3×3: Gruppen der Olympiaqualifikation stehen fest

Damen mit Auftakt in Japan | Herren gegen Top-Teams gefordert

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FIBA gibt Ausrichter für 3x3-OQTs bekannt

DBB mit Damen und Herren dabei

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3×3: U17-Nominierungslehrgang

Vom 18. – 20. Dezember 2023 in Alsfeld

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  • 3×3: Gruppen der Olympiaqualifikation stehen fest

    23/01/2024

  • FIBA gibt Ausrichter für 3×3-OQTs bekannt

    29/11/2023

  • 3×3: U17-Nominierungslehrgang

    31/10/2023

News

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3×3 Showact beim Ball des Sports

Der Deutsche Basketball Bund (DBB) war mit acht 3×3-Athlet:innen gestern Abend der finale Showact des Sporthilfe Ball des Sports. Folgende Spieler:innen waren mit dabei: Svenja Brunckhorst Sonja Greinacher Luana Rodefeld Victoria Poros (Alle Team Bundeswehr und Bundesstützpunkt-Trainingsgruppe) Tebbe Möller Bjarne Machholz Denzel Agyeman Fabian Gießmann (Alle Bundesstützpunkt Trainingsgruppe) „Unsere Spieler:innen sind zwischen den Tischen hindurch eingelaufen, haben über die Tische und Gäste gepasst und auch mal mit den Gästen. Dann ging es auf die Bühne, wo ein Feld in originaler Größe aufgebaut war. Moderator Johannes B. Kerner assistierte beim Dunking, ehe das Publikum mit einem mixed game unterhalten wurde. Dazu stellte unser 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman die Sportart vor, dankte der Sporthilfe für ihre Unterstützung und das gesamte 3×3-Team holte sich ganz viel Applaus ab. Natürlich durfte auch die anschließene Party nicht fehlen“, so 3×3-Bundestrainer Matthias Weber. Fotos: picture alliance für Sporthilfe

Tebbe Möller

„Eliteschüler des Jahres 2023“: Tebbe Möller auf Platz drei

Mit der bundesweiten Auszeichnung „Eliteschüler*in des Sports“ wurden im Rahmen des Neujahrsempfangs des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Frankfurt am Main Nachwuchsathlet*innen geehrt, die durch besondere schulische und sportliche Leistungen im vergangenen Jahr auf sich aufmerksam gemacht haben. Auf Platz drei landete der 3×3-Basketballer Tebbe Möller von der EdS Hannover. Er gewann in dieser noch jungen olympischen Disziplin als Team-Kapitän der U18-Mannschaft WM-Gold sowie Gold bei den EYOF und U17-EM. Im Frühjahr des vergangenen Jahres nahm er an der Model United Nations in Kiel teil, bei der rund 400 Teilnehmende aus dem In- und Ausland in die Rolle von Diplomat*innen schlüpfen, als nichtstaatliche Akteur*innen agieren oder als Journalist*innen über die Konferenz berichten. Zum 14. Mal zeichnete der DOSB die Eliteschüler*innen des Sports aus. Seit 2019 erfolgt die Auswahl in Abstimmung mit dem Steuerkreis 1 der Eliteschulen des Sports*. Die besten drei Eliteschüler*innen der insgesamt 43 Eliteschulen in Deutschland werden mit dem Titel und einem einmaligen Stipendium geehrt. Für Platz eins erhalten die Preisträger*innen ein Stipendium in Höhe von 5.000 Euro. Für die Plätze zwei und drei werden jeweils 3.000 Euro vergeben. Über den Titel „Eliteschülerin des Sports 2023“ durfte sich die Kanurennsportlerin Hedi Moana Kliemke freuen. Auf Platz zwei landete der Nordische Kombinierer Tristan Sommerfeldt.

