Das Aushängeschild

Die 3×3-Damen des Deutschen Basketball Bundes sind so etwas wie das Aushängeschild des Verbandes. Die Spielerinnen stehen größtenteils im „Team Bundeswehr“ und verkörpern die Kooperation zwischen DBB und der Bundeswehr am 3×3-Bundesstützpunkt in Hannover. Und haben im Jahr 2021 großartige Erfolge erspielt.

Zunächst ging es zur Olympia-Qualifikation ins österreichische Graz, wo man zwar sehr gute Auftritte hatte, letztlich gegen die beiden Finalisten USA und Frankreich schon in der Vorrunde die Segel streichen musste.

Doch die Triumphe ließen anschließend nicht mehr lange auf sich warten. Zunächst gelang im Rahmen der FIBA 3×3 Women’s Series der Erfolg im rumänischen Konstanza mit einem 13:12-Sieg gegen die Niederlande. Beim FIBA 3×3 Europe Cup holten sich die DBB-Damen unter dem Eiffelturm in Paris dann sensationell die Silbermedaille. Um dann nur eine Woche später noch einen draufzusetzen, als die deutschen 3×3-Ladies das FIBA 3×3 Wmen´s Series Finale in Bukarest/Rumänien für sich entschieden. Im Endspiel wurde Kanada mit 18:14 bezwungen.

Wir würden sagen: So kann es in 2022 gerne weitergehen!

Stats der Women’s Series

Siegesquote | 4. Platz

Wurfquote 2PT | 3. Platz

Wurfquote 1PT | 13. Platz

Sensation Silber

Beeindruckende erste Teilnahme eines deutschen 3×3-Nationalteams der Damen beim FIBA 3×3 Europe Cup: In Paris sorgte die Auswahl um Svenja Brunckhorst und Sonja Greinacher mit dem Gewinn der Silbermedaille für Furore und etablierte sich in Europas 3×3-Elite.

Meilenstein Women’s Series

Der Turniersieg der Finals der FIBA 3×3 Women’s Series in Bukarest markierte eine Woche nach der Sensation von Paris einen weiteren Meilenstein der 3×3-Damen. Svenja Brunckhorst über den Titelgewinn in den Hallen des rumänischen Parlamentspalast: „Das ist der perfekte Abschluss für einen perfekten Sommer!“

„Höchste Ambitionen“

Für 3×3-Disziplinchef Matthias Weber war der krönende Saisonabschluss in Bukarest das Ergebnis von harter Arbeit und dem konsequenten Verfolgen seiner Ziele: „Das 3×3-Programm des DBBs wurde unter einer Marschroute ausgerufen und die heißt schlichtweg: höchste Ambitionen! Da musste anfangs der ein oder andere schmunzeln. Jetzt schmunzeln wir!“

Nächster Schritt: Die WM

Beim FIBA 3×3 World Cup 2022 im belgischen Antwerpen wird das Weber-Team zum ersten Mal an einer Weltmeisterschaft teilnehmen und darf sich als Vize-Europameister zum erlesenen Kreis der Titelkandidatinnen zählen.

Trophies!

MVP beim Turniersieg des Women’s Series-Stops in Constanta, MVP beim Finalturniersieg in Bukarest, Berufung ins Tournament Team des Europe Cups, Top-Rebounderin und die Bestmarke in der Kategorie Player Value: Sonja Greinacher hat dem 3×3-Sommer 2021 unmittelbar nach ihrem Vollzeit-Engagement im 3×3 ihren Stempel aufgedrückt!

Letztes Spiel

Deutschland

18 – 14

FIBA 3×3 Women´s Series 2021 Bukarest
Kanada

Kader

Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein
Svenja Brunckhorst 19/10/1991 1.79 m 3×3-Spielerin Team Bundeswehr
Jennifer Crowder 10/04/1996 1.64 m 3×3-Spielerin medical instinct Veilchen BG 74 Göttingen
Sonja Greinacher 01/07/1992 1.88 m 3×3-Spielerin Team Bundeswehr
Stefanie Grigoleit 11/12/1989 1.86 m 3×3-Spielerin Eintracht Braunschweig LionPride
Katharina Müller 15/01/1994 1.80 m 3×3-Spielerin Team Bundeswehr
Luana Rodefeld 23/12/1997 1.76 m 3×3-Spielerin Team Bundeswehr
Satou Sabally 25/04/1998 1.87 m 3×3-Spielerin Dallas Wings/Fenerbahce Istanbul
Theresa Simon 25/09/1998 1.80 m 3×3-Spielerin BC pharmaserv Marburg
Alexandra Wilke 29/09/1996 1.75 m 3×3-Spielerin BC pharmaserv Marburg
Svenja-Brunckhorst-1024x1024

