phase im Spiel. Drei Punkte von Reichert drehten den Spielstand auf ein 5:3. Japan blieb aber auf Augenhöhe und konterte jeden deutschen Punkt. Deutschland fehlte die Bewegung abseits des Balles und trotz Größenvorteilen das nötige Durchsetzungsvermögen am Perimeter und in der Zone (7:7). In der Endphase des Spiel fanden die Japanerinnen obgleich keiner Wechselmöglichkeiten den nächsten Gang und schlugen die deutsche Verteidigung mit ihren schnellen Drives zum Korb (8:10). Reichert antwortete mit zwei schweren Würfen und verkürzte, bevor Japan mit weiteren Freiwürfen auf 10:13 stellte (9.). Reichert und Brunckhorst gaben Deutschland eine letzte Chance mit wenigen Sekunden auf der Uhr auszugleichen, aber der Wurf fand nicht sein Ziel und Deutschland unterlag mit 12:13. „Zwei sehr intensive Spiele“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman nach dem ersten Spieltag: „Gegen Brasilien sind wir fulminant gestartet und hatten lange die Kontrolle. Im Verlauf haben wir das Momentum aber hergeschenkt und mussten somit in die dramatische Overtime. Dort haben wir aber gut reagiert und einen strategisch wichtigen Sieg eingefahren. Gegen Japan haben wir nie in unseren Rhythmus gefunden und waren offensiv zu unstrukturiert. Auch für die Overtime hat es dann nicht gereicht, wodurch wir nun morgen auf jeden Fall Österreich schlagen müssen. Gleichzeitig hoffen wir auf einen Sieg der Japanerinnen gegen Brasilien, da wir so einem Dreiervergleich entgehen würden.“ Für Deutschland spielten: Svenja Brunckhorst (4 PTS, Team Bundeswehr), Sonja Greinacher (14 PTS, Team Bundeswehr), Marie Reichert (10 PTS, vereinslos), Luana Rodefeld (1 PTS, Team Bundeswehr)

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3×3-Damen: Erste Chance auf Olympia

Am kommenden Wochenende (03. – 05. Mai 2024) geht es für die 3×3-Damen um die erste Chance auf das Olympia-Ticket. Im japanischen Utsunomiya startet das Team von 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman beim FIBA 3×3 Universitality Olympic Qualifiying Tournament 2 in Gruppe A gegen Japan, Österreich und Brasilien. Um die Olympia-Qualifikation perfekt zu machen, braucht es allerdings den Turniersieg. In der zweiten Gruppe messen sich Kanada, die Niederlande, Australien und Kenia. Vorbereitung stimmt positiv „Wir hatten in Tokio super Bedingungen und konnten uns auf die Aufgabe in Utsunomiya optimal einstellen“, resümierte Samir Suliman. Noch vor weniger als zwei Wochen ging es für die 3×3-Damen um Luana Rodefeld, Sonja Greinacher, Svenja Brunckhorst und Marie Reichert zum Start der Women’s Series nach Springfield/USA. Mit dem dritten Platz verabschiedete man sich Richtung Asien und bestritt in Tokio weitere Testspiele gegen die japanische Damennationalmannschaft. „Die Mehrzahl der Partien konnten wir für uns entscheiden und haben uns auch dank der Women’s Series gut im Wettkampfmodus akklimatisieren können“, empfand Suliman. Um möglichen personellen Engpässen einen Schritt voraus zu sein, nominierte Suliman Ama Degbeon nach. Die 52-fache A-Nationalspielerin vertrat Deutschland zuletzt bei der 3×3-EM 2023 in Israel. „Die FIBA hat dort spezielle Regelungen, die es den Nationen erlauben, mehr als vier Spielerinnen zu melden, um mögliche Ausfälle zu kompensieren“, begründete Suliman die Nachzüglerin. „Zudem kennt Ama unsere Mannschaft und kann sie auf verschiedenste Weise unterstützen.“ Hochkaräter und Stolpersteine „Mit Brasilien, Japan und Österreich erwarten uns drei sehr unterschiedliche Aufgaben. Brasilien ist Vizeamerikameister, besticht durch seine Physis und Robustheit und agiert mit Vorliebe aus dem 1-gegen-1. Japan hingegen fliegt beinahe über den Court und kommt über sein Tempo und seine Beweglichkeit. Österreich hat sich über den World Cup qualifiziert und ist eine Mannschaft, die eine konsequente Verteidigung verlangt“, empfindet Suliman mit Blick auf die deutsche Gruppe. Um sich für das Halbfinale zu qualifizieren, muss Deutschland es mindestens auf den zweiten Platz schaffen. Dann hieße es abwarten, wer sich in der Parallelgruppe durchsetzt. „Für mich sind die Kanadierinnen definitiv einer der Favoriten. Aber mit den drei Kontinentalmeistern Niederlande, Kenia und Australien ist die Konkurrenz auch in dieser Gruppe groß“, analysiert Suliman. Spieltermine (dt. Zeiten) Fr., 03. Mai 2024 09.40 Uhr: Deutschland – Brasilien 13.15 Uhr: Deutschland – Japan Sa., 04. Mai 2024 12.45 Uhr: Österreich – Deutschland So., 05. Mai 2024 10.20/10.45 Uhr: Halbfinalspiele 12.20 Uhr: Finale ALLE INFOS, STATS, PHOTOS ETC. HIER!