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3×3: Gruppen der Olympiaqualifikation stehen fest

In Mies/Schweiz wurden gestern Abend die Gruppen für die im Frühjahr anstehenden Olympischen 3×3-Qualifikationsturniere ausgelost. Neben den bereits qualifizierten Nationen USA, China sowie Serbien (Herren) und Frankreich (Damen) werden sowohl bei den Damen als auch Herren fünf weitere Tickets für Olympia 2024 in Paris/Frankreich vergeben. Während die deutschen Damen für zwei der insgesamt drei Qualifikationsturniere gesetzt sind, bekommen die Herren nur eine Chance auf eine olympische Teilnahme. Modus Das erste sogenannte FIBA Universitality Olympic Qualifiying Tournament wird ohne deutsche Beteiligung in Hong Kong/HKG stattfinden. Vom 12. – 14. April 2024 kämpfen dort je Geschlecht acht Mannschaften um einen Platz bei Olympia. Nur der jeweilige Sieger wird sich für Paris 2024 qualifizieren. Für das zweite UOQT in Utsunomiya/JPN konnten sich die 3×3-Damen dank ihres fünften Platz beim World Cup 2023 einen Startplatz sichern. Vom 03. – 05. Mai 2024 trifft man dort in Pool A auf Japan, Österreich und Brasilien. In der zweiten Gruppe stehen sich die Niederlande, Kanada, Australien und Kenia gegenüber. Auch hier braucht es für die Olympia-Teilnahme den Turniersieg. Sollte dies den DBB-Damen nicht gelingen, besteht vom 16. – 19. Mai 2024 eine weitere Chance auf das Olympia-Ticket. Im ungarischen Debrecen kommt es im Rahmen des OQT zur Vergabe der verbliebenen Startplätze. Von den je Geschlecht 16 teilnehmenden Teams, qualifizieren sich die jeweils drei Bestplatzierten. Für die deutschen Herren geht es in Pool A gegen Litauen, die Schweiz und Madagaskar. Die deutschen Damen erwarten Duelle mit Tunesien, Aserbaidschan und Polen. ZUM OLYMPISCHEN QUALIFIKATIONSMODUS Auslosungsergebnis Damen UOQT 1: Utsunomiya/JPN (03. – 05. Mai 2024) Pool A: Deutschland, Japan, Österreich, Brasilien Pool B: Kanada, Niederlande, Australien, Kenia OQT: Debrecen/HUN (16. – 19. Mai 2024) Pool A: Deutschland, Aserbaidschan, Polen, Tunesien Pool B: Kanada, Litauen, Tschechien, Chile Pool C: Spanien, Japan, Ägypten, Mongolei Pool D: Ungarn, Niederlande, Italien, Israel Herren OQT: Debrecen/HUN (16. – 19. Mai 2024) Pool A: Litauen, Schweiz, Deutschland, Madagaskar Pool B: Niederlande, Österreich, Puerto Rico, Ungarn Pool C: Frankreich, Lettland, Kanada, Ägypten Pool D: Mongolei, Belgien, Japan, Polen ZUR FIBA-MITTEILUNG DER AUSLOSUNG