Svenja Brunckhorst

3×3-Spielerin

Jennifer_Crowder_1500x1500

Jennifer Crowder

3×3-Spielerin

Sonja-Greinacher-1024x1024

Sonja Greinacher

3×3-Spielerin

Stefanie-Grigoleit-1024x1024

Stefanie Grigoleit

3×3-Spielerin

Katharina-Mueller-1024x1024

Katharina Müller

3×3-Spielerin

Luana-Rodefeld-1024x1024

Luana Rodefeld

3×3-Spielerin

Satou-Sabally-1024x1024

Satou Sabally

3×3-Spielerin

Theresa-Simon

Theresa Simon

3×3-Spielerin

502A9818

Alexandra Wilke

3×3-Spielerin

Galerie

3x3-Nationalspielerin Sonja Greinacher beim FIBA 3x3 Europe Cup 2021 in Paris. während der Partie gegen die Gastgeberinnen aus Frankreich.
3x3-Nationalspielerin Sonja Greinacher auf dem Weg zum Korb beim Finalturnier der FIBA 3x3 Women's Series im Parlamentsgebäude in Bukarest.

News

EB_Imagevideo_landscape

Basketball Deutschland, mach‘ Dich bereit!

Am heutigen Freitag sind es noch genau 111 Tage bis zum Start der FIBA EuroBasket 2022. Passend zu diesem prägnanten Countdown-Termin ist der EuroBasket-Trailer zur FIBA EuroBasket 2022 fertig erstellt und macht ab sofort einprägsame Werbung für das Basketball-Highlight vom 1.-18. September 2022 (Gruppenphase vom 1.-7. September 2022 mit der deutschen Mannschaft in Köln, Finalphase vom 10.-18. September 2022 in Berlin, Tickets im offiziellen Ticket-Shop erhältlich). Basketball Deutschland, mach‘ Dich bereit! Das Video wurde in Zusammenarbeit mit der Agentur cinehype aus Duisburg erstellt und liegt in verschiedenen Cutdowns (60s, 30s, 15s) und Formaten (4×5, 9×16, 16×9) für die einschlägigen Social Media-Plattformen vor. Es ist komplett in schwarz-weiß gehalten. „Cleane“ Motive mischen sich immer wieder mit grafischen Elementen, die auf den Spieler und den Raum projiziert werden. Die Studioszenen wurden mit Spielern der 3×3-U18-Nationalmannschaft gedreht. Denzel Agyeman, Linus Bekame und Fabian Gießmann (alle Hannover) wurden in Aktion mit abwechslungsreichen Belechtungsszenarien „inszeniert“. Leistungsstarke Projektoren warfen die bereits erwähnten Muster auf die Spieler. Das Videomaterial der Herren-Nationalspieler wurde teilweise durch Picture-in-Picture Sequenzen integriert. Dazu kommen u.a. Macro-Aufnahmen verschiedener Materialien und Flüssigkeiten, die auf einem Lautsprecher vibrieren. Sämtliche Szenen unterstützen optisch die eingängige Musik. Doch genug darüber geschrieben, hier finden Sie das Ergebnis:

3x3-Damen-Poitiers2022_landscape

3×3: Erneuter Sieg für deutsche Damen

Die deutschen 3×3-Damen haben nach dem kleinen Dämpfer beim FIBA World Cup (9. Platz) ganz schnell wieder in die Erfolgsspur gefunden und mit einem herausragenden Sieg aufhorchen lassen. Auch den zweiten Stop der FIBA 3×3 Women’s Series entschieden Svenja Brunckhorst (Spitzensportförderung der Bundeswehr), Sonja Greinacher (Spitzensportförderung der Bundeswehr), Luana Rodefeld (Spitzensportförderung der Bundeswehr) und Alexandra Wilke (BC Pharmaserv Marburg) für sich, nachdem das Team bereits vor vier Wochen in Tel Aviv/ISR gewonnen hatte. Als MVP wurde Greinacher ausgezeichnet. In der Vorrunde setzte sich Deutschland gegen Italien (13:9) und die Slowakei (21:5) durch und traf dann im Viertelfinale gegen die Türkei auf starken Widerstand. Mit 21:17 gelangte das Team ins Halbfinale, wo Ungarn mit einer großartigen Leistung klar bezwungen wurde (18:7). Im Finale folgte dann die Krönung, der tolle 21:17-Erfolg gegen keinen Geringeren als die USA. „Wir sind hier angekommen und hatten so ein bisschen WM-Blues. Dann sind wir mit einem schwierigen Spiel gegen Italien in das Turnier gestartet, haben das dann über die Zeit gebracht und wussten auch, dass wir nicht so richtig gut gespielt hatten. Gegen die Slowakei haben wir schon vieles gut gemacht, aber das war auch nicht das Level, was sonst in der Women’s Series unterwegs ist. Auch das Viertelfinale gegen die Türkei war schwierig und noch nicht so restlos überzeugend, auch wenn wir von außen gut getroffen haben. Danach haben wir uns zusammengesetzt und waren uns einig, dass im Halbfinale eine Leistungssteigerung nötig ist. Im Halbfinale und im Finale haben wir echt abgeliefert. Da können die Spielerinnen echt stolz drauf sein, das Zusammenspiel war viel besser. Wir müssen uns neu darauf einstellen, dass das ‚pick-n-roll‘ mit Sunny (Sonja Greinacher – Anm. d. Red.) jetzt besser verteidigt wird. Die Spielerinnen haben auf die ganzen taktischen Änderungen sehr gut reagiert, sind sehr aggressiv in beide Spiele gegangen. Großer Respekt an die Spielerinnen dafür, dass sie in so kurzer Zeit so gut zurückgekommen sind. Das ist natürlich auch für Weltrangliste sehr gut“, freute sich Disziplintrainer Robert Birkenhagen anschließend.