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3×3-Damen in Springfield auf Platz drei

Dei deutschen 3×3-Damen haben den ersten Stop der Women’s Series in Springfield/USA auf einem guten dritten Platz beendet. Drei Siege und zwei Niederlagen fuhr das Team von Disziplintrainer Samir Suliman ein. Nun geht es für das Team auf direktem Wege nach Tokio/JPN. Dort werden sich die 3×3-Damen auf das erste (03. – 04. Mai) von insgesamt zwei Olympischen Qualifikationsturnieren vorbereiten. Folgende Spielerinnen sind dabei: Kader Svenja Brunckhorst (Team Bundeswehr) Sonja Greinacher (Team Bundeswehr) Marie Reichert (TK Hannover) Luana Rodefeld (Team Bundeswehr) In Springfield, der Wiege des US-amerikanischen Basketballs, wo sixch auch die Hall of Fame der NBA befindet, ging es zunächst gegen Springfield, die „versteckte erste Mannschaft der USA“, wie Suliman formulierte. Dort spielt z.B. die an Nr. zwei in die WNBA gedraftete Cameron Brink. Das DBB-Team kam „on point“ ins Spiel, verteidigte sehr gut, stellte die Amerikanerinnen immer wieder vor mannigfaltige Aufgaben und konnte sich früh „in den Fahrersitz des Spiels setzen“. Daraus resultierte eine frühe Führung, ehe der Gegner zurück kam. Aber Deutschland legte fünf Punkte vor und spielte die Partie clever mit 21:17 nach Hause. „Die vermeintlich beste Mannschaft der Welt“ stand als nächster Gegner parat: Kanada. Nach gutem Start und einem offenen Schlagabtausch führten die deutschen 3×3-Damen sogar mit 9:7. Dann aber drehte der Favorit das Spiel, weil Deutschland den Faden verlor. Letzt kam es zur 14:21-Niederlage. Das letzte Gruppenspiel gegen Puerto Rico war dann ein echter Krimi mit spektakulärem Ende. 15:15 hieß es mit noch 0,6 Sekunden auf der Shot Clock. Svenja Brunckhorst versenkte den Zweier nach check ball „ins Glück“. Einen deutschen Gegner, das Team Freiburg, spielte man dann im Viertelfinale. „Freiburg (6. Platz – Anm. d. Red.) mit Pauline Mayer, Luisa Nufer, Britta Daub und Emily Kapitza ist das erste deutsche Guest Team auf der Women´s Series. Die machen das herausragend und präsentieren den deutschen Damenbasketball außerordentlich gut“, so Suliman. Im direkten Duell setzten sich aber Sonja Greinacher & Co mit 17:10 durch. Im Halbfinale gegen die USA war dann bei den deutschen 3×3-Damen etwas die Luft – bzw. auch die Kraft – raus. Man unterlag deutlich mit 9:21 und kam somit auf Platz drei. Im Finale gewann Kanada gegen die USA.

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Erfolgreiches Trainingslager der 3×3-Herren

Die deutschen 3×3-Herren haben ein Trainingslager und ein „Quest“-Turnier im US-amerikanischen Springfield erfolgreich absolviert. Mit insgesamt acht Spielern waren Disziplinchef Matthias Weber und Disziplintrainer Robert Birkenhagen zur „Wiege“ des amerikanischen Basketballs gereist. ⁠Morgens wurde jeweils Teamtraining absolviert, abends kam es dann zu insgesamt vier Testspielen gegen das Team USA im offiziellen Setting. „Das war natürlich die perfekte Anwendungssituation gegen ein Team, das für Olympia qualifiziert ist und die klare Mission Gold hat“, so Weber anschließend. Beim ⁠Quest-Turnier 3xTipOff von USA Basketball wurden die acht Spieler in Germany Red – Luca Ozono (St. Pauli 3×3), Bjarne Machholz (TK Hannover), Niklas Kropp (Düsseldorf LFDY) und Miles Osei (St. Pauli 3×3) – und Germany White – Fabian Giessmann (St. Pauli 3×3), Denzel Agyeman (St. Pauli 3×3), Linus Beikame (St. Pauli 3×3) und Leon Fertig (Düsseldorf LFDY) aufgeteilt. Gespielt wurde in der Naismith Hall of Fame, einer wahrlich „beeindruckende Location“, wie Weber meinte. Alle Ergebnisse finden sich unter diesem Link. Beide Team kamen „aus den Gruppen raus“, schieden letztlich aber im Viertelfinale aus. Germany Red (5.) mit einer Niederlage gegen den späteren Finalteilnehmer Princton, Germany White (4.) mit einer Niederlage gegen Miami, das eins zu eins das Team USA stellt (Miami ist der Name des Stadtteams). „Es war eine ⁠sehr zufriedenstellende Leistungen der deutschen Teams. Wir haben ⁠wichtige Erkenntnisse gewomnnen, die Erfahrungen bringen uns weiter. Der ⁠nächste Halt für die Männer: Debrecen“, bilanzierte Weber abschließend.