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3×3-Jahresrückblick 2023

Erfolge satt in 2023! Die deutsche 3×3-Abteilung konnte sich während des langen Turniersommers über insgesamt fünf Medaillen und einen Weltmeister-Titel freuen. Dazu nahmen alle Nachwuchsteams an den jeweiligen Europa- und Weltmeisterschaften teil. Nachdem die Damen und Herren im Mai mit der WM den Startschuss gaben, lieferten besonders die U17- und U18-Teams ab. Hier unser Überblick: U17/U18-Mädchen Erfahrungen gesammelt Die 3×3 U18-Mädchen belegten beim FIBA 3×3 U18 World Cup den 13. Platz. Neben Titelverteidiger USA ging es zudem gegen Frankreich, Brasilien und Gastgeber Ungarn. Nach Auftaktsieg gegen Ungarn (13:7) folgte das Duell mit den USA, welches die Amerikanerinnen erst spät zu ihren Gunsten entschieden (10:19). Damit ging es in der Folgepartie gegen Frankreich um den Einzug ins Viertelfinale. Trotz einer großen Energieleistung unterlag das deutsche Team knapp und verpasste die KO-Phase (19:21). Zum Abschluss gelang den U18-Mädchen noch ein souveräner Sieg gegen Brasilien (21:13). Silber-Medaille Bei den European Youth Olympic Games in Maribor/SLO schafften es die U18-Mädchen auf den zweiten Platz. Im Finale unterlag die DBB-Auswahl der Mannschaft aus Polen knapp. Das Turnier startete allerdings mit einer Niederlage gegen Spanien (13:16) und damit einem kleinen Dämpfer. Gegen die Schweiz (16:6) und Lettland (21:12) folgten indes souveräne Siege, die das Weiterkommen sicherten. Auch im Viertel- und Halbfinale gaben sich die U18-Mädchen in den Duellen mit Litauen (15:8) und Frankreich (15:12) keine Blöße. Das Finale gegen die polnische Auswahl blieb bis zum Schluss auf Messers Schneide, ging aber letztendlich knapp verloren (15:17). EM-Bronze Beim FIBA 3×3 U17 Europe Cup in Heraklion/Kreta/GRE sicherten sich die DBB-Mädchen den dritten Platz. Nach souveräner Gruppenphase mit deutlichen Siegen gegen Portugal (16:12) und Großbritannien (22:12) traf das deutsche Team im Viertelfinale auf Polen. Auch dort überzeugten die U17-Mädchen und zogen mit einem 17:10 ins Halbfinale ein. Dort war Frankreich allerdings eine Nummer zu groß und somit ging es gegen Bulgarien um Platz drei. In einer intensiven Partei behielten die DBB-Mädchen die Kontrolle und krönten die starke Turnierleistung mit Bronze und der direkten U18 WM-Qualifikation 2024. Neben Bronze wurde Marija Ilic ins „Team des Turniers“ gewählt. U17/U18-Jungen WM-Triumph Die 3×3 U18-Jungen gewannen den FIBA 3×3 U18 World Cup in Ungarn. Das deutsche Team besiegte die Auswahl aus Frankreich im Finale mit 20:18 und sicherte sich als erstes deutsches 3×3-Team WM-Gold. Nachdem man in der Gruppenphase Katar (21:13), Tunesien (22:9) und die Mongolei (21:7) schlagen konnte, ging es im Viertelfinale gegen die Auswahl aus Ägypten. Nach einen großem Kampf, der sich bis in die Overtime erstreckte, sicherte sich die DBB-Auswahl das Weiterkommen an der Foullinie (19:17). Im Halbfinale wartete mit Estland die nächste Hürde, die das deutsche Team mit Bravour meisterte und den Gegner mit 16:11 besiegte. Das Finale gegen Frankreich wurde seiner Bühne gerecht und blieb bis in die Schlusssekunden umkämpft. Nachdem Deutschland über weite Strecken in Führung lag, kamen die Franzosen spät zurück in die Partie. Beim vermeintlich letzten Wurf des Spiels wurde Fabian Giessmann gefoult und kürte Deutschland mit zwei erfolgreichen Freiwürfen zum U18-Weltmeister. Zudem wurde Giessmann zum MVP des Turniers gewählt. Unbezwungen zu Gold Auch beim diesjährigen European Youth Olympic Festival in Maribor/SLO brachtenn die U18-Jungs die Goldmedaille mit nach Hause. Im Turnierverlauf traf man in der Gruppenphase auf Polen (21:4), Georgien (21:12) und die Ukraine (20:19). Alle Spiele konnten die U18-Jungen für sich entscheiden, wobei besonders das letzte Spiel gegen die Ukraine durch den späten Sieg per Buzzerbeater hervorstach. Im Viertel- und Halbfinale folgten Erfolge gegen Lettland (21:15) und Estland (18:15). Das nervenaufreibende Finale gewann die Mannschaft von Robert Birkenhagen gegen die Auswahl aus Serbien mit 17:16 und krönte ihre lupenreine Leistung mit dem Finaltriumph. EM endet nach Vorrunde Beim FIBA 3×3 U17 Europe Cup in Heraklion/Kreta/GRE verpassten die U17-Jungen den Einzug ins Viertelfinale. In einer starken Gruppe mit Spanien (9:20) und Kroatien (12:21) hatte die deutsche