3x3WC20222022 - Belgium, Antwerp - Taken on Saturday, 6/25/2022

3×3-Damen beim Women’s Series Stop in Poitiers/Frankreich

Nach dem Dämpfer beim FIBA 3×3 World Cup in Antwerpen mit dem Ausscheiden im Achtelfinale sind die deutschen 3×3-Damen bereits wieder im Einsatz. Am Dienstag, 28. Juni 2022, beginnt der FIBA 3×3 Women’s Series Stop in Poitiers/Frankreich. Disziplinchef Matthias Weber hat für die Maßnahme nachfolgende Spielerinnen nominiert: – Svenja Brunckhorst (Spitzensportförderung der Bundeswehr) – Sonja Greinacher (Spitzensportförderung der Bundeswehr) – Luana Rodefeld (Spitzensportförderung der Bundeswehr) – Alexandra Wilke (BC Pharmaserv Marburg) Das Team wird betreut von Disziplintrainer Robert Birkenhagen und Physiotherapeut Joshua Luca Senne. Vorrundenspiele Di., 28. Juni 2022, 17.00 Uhr: Deutschland – Italien Di., 28. Juni 2022, 18:50 Uhr: Deutschland – Slowakei Viertelfinale, Halbfinale, Finale Mi., 29. Juni 2022 Weitere Informationen zum Turnier unter: FIBA 3×3 Women’s Series Stylatoi Poitiers Stop 2022

3x3-DieFinalsBerlin2022-Totale_landscape

3×3: Düsseldorf LFDY U23 holt sich den Titel bei den Herren

Die Deutschen 3×3-Meister der Herren heißen Düsseldorf LFDY U23. Zum Abschluss der ING 3×3 German Championship 2022 bei „Die Finals – Berlin 2022“ sicherten sie sich den Titel im Finale vor dem Roten Rathaus in Berlin gegen 3×3 Freiburg. Bereits am Vortag kürten sich dort auch die Damen von Düsseldorf LFDY als Deutsche 3×3-Meisterinnen 2022. Das Turnier der Männer startete am Samstag mit den Vorrundenspielen und den Viertelfinals. Hier setzten sich die Teams Der Stamm, 3×3 Freiburg, Klutsh und Düsseldorf LFDY U23 durch und qualifizierten sich für die Halbfinalspiele am Sonntagmorgen. Und die starteten direkt mit einem Knaller: Der Stamm gegen 3×3 Freiburg. Der mehrfache Deutsche Meister Der Stamm aus Aachen mit Demetrius Ward, Samuel Mpacko und Yassin Mahfouz musste schon das ganze Turnier auf seinen vierten Spieler Kevin Yebo verzichten. Aber auch zu dritt lieferten sie sich einen harten Fight mit Alexander Tecklenborg, Fabian Ristau, Florian Wendeler und Kelvin Okundaye von 3×3 Freiburg. Die Zuschauer auf den bis auf den letzten Platz besetzten Tribünen sahen eine spannende Halbfinal-Partie, bei der die Führung immer wieder wechselte. In den letzten Spielminuten zeigte sich dann aber, dass dem Stamm der Auswechselspieler fehlt. 3×3 Freiburg setzte sich etwas ab und sicherte sich schon 1:22 Minuten vor Ablauf der Spielzeit den Finaleinzug mit dem entscheidenden Wurf zum 21:18. Beim 3×3 endet das Spiel nämlich vorzeitig, wenn ein Team 21 Punkte erreicht hat. Im zweiten Halbfinale des Tages trafen dann Klutsh (Deutscher 3×3-Meister 2019) mit Niklas Kropp, Constantin Schmitt, Niklas Schüler und Rouven Hänig auf Düsseldorf LFDY U23 mit Emil Loch, Leon Fertig, Lukas Zerner und Philip Hecker. Beide Teams liefen in der Berliner Sonne sofort heiß und schenkten sich nichts. Düsseldorf LFDY U23 kam besser ins Spiel, nach vier Minuten lagen sie mit 10:5 vorne. Und diese Führung bauten sie zunächst weiter aus. Doch Klutsh bäumte sich noch einmal auf und kam bis auf zwei Punkte ran. Nach einer Auszeit hatte sich Düsseldorf LFDY U23 dann allerdings wieder gesammelt und holte sich ebenfalls schon vor Ablauf der regulären Spielzeit mit 21:16 den Sieg. Vor dem großen Finale, dem letzten Spiel bei der ING 3×3 German Championship 2022 im Rahmen von „Die Finals – Berlin 2022“, stand dann zunächst noch das Spiel um Platz 3 zwischen Der Stamm und Klutsh an. Beide Teams hatten erst kurz zuvor ihre Halbfinals gespielt, was man ihnen aber nicht unbedingt anmerkte. Der Stamm hatte am Ende knapp die Nase vorn und holte sich mit einem 21:19 die Bronzemedaille. Und dann folgte das große Endspiel zwischen 3×3 Freiburg und Düsseldorf LFDY U23, live im ZDF. Die Düsseldorfer erwischten dabei den besseren Start und setzten sich schnell mit 3:0 ab – ein Vorsprung, den sie im weiteren Spielverlauf weiter ausbauten. Die Stimmung auf den Zuschauerrängen kochte nicht nur ob der Berliner Hitze, sondern vor allem auch wegen der spektakulären Aktionen auf dem Court. Nach der Hälfte der regulären Spielzeit lag Düsseldorf bereits mit sechs Punkten vorne (14:8). Beide Teams kämpften um jeden Ball und 3×3 Freiburg versuchte alles, um noch einmal ranzukommen. Aber Düsseldorf LFDY U23 ließ nichts mehr anbrennen und versenkte unter großem Jubel und Applaus schließlich den entscheidenden Wurf zum 21:16-Sieg. Emil Loch, Leon Fertig, Lukas Zerner und Philip Hecker nahmen anschließend die Goldmedaille von DBB-Vizepräsident Stefan Raid und der Berliner Staatssekretärin für Sport Dr. Nicola Böcker-Giannini in Empfang. Die Silbermedaille ging an 3×3 Freiburg. Damit stehen bei der ING 3×3 German Championship 2022 zwei Düsseldorfer Teams ganz oben auf dem Podest. Bei den Damen sicherte sich am Samstag ebenfalls das Team Düsseldorf LFDY mit Ama Degbeon, Jennifer Crowder, Theresa Simon und Klaudia Grudzien die Deutsche 3×3-Meisterschaft. Beide Teams bekommen ihren Championship-Ring bei der nächsten Ausgabe der ING 3×3 German Championship im kommenden Jahr überreicht. Hier die Platzierungen der ING 3×3 German Championship 2022 im Überblick: Damen: Platz 1: Düsseldorf LFDY Platz 2: Düsseldorf Flingern Platz 3: Hannover Herren: Platz 1: Düsseldorf LFDY U23 Platz 2: 3×3 Freiburg Platz 3: Der Stamm Alle Ergebnisse der ING 3×3 German Championship gibt es hier: ING 3×3 German Championship 2022 (fiba3x3.com)