Auswahl in beiden Spielen das Nachsehen und beendete das Turnier auf dem zwölften Platz. U21/ U23-Damen U21 Bei der Nations League in Hannover gelang es der U21-Damenauswahl zwei Tagessiege einzufahren. Besonders beeindruckend waren die Vorrundenbegegnungen gegen die Schweiz (21:3) und Österreich (21:5). Zudem brillierte die deutsche Auswahl über absolute mentale Stärke. Genau deswegen gewannen sie auch zwei von drei Finalbegegnungen, wobei der dritte Tagessieg in einem spannenden 10:9 gegen die Spanierinnen mündete. Beim Finale der Nations League in Ulaanbaatar/MGL starteten die U21-Damen mit einem 20:13-Erfolg gegen die Mongolei. Im nächsten Spiel gegen die USA hielten die 3×3-Damen lange mit, mussten sich jedoch mit 14:22 geschlagen geben. In der letzten Partie der Gruppenphase wartete Polen auf die deutsche Auswahl. Die Gegnerinnen waren physisch überlegen und hinderten das Team am zweiten Sieg (13:19). Aufgrund eines Dreiervergleichs verpasste Deutschland das Viertelfinale. U23 Die 3×3 U23-Damen-Nationalmannschaft nahm dieses Jahr an insgesamt sechs Nations-League-Stops teilgenommen. Die ersten drei Stops waren in Pristina/Kosovo, wo man direkt den ersten Tagessieg einfahren konnte. In der Folge gab es zwei dritte Plätze. Als nächstes ging es für die deutsche Auswahl nach Ungarn. In Szolnok übertraf die Mannschaft die Leistungen aus Pristina und krönte ihre Leistung mit zwei weiteren Tagessiegen. Dabei erzielten die DBB-Damen über 20 Punkte im Schnitt und setzten sich in beiden Endspielen gegen die Niederlande durch. Beim Finale der Nations League entschied Deutschland das erste Spiel gegen Ägypten souverän mit 21:14 für sich. Gegen die Französinnen hatte das Team die Chance auf den ersten Platz und den Gruppensieg. In einem hartumkämpften und hochspannenden Spiel unterlag die deutsche Auswahl schließlich mit 19:21. Als Gruppenzweiter ging es dann in das Viertelfinale. Dort warteten die Polinnen, die bisher ohne Niederlage in das Nations League Finale gestartet waren. Davon ließen sich die 3×3-Damen nicht beeindrucken und erspielten sich den nächsten Sieg. Mit dem 19:14-Erfolg im Gepäck ging es in das Halbfinale gegen China. Das deutsche Team ließ alles auf dem Feld und hielt die Partie vorerst auf Augenhöhe. Dennoch nutzten die Chinesinnen in der Schlussphase ihre Größenvorteile clever aus und das DBB-Team musste sich letztlich mit 11:15 geschlagen geben. Mit dem letztendlichen dritten Platz stand trotzdem ein großer Erfolg zu Buche. Drei Siege bei WM Beim U23 World Cup starteten die DBB-Damen mit zwei Siegen gegen Tunesien (21:6) und Litauen (22:21) furios in die Gruppenphase. Auch das dritte Spiel gegen Griechenland entschied das deutsche Team für sich (14:13). In der finalen Begegnung kam es zu einem Dreiervergleich, den die U23-Damen aufgrund der 17:22-Niederlage gegen die Polinnen verloren und trotz dreier Siege ausschieden. U21/U23-Herren Die deutsche 3×3 U23/U21-Nationalmannschaft der Herren blieb bei dem Nations League Stop im heimischen Hannover leider ohne Tagessieg. Die DBB-Herren erreichten an Tag zwei und drei jeweils das Finale, musste sich dort aber an beiden Tagen geschlagen geben. Des Weiteren nahm die U23-Nationalmannschaft an insgesamt neun Stops teil. Die deutsche Auswahl erreichte immer die Endrunde und und schloss insgesamt acht Mal auf dem Siegertreppchen ab. Höhepunkt der Saison war der 20:15-Erfolg gegen die Niederlande in Pristina/Kosovo. Damit fuhren die U23-Herren den einzigen Tagessieg ein und krönten eine großartige Leistung. Unterm Strich stehen am Ende der Nations League Saison sechs Finalteilnahmen und ein Tagessieg des deutschen Team. Bronze in Lublin Beim U23 World Cup steigerten sich die U23-Herren nach der Auftaktniederlage gegen Israel (17:19) deutlich. Am zweiten Tag zog man nach Siegen gegen Kenia (20:14) und Katar (22:6) auf Platz zwei ins Viertelfinale ein. Im Duell mit Tschechien (21:20) lagen beide Teams lange auf Augenhöhe. In der Overtime verwandelte Leon Fertig zwei Freiwürfe und machte damit den Halbfinaleinzug perfekt. Gegen die USA (10:21) blieb die DBB-Auswahl chancenlos und traf im Spiel um Platz drei auf Frankreich. Dort zeigte Deutschland eine starke Leistung und triumphierte mit 22:14 über die französische Auswahl. Neben der Bronzemedaille wurde zudem Leon Fertig ins „Team des Turniers“ gewählt. Damen Spektakuläre WM Mit