3x3-DieFinals2022_landscape

„Die Finals Berlin 2022“: Düsseldorf LFDY sind Deutsche 3×3-Meisterinnen 2022

Der erste Titel bei der ING 3×3 German Championship 2022 im Rahmen von Die Finals – Berlin 2022 ist vergeben. Die Spielerinnen von Düsseldorf LFDY dürfen sich ab sofort Deutsche 3×3-Meisterinnen 2022 nennen. Im Final-Duell zweier Düsseldorfer Teams besiegten sie Düsseldorf Flingern mit 19:11 und sicherten sich so die Goldmedaille und die Championship-Ringe. Schon am ersten Spieltag bei den Vorrundenspielen der Damen waren die Tribünen am Centercourt vor dem Roten Rathaus in Berlin voll. Bei den Entscheidungsspielen am Samstag platzten diese dann aus allen Nähten. Und die Zuschauer auf den Rängen und rund um den Court wurden nicht enttäuscht. Im ersten Halbfinale traten zwei Teams an, die beide hauptsächlich Nationalspielerinnen im Kader haben: Düsseldorf LFDY mit Ama Degbeon, Jennifer Crowder, Theresa Simon und Klaudia Grudzien und Hannover mit Alexandra Wilke, Katharina Müller, Marie Gülich und Karolin-Ivonn Tzokov lieferten sich einen harten Kampf. Hannover mit der ehemaligen WNBA-Spielerin Marie Gülich hatte im Viertelfinale noch die Titelverteidigerinnen Eaglettes Gold ausgeschaltet, musste sich im Halbfinale aber Düsseldorf LFDY geschlagen geben. In einem Spiel mit vielen Highlights setzten diese sich mit 14:7 durch. Im zweiten Halbfinale des Tages trafen dann die 3×3 Göttingen Ballers mit Annika Oevermann, Lia Kentzler, Meike Oevermann und Thalia Kretschmar auf Düsseldorf Flingern mit Carlotta Ellenrieder, Jessika Schiffer, Lea Wolff und Marja Wahl. In den ersten fünf Minuten war das Spiel noch ausgeglichen. Im weiteren Spielverlauf setzte sich Düsseldorf Flingern dann allerdings langsam aber sicher immer weiter ab und ließ den 3×3 Göttingen Ballers keine Chance mehr. 3,3 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit versenkten die Düsseldorferinnen den entscheiden 2-Punkt-Wurf zum finalen 21:12 und machten so ein reines Düsseldorf-Finale klar. Vor diesem stand aber noch das Spiel um Platz 3 an. Hier trafen Hannover und die 3×3 Göttingen Ballers gegeneinander an. Die Bronzemedaille sicherte sich Hannover am Ende deutlich mit dem finalen Korbwurf zum 21:10 schon 50 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit. Und dann kam es zum großen Showdown der beiden Düsseldorfer Teams. Flingern eröffnete mit dem ersten Punkt, LFDY konterte sofort mit einem Zweipunktwurf. Und von da an war Action angesagt. Beide Teams kämpften um jeden Ball und jeden Rebound. Die Damen von Düsseldorf LFDY wurde dabei im Spielverlauf ihrer Favoritenrolle aber immer mehr gerecht und spielte ihre ganze Erfahrung aus. Nach sieben Minuten führten sie schon mit fünf Punkten. Und diese Führung gaben sie dann bis zum Ende auch nicht mehr ab. Ama Degbeon, Jennifer Crowder, Theresa Simon und Klaudia Grudzien sicherten sich mit ihrem 19:11-Sieg unter großem Jubel und Applaus den Titel und bekamen die verdiente Goldmedaille von DBB-Vizepräsident Stefan Raid überreicht. Düsseldorf Flingern durfte sich über die Silbermedaille freuen. Hier die Platzierungen im Überblick: Platz 1: Düsseldorf LFDY Platz 2: Düsseldorf Flingern Platz 3: Hannover Alle Ergebnisse der ING 3×3 German Championship gibt es hier: ING 3×3 German Championship 2022 (fiba3x3.com) Bereits am Freitagabend bekamen die Vorjahressiegerinnen, die Grünberg Eaglettes, ihre Championship-Ringe für den Sieg bei der ING 3×3 German Championship 2021 feierlich überreicht. Die diesjährigen Siegerinnen bekommen den Ring dann ebenfalls bei der nächsten Ausgabe der ING 3×3 German Championship im kommenden Jahr. Als nächstes steht nun das Turnier der Herren an. Am Samstagnachmittag und -abend spielen sie am Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus in Berlin ihre Vorrunden- und Viertelfinalspiele. Am Sonntag stehen dann die Halbfinal-Spiele (ab 10:00 Uhr live bei sportschau.de) und zum Abschluss der ING 3×3 German Championship bei Die Finals – Berlin 2022 das Herren-Finale (11:18 Uhr live im ZDF) an.

RV9_2870

3×3 World Cup: Achtelfinal-Aus für DBB-Teams

Das Viertelfinale des FIBA 3×3 World Cups findet ohne deutsche Beteiligung statt. Einsatz und Einstellung stimmten, die Resultate leider nicht: Die Damen unterlagen mit 13:22 einem kanadischen Team in Topform, während die Herren gegen den Olympiasieger aus Lettland (12:21) den Kürzeren zogen. DAMEN Es war einfach nicht das Turnier der DBB-Damen. Was sich schon an den ersten beiden Spieltagen andeutete, wurde heute im Achtelfinale dann (bittere) Gewissheit: Kampfgeist und Einsatzbereitschaft stimmten zu hundert Prozent, aber die Defizite in der Abstimmung und bei der Wurfquote gaben letztlich den Ausschlag für das Ausscheiden im Achtelfinale. Kein Grund aber, den Kopf hängen zu lassen, denn grundsätzlich stimmen die Richtung und das Konzept nach wie vor. Sowohl Kanada als auch Deutschland benötigten ihre Zeit, um in die Partie zu finden. Zunächst war mehr Verbissenheit denn Spielwitz zu erkennen. Spannend war es aber, als Svenja Brunckhorst nach drei Minuten den 4:4-Ausgleich besorgte. In den nächsten Szenen folgte dann so etwas wie der „Sudden Death“. Mit einem Dreipunkt-Spiel und direkt anschließendem Zweier nutzten die Kanadierinnen wenige schwache Sekunden des DBB-Teams zur 9:4-Führung nach vier Minuten. Luana Rodefeld und Svenja Greinacher brachten ihre Mannschaft in den folgenden Minuten zwar auf 8:10 heran (7.), aber das kostete natürlich enorm Kraft. Bis zum 10:14 nach acht Minuten durfte man Hoffnung haben, ehe ein Verzweiflungswurf des Gegners mit Ablauf der Shot Clock für das frustrierende 10:15 sorgte. Danach ging bei der DBB-Auswahl nicht mehr viel, beim 10:18 (9.) war die Entscheidung gefallen. Deutschland wehrte sich mit Punkten von Leonie Fiebich und Rodefeld dennoch bis zum Ende mit aller Kraft, aber allerspätestens der kanadische Zweier zum 12:20 machte alle Resthoffnungen zunichte. Endstand: 13:22. Herren Um im 3×3 gegen Olympiasieger Lettland – wenn auch in etwas anderer Besetzung – zu gewinnen, muss einfach alles stimmen. Das tat es heute bei den DBB-Herren nicht und daher stand am Ende die 12:21-Niederlage zu Buche. So einfach könnte man sich die Analyse machen, aber wir wollen trotzdem noch einmal genauer auf das Spiel schauen. Nach ausgeglichenem Auftakt (1:2, 2.) machte Lettland zwei Minuten ernst und entschied die Partie vor (1:8, 4.). Doch das klare Ergebnis täuschte deutlich über den wahren Spielverlauf hinweg, denn während dieser zwei Minuten besaß das DBB-Team genügend Chancen, um am hohen Favoriten zumindest dranzubleiben. Doch was die Letten den Deutschen an Abgezocktheit und Handlungsschnelligkeit voraus hatten, ließen die DBB-Korbjäger in dieser Phase an „leichten“ Würfen liegen. Außerdem erzwang man es zu sehr aus der Distanz. Doch es war noch Leben in der deutschen Mannschaft. Niklas Geske netzte gleich zweimal hinter der Zweierlinie zum 3:8 und zum 6:10 (5.) und brachte Lettland damit in Bedrängnis. Das aber ließ sich kaum beirren, beeindruckte mit teilweise perfekter Harmonie und zog u.a. mit drei Zweiern auf 18:8 davon (7.). Geske glänzte noch einmal mit einem Dunk und Deutschland kämpfte bis in die Schlusssekunden, aber letztlich musste man sich an diesem Tag einem besseren Team beugen. Alle Spiele des FIBA 3×3 World Cups im kostenlosen Livestream! „Stolz darauf, wie wir den deutschen Basketball repräsentiert haben“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber über das Achtelfinalaus seiner Teams: „Zum Spiel der Damen muss man einfach sagen: Chapeau, Kanada! Ganz großen Respekt, weil die sind nicht nur ein gutes Team, sondern haben es auch geschafft, zum richtigen Moment ein richtig gutes Game aufs Tablett zu legen. Sie waren in diesem Spiel einfach besser und das muss man respektieren. Für uns gilt es jetzt, daraus Rückschlüsse zu ziehen. Nur mit diesen Spielen – übrigens auch mit Niederlagen – kann man besser werden. Im Grunde genommen gilt das auch für die Partie der Männer. Dazu muss man sagen: Das war der Olympiasieger und dieser Klassenunterschied war zu sehen. Uns wurden unsere Limits aufgezeigt und daraus werden wir lernen. Nichtsdestotrotz sind wir insgesamt stolz darauf, wie wir den deutschen Basketball in dieser Disziplin hier in Antwerpen beim World Cup repräsentiert haben. Es liegt noch ein Weg vor uns, das wussten wir vorher. Grundsätzlich bin ich aber davon überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das geht natürlich nicht im Handumdrehen. Jetzt geht es darum eine Menge Arbeit reinzustecken auf vielen Ebenen und dann wird das auch was!“ Alle Infos zum FIBA 3×3 World Cup 2022