einem starken fünften Platz kehrten die DBB-Damen vom FIBA 3×3 Basketball Women’s World Cup in Wien/AUT zurück. Im Viertelfinale war gegen ein da noch vollzähliges und körperlich überlegenes chinesisches Team mit 14:17 Endstation. Insgesamt überzeugte die DBB-Auswahl aber. Die Vorrunde begann mit einem sehr unglücklichen 20:21 gegen Japan, dem ein souveränes 21:16 gegen Ägypten folgte. Auch die weiteren Gruppenspiele gegen Polen (18:11) und nach atemraubenden Spielverlauf gegen Australien (21:19) wurden gewonnen. Im Play-In setzten sich die 3×3-Damen mit 19:16 gegen Tschechien durch, ehe die Partie gegen China folgte. Der fünfte WM-Platz bedeutete einen weiteren Schritt in Richtung Olympia 2024. Chance auf mehr vergeben Beim FIBA 3×3 Europe Cup 2023 in Israel kamen die DBB-Damen bis ins Viertelfinale. Der Auftakt in die Gruppenphase gegen Italien ging mit 10:17 verloren, was den Druck im zweiten Spiel deutlich erhöhte. Gegen Gastgeber Israel entschied ein Zweier von Theresa Simon kurz vor Schluss ein lange Zeit ausgeglichene Partie (15:13). Auf Platz zwei ging es in die KO-Phase, in der man auf die Auswahl aus den Niederlanden traf. Deutschland führte über weite Strecken, konnte das späte Comeback der Niederländerinnen aber nicht verhindern. Mit einem 10:12 schied man im Viertelfinale aus. Bei den European Games in Krakau/POL kamen die DBB-Damen nicht über die Vorrunde hinaus. Nach dem Auftaktsieg gegen Griechenland (17:12) musste sich das deutsche Team gegen Rumänien (13:15) und Österreich (17:20) geschlagen geben und schied somit frühzeitig aus. Konstanz gegen die Weltspitze Über das gesamte Jahr waren die 3×3-Damen zudem bei der Women’s Series aktiv. Insgesamt nahm das deutsche Team an elf Stops teil und stellte sein Können auf drei Kontinenten unter Beweis. Dabei kam die deutsche Auswahl nur einmal nicht in die Endrunde. Konstanz war das Stichwort für Sonja Greinacher und Co. Neben Viertel- und Halbfinal-Teilnahmen erspielte sich das Team in Baku die erste Finalteilnahme und belegte den zweiten Platz. Außerdem sicherten sich die Korbjägerinnen in Quebec und Montreal den dritten Platz. Die lange und spannende Saison mündete im Women Series Final in Ulaanbaatar/Mongolei, wo die 3×3-Damen erneut die Endrunde erreichten und die diesjährige Spielzeit auf dem fünften Platz beendeten. Herren Starke Gruppe bei WM Für die 3×3-Herren ging es Ende Mai zum FIBA 3×3 World Cup 2023 nach Wien/AUT. Für das zweitjüngste Team des Turniers reichte es nach lediglich einem Sieg gegen Madagaskar (20:16) und drei Niederlagen gegen Brasilien (14:17), Serbien (14:21) und Frankreich (11:14) in der Gruppenphase nicht für ein Weiterkommen. Trotzdem lieferten die 3×3-Herren mit 10.8 Highlights (Key Assists, Drives, Dunks, Blocks und Buzzerbeater) pro Spiel den Turnierbestwert und sorgten für einige erstaunte Gesichter. EM-Reise endet früh Im rumänischen Constanta gelang wenige Tage später die Qualifikation für den FIBA 3×3 Europe Cup. Nach einer durchwachsenen Gruppenphase schlugen die 3×3-Herren Slowenien mit 20:12. Die Folgeniederlage gegen Belgien (7:14) brachte die deutsche Auswahl ins Spiel um den dritten Platz. Dort traf Deutschland auf die Ukraine. In den Schlussminuten erkämpften sich die DBB-Herren den letzten verbliebenen EM-Platz (12:11). Bei der EM selber blieb die DBB-Auswahl vom Glück verlassen. In der Gruppe warteten mit Tschechien (18:20) und Litauen (13:21) zwei schwierige Aufgaben. In beiden Spielen lieferte das deutsche Team einen leidenschaftlichen Kampf, konnte sich aber nach zwei Niederlagen nicht für das Viertelfinale qualifizieren. Medaille knapp verpasst In Krakau/POL spielten die DBB-Herren indes groß auf. Mit Siegen gegen Polen (21:20) und Serbien (19:16) machte man bereits am ersten Tag der European Games den Einzug ins Viertelfinale perfekt. Gegen Estland unterlag man hingegen mit (18:20) und traf im ersten K.O.-Spiel auf Tschechien. Dies gewann das DBB-Team furios mit 22:13 und wähnte sich vor der Halbfinalpartie gegen das Top-Team aus Belgien in Medaillenreichweite. Der Finaleinzug blieb aber aus,  Deutschland unterlag mit 15:21. Gegen Gastgeber Polen blieb nun die Möglichkeit auf die Bronzemedaille. In einer sehr engen Partie revanchierten sich die Polen mit einem 21:18 für die Niederlage in der Gruppenphase und verwiesen das deutsche Team auf den undankbaren vierten Platz.