3x3WC20222022 - Belgium, Antwerp - Taken on Friday, 6/24/2022

3×3-Herren unter den letzten 16 beim FIBA 3×3 World Cup

Das Viertelfinale des FIBA 3×3 World Cups findet ohne deutsche Beteiligung statt. Einsatz und Einstellung stimmten, die Resultate leider nicht: Die Damen unterlagen mit 13:22 einem kanadischen Team in Topform, während die Herren gegen den Olympiasieger aus Lettland (12:21) den Kürzeren zogen. DAMEN Es war einfach nicht das Turnier der DBB-Damen. Was sich schon an den ersten beiden Spieltagen andeutete, wurde heute im Achtelfinale dann (bittere) Gewissheit: Kampfgeist und Einsatzbereitschaft stimmten zu hundert Prozent, aber die Defizite in der Abstimmung und bei der Wurfquote gaben letztlich den Ausschlag für das Ausscheiden im Achtelfinale. Kein Grund aber, den Kopf hängen zu lassen, denn grundsätzlich stimmen die Richtung und das Konzept nach wie vor. Sowohl Kanada als auch Deutschland benötigten ihre Zeit, um in die Partie zu finden. Zunächst war mehr Verbissenheit denn Spielwitz zu erkennen. Spannend war es aber, als Svenja Brunckhorst nach drei Minuten den 4:4-Ausgleich besorgte. In den nächsten Szenen folgte dann so etwas wie der „Sudden Death“. Mit einem Dreipunkt-Spiel und direkt anschließendem Zweier nutzten die Kanadierinnen wenige schwache Sekunden des DBB-Teams zur 9:4-Führung nach vier Minuten. Luana Rodefeld und Svenja Greinacher brachten ihre Mannschaft in den folgenden Minuten zwar auf 8:10 heran (7.), aber das kostete natürlich enorm Kraft. Bis zum 10:14 nach acht Minuten durfte man Hoffnung haben, ehe ein Verzweiflungswurf des Gegners mit Ablauf der Shot Clock für das frustrierende 10:15 sorgte. Danach ging bei der DBB-Auswahl nicht mehr viel, beim 10:18 (9.) war die Entscheidung gefallen. Deutschland wehrte sich mit Punkten von Leonie Fiebich und Rodefeld dennoch bis zum Ende mit aller Kraft, aber allerspätestens der kanadische Zweier zum 12:20 machte alle Resthoffnungen zunichte. Endstand: 13:22. Herren Um im 3×3 gegen Olympiasieger Lettland – wenn auch in etwas anderer Besetzung – zu gewinnen, muss einfach alles stimmen. Das tat es heute bei den DBB-Herren nicht und daher stand am Ende die 12:21-Niederlage zu Buche. So einfach könnte man sich die Analyse machen, aber wir wollen trotzdem noch einmal genauer auf das Spiel schauen. Nach ausgeglichenem Auftakt (1:2, 2.) machte Lettland zwei Minuten ernst und entschied die Partie vor (1:8, 4.). Doch das klare Ergebnis täuschte deutlich über den wahren Spielverlauf hinweg, denn während dieser zwei Minuten besaß das DBB-Team genügend Chancen, um am hohen Favoriten zumindest dranzubleiben. Doch was die Letten den Deutschen an Abgezocktheit und Handlungsschnelligkeit voraus hatten, ließen die DBB-Korbjäger in dieser Phase an „leichten“ Würfen liegen. Außerdem erzwang man es zu sehr aus der Distanz. Doch es war noch Leben in der deutschen Mannschaft. Niklas Geske netzte gleich zweimal hinter der Zweierlinie zum 3:8 und zum 6:10 (5.) und brachte Lettland damit in Bedrängnis. Das aber ließ sich kaum beirren, beeindruckte mit teilweise perfekter Harmonie und zog u.a. mit drei Zweiern auf 18:8 davon (7.). Geske glänzte noch einmal mit einem Dunk und Deutschland kämpfte bis in die Schlusssekunden, aber letztlich musste man sich an diesem Tag einem besseren Team beugen. Alle Spiele des FIBA 3×3 World Cups im kostenlosen Livestream! „Stolz darauf, wie wir den deutschen Basketball repräsentiert haben“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber über das Achtelfinalaus seiner Teams: „Zum Spiel der Damen muss man einfach sagen: Chapeau, Kanada! Ganz großen Respekt, weil die sind nicht nur ein gutes Team, sondern haben es auch geschafft, zum richtigen Moment ein richtig gutes Game aufs Tablett zu legen. Sie waren in diesem Spiel einfach besser und das muss man respektieren. Für uns gilt es jetzt, daraus Rückschlüsse zu ziehen. Nur mit diesen Spielen – übrigens auch mit Niederlagen – kann man besser werden. Im Grunde genommen gilt das auch für die Partie der Männer. Dazu muss man sagen: Das war der Olympiasieger und dieser Klassenunterschied war zu sehen. Uns wurden unsere Limits aufgezeigt und daraus werden wir lernen. Nichtsdestotrotz sind wir insgesamt stolz darauf, wie wir den deutschen Basketball in dieser Disziplin hier in Antwerpen beim World Cup repräsentiert haben. Es liegt noch ein Weg vor uns, das wussten wir vorher. Grundsätzlich bin ich aber davon überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das geht natürlich nicht im Handumdrehen. Jetzt geht es darum eine Menge Arbeit reinzustecken auf vielen Ebenen und dann wird das auch was!“ Alle Infos zum FIBA 3×3 World Cup 2022