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FIBA gibt Ausrichter für 3×3-OQTs bekannt

Der Basketball-Weltverband FIBA hat die Ausrichterstädte für zwei der drei Olympischen Qualifikationsturniere (OQTs) für das 3×3-Turnier bei den Olympischen Spielen Paris 2024 bekanntgegeben. Diese herausragenden Events stellen für insgesamt fünf Teams den entscheidenden Schritt auf dem Weg nach Paris 2024 dar und bauen auf dem monumentalen Erfolg des olympischen Debüts von 3×3-Basketball in Tokio 2020 auf. Die deutschen Damen und Herren sind mit dabei. Qualifikationsturniere und Termine: – FIBA 3×3 UOQT 2: Utsunomiya, Japan, 03. bis 05. Mai 2024 Je acht Teilnehmer Damen/Herren, inkl. DBB-3×3-Damen, Sieger ist für Olympia qualifiziert. – FIBA 3×3 OQT: Debrecen, Ungarn, 23. bis 26. Mai 2024 Je 16 Teilnehmer Damen/Herren, inkl. DBB-3×3-Damen (falls nicht Sieger UOQT 2) und DBB-3×3-Herren, jeweils die ersten drei Teams sind für Olympia qualifiziert. „Utsunomiya City ist ein langjähriger Gastgeber der FIBA 3×3 Tour seit 2016, die bis 2028 fortgesetzt wird, und Debrecen war bereits Gastgeber zahlreicher Wettbewerbe. Unser Dank gilt Bürgermeister Sato von Utsunomiya City für seinen unschätzbaren Beitrag zum Sport sowie der Stadt Debrecen und dem ungarischen Basketballverband für ihre kontinuierliche Unterstützung“, erklärte Alex Sanchez, FIBA 3×3 Managing Director. Das mit Spannung erwartete olympische 3×3-Turnier findet vom 30. Juli bis zum 5. August 2024 auf dem berühmten Place de la Concorde im Herzen von Paris statt. Dieser historische Ort, in der Nähe von Wahrzeichen wie dem Grand Palais, den Champs-Elysées und dem Louvre, ist die perfekte Kulisse für diesen elektrisierenden Wettbewerb und wird während der Spiele zum Epizentrum der dynamischen 3×3-Atmosphäre werden. Die Herren aus Lettland und die Damen aus den USA waren die ersten Goldmedaillengewinner im 3×3-Basketball bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio. Bereits jetzt über das Nationen-Ranking qualifiziert sind China, die USA und Frankreich bei den Damen und Serbien, die USA und China bei den Herren.

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3×3: Trainerfortbildung in Alsfeld

Im Rahmen des 3×3-Nominierungslehrgangs in Alsfeld findet vom 18. – 19. Dezember 2023 eine Trainerfortbildung für den 3×3-Bereich statt. Als Referenten werden 3×3-Disziplinchef Matthias Weber und Disziplintrainer Robert Birkenhagen sowie weitere DBB-DisziplintrainerInnen über „Offensiv- und Defensiv-Tendenzen im modernen 3×3“ sowie „Turnierstrukturen des 3×3“ sprechen. Das endgültige Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Anmeldungen sind direkt über Peter Radegast, peter.radegast@basketball-bund.de möglich. Kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten in der Sportschule Alsfeld können vermittelt werden. Die Kosten für die Fortbildung betragen € 89,- inkl. Verpflegung (Mittagessen und Abendessen) ohne Übernachtung! Die Anmeldefrist endet am 01. Dezember 2023. Danach ist eine Teilnahme nur noch auf Anfrage möglich!

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3×3: U17-Nominierungslehrgang

Für den kommenden 3×3 U17-Nominierungslehrgang in Alsfeld hat 3×3-Disziplinchef Matthias Weber seine Nominierungen bekanntgegeben. Vom Zeitraum vom 18. – 20. Dezember 2023 wurden folgende 38 SpielerInnen eingeladen. Betreut werden diese von Disziplinchef Mattias Weber, Disziplintrainer Robert Birkenhagen und den 3×3-TrainerInnen Samir Suliman, Beatrix Waffenschmied, Kevin Magdowski und Simon Bertram. U17-Jungen – Radouan Aberkane (Eisbären Bremerhaven, NBV) – Hendrik Renn (Young Rasta Dragons, NBV) – Limana Lilonge Adoyi (USC Freiburg, BBW) – Daniel Biel (Medipolis SC Jena, TBV) – Lenny Dittmar (Basketball Löwen Erfurt, TBV) – Luca Förster (Basketball Löwen Erfurt, TBV) – Ernst Möller (Basketball Löwen Erfurt, TBV) – Leonar Fliege (Basketball Löwen Erfurt, TBV) – Raul Dumnici (TORNADOS FRANKEN, BBV) – Clemens Sokolov (TORNADOS FRANKEN, BBV) – Vincent Gieth (SC Rist Wedel, HAM) – Nikolai Kaiser (Bayer Giants Leverkusen, WBV) – Julian Kaiser (Bayer Giants Leverkusen, WBV) – Jonas Pohle (Bayer Giants Leverkusen, WBV) – Maximilian Waimann (Metropol YoungStars, WBV) – Alfons Milatz (Niners Chemnitz Academy, BVS) – Christopher Wahren (Niners Chemnitz Academy, BVS) – Udechukwu Obiaga (DBV Charlottenburg, BER) – Maximilian Peters (Eintr. Frankfurt/FRAPORT SKYLINERS, HES) – Felix Sinning (TG Hanau White Wings, HES) – Colin Sobiech (Team Südhessen, HES) U17-Mädchen – Lotte Baldauf (BG Hamburg/Rist Wedel, HAM) – Lotta Linke (SC Rist Wedel, HAM) – Clara Bielefeld (Citybasket Racklinghausen/ML Herne, WBV) – Lucie Keune (Citybasket Recklinghausen/ML Herne, WBV) – Laura Telke (BG Bonn, WBV) – Jordis Hansen (Itzehoe Eagles, BVSH) – Jette Krause (ChemCats Chemnitz, BVS) – Antonia Last (RegioTeam Stuttgart/TuS Stuttgart, BBW) – Paulina Reichenauer (RegioTeam Stuttgart/VfL Waiblingen, BBW) – Sophie Schuster (BSG Ludwigsburg, BBW) – Trinity Wild (RegioTeam Stuttgart/TSV Steinenbronn, BBW) – Anna-Lisa Wuckel (USC Heidelberg, BBW) – Lena Sandner (SG Weiterstadt, HES) – Inge Lise Schulze Steinen (SG Weiterstadt, HES) – Amelie Schumacher (TV Hofheim/TV Langen, HES) – Charlotte Soth (TG Würzburg/Qool Sharks Würzburg, BBV) – Meret Rahel Wellmann (TK Hannover, NBV)

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3×3: U23-Herren holen WM-Bronze

Nachdem die U23-Herren gestern auf Platz zwei ihrer Gruppe ins Viertelfinale des FIBA 3×3 U23 World Cup 2023 in Lublin/Polen einziehen konnten, wartete dort die tschechische Auswahl. Diese konnte nach Verlängerung mit 21:20 bezwungen werden und machte den Weg frei für das Halbfinale gegen die USA. Trotz großem Fight musste man sich dem US-Team mit 10:21 geschlagen geben und zog somit ins Spiel um Platz drei. Gegen Frankreich folgte dort eine der besten Turnierleistungen des Teams von 3×3-Disziplinchef Matthias Weber, die in einem 22:14-Sieg und der Bronzemedaille endete. Damit konnten die 3×3-Jugend-Mannschaften nach WM-Gold (U18-Jungen), EM-Bronze (U17-Mädchen) auch im Bereich der U23 eine Medaille gewinnen. Fertig nervenstark Deutschland startete mit viel Selbstbewusstsein und nach Punkten von Denzel Agyeman und Leon Fertig mit der 4:1-Führung. Nach den Anfangsminuten näherten sich beide Teams leistungstechnisch immer mehr aneinander an und Tschechien kämpfte sich zurück in die Partie (5:4, 3.). Die DBB-Herren konnten sich aber immer wieder einen kleinen Vorsprung erspielen und nutzten ihre Tempovorteile (9:7, 5.). Im Verlauf folgte die beste Phase des deutschen Teams. Fertig erhöhte mit fünf Punkten in Serie die Führung auf 15:10. Doch Tschechien behielt die Ruhe und kam noch vor Anbruch der letzten zwei Minuten zum Ausgleich (15:15, 8.). In der Schlussphase nahm die Partie nochmal Fahrt auf und beide Mannschaften liefen offensiv heiß. Ein Dunk von Agyeman brachte das Spiel mit 19:19 in die Verlängerung. Dort legte Tschechien vor, doch Fertig zog beim Zweier ein Foul und verwandelte beide Freiwürfe. Somit zogen die U23-Herren ins WM-Halbfinale ein (21:20). USA überlegen Von Beginn an war die USA überlegen und nach 1:5-Start direkt auf Betriebstemperatur. Deutschland mühte sich gegen die athletischen Amerikaner und konnte das Tempo zunächst nicht matchen. Bis zur Fünf-Minuten-Marke bekam Deutschland den Rückstand nicht unter vier Punkte und musste nach Fertigs Treffer den nächsten Scoring-Run hinnehmen (6:13, 5.). Beide Mannschaften agierten mit offenem Visier und blockten zum Teil spektakulär. Defensiv fanden die DBB-Herren allerdings weiterhin keine Lösungen, um die nötigen Stops zu bekommen und gerieten immer weiter ins Hintertreffen (9:17, 7.). In der Schlussphase machte die USA vor Ablauf der zehn Minuten die 21 Punkte voll und zog damit ins Finale ein (10:21). Mit zweiter Luft zu Bronze Die Anfangsphase gestaltete sich auf Augenhöhe und nach unterhaltsamen zwei Minuten glich Frankreich zum 4:4 aus. Deutschland nutzte nach Switches seine Größenvorteile aus und punktete vermehrt in der Zone (6:7, 3.). Als Frankreich drohte wegzuziehen, drehte Agyeman auf deutscher Seite auf und erzielte fünf Punkte am Stück, die das Spiel Richtung Deutschland drehten (13:9). Frankreich wehrte sich und kam nochmal auf zwei Punkte ran, doch das DBB-Team machte vor allem die kleinen Sachen gut. Ob es Rebounds, Fouls ziehen oder clevere Defense war, Deutschland wirkte den Tick entschlossener. In den letzten zwei Minuten zogen die 3×3-Herren nach Treffern von Schwalm und Beikame endgültig davon. Fertig gehörte das Schlusswort, nachdem er erst zwei Freiwürfe zum 20:14 und kurz darauf den Zweier zum 22:14 netzte. Deutschland krönt seine Turnierleistung in Polen damit mit der Bronzemedaille. „Medaille spricht für sich“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber zog folgendes Fazit: „Im Viertelfinale haben wir spät die Nerven behalten und in einer sehr aufreibenden Partie Tschechien geschlagen. Gegen die USA haben uns leider die Rebounds komplett aus dem Spiel genommen und somit waren die USA uns immer einen Schritt voraus. Im Spiel gegen Frankreich haben wir wiederum viele Dinge richtig gemacht, waren taktisch diszipliniert und haben Emotionen reingebracht. Dass wir nun auch im U23-Bereich eine Medaille gewinnen konnten ist ein toller Erfolg und unterstreicht unseren Weg im 3×3.“ Für Deutschland spielten Denzel Agyeman (TK Hannover), Linus Beikame (TK Hannover), Leon Fertig (3×3 Düsseldorf), Leander Schwalm (TuS Makkabi Frankfurt)

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