RV9_2210

3×3 World Cup: Damen retten sich ins Achtelfinale

Das Viertelfinale des FIBA 3×3 World Cups findet ohne deutsche Beteiligung statt. Einsatz und Einstellung stimmten, die Resultate leider nicht: Die Damen unterlagen mit 13:22 einem kanadischen Team in Topform, während die Herren gegen den Olympiasieger aus Lettland (12:21) den Kürzeren zogen. DAMEN Es war einfach nicht das Turnier der DBB-Damen. Was sich schon an den ersten beiden Spieltagen andeutete, wurde heute im Achtelfinale dann (bittere) Gewissheit: Kampfgeist und Einsatzbereitschaft stimmten zu hundert Prozent, aber die Defizite in der Abstimmung und bei der Wurfquote gaben letztlich den Ausschlag für das Ausscheiden im Achtelfinale. Kein Grund aber, den Kopf hängen zu lassen, denn grundsätzlich stimmen die Richtung und das Konzept nach wie vor. Sowohl Kanada als auch Deutschland benötigten ihre Zeit, um in die Partie zu finden. Zunächst war mehr Verbissenheit denn Spielwitz zu erkennen. Spannend war es aber, als Svenja Brunckhorst nach drei Minuten den 4:4-Ausgleich besorgte. In den nächsten Szenen folgte dann so etwas wie der „Sudden Death“. Mit einem Dreipunkt-Spiel und direkt anschließendem Zweier nutzten die Kanadierinnen wenige schwache Sekunden des DBB-Teams zur 9:4-Führung nach vier Minuten. Luana Rodefeld und Svenja Greinacher brachten ihre Mannschaft in den folgenden Minuten zwar auf 8:10 heran (7.), aber das kostete natürlich enorm Kraft. Bis zum 10:14 nach acht Minuten durfte man Hoffnung haben, ehe ein Verzweiflungswurf des Gegners mit Ablauf der Shot Clock für das frustrierende 10:15 sorgte. Danach ging bei der DBB-Auswahl nicht mehr viel, beim 10:18 (9.) war die Entscheidung gefallen. Deutschland wehrte sich mit Punkten von Leonie Fiebich und Rodefeld dennoch bis zum Ende mit aller Kraft, aber allerspätestens der kanadische Zweier zum 12:20 machte alle Resthoffnungen zunichte. Endstand: 13:22. Herren Um im 3×3 gegen Olympiasieger Lettland – wenn auch in etwas anderer Besetzung – zu gewinnen, muss einfach alles stimmen. Das tat es heute bei den DBB-Herren nicht und daher stand am Ende die 12:21-Niederlage zu Buche. So einfach könnte man sich die Analyse machen, aber wir wollen trotzdem noch einmal genauer auf das Spiel schauen. Nach ausgeglichenem Auftakt (1:2, 2.) machte Lettland zwei Minuten ernst und entschied die Partie vor (1:8, 4.). Doch das klare Ergebnis täuschte deutlich über den wahren Spielverlauf hinweg, denn während dieser zwei Minuten besaß das DBB-Team genügend Chancen, um am hohen Favoriten zumindest dranzubleiben. Doch was die Letten den Deutschen an Abgezocktheit und Handlungsschnelligkeit voraus hatten, ließen die DBB-Korbjäger in dieser Phase an „leichten“ Würfen liegen. Außerdem erzwang man es zu sehr aus der Distanz. Doch es war noch Leben in der deutschen Mannschaft. Niklas Geske netzte gleich zweimal hinter der Zweierlinie zum 3:8 und zum 6:10 (5.) und brachte Lettland damit in Bedrängnis. Das aber ließ sich kaum beirren, beeindruckte mit teilweise perfekter Harmonie und zog u.a. mit drei Zweiern auf 18:8 davon (7.). Geske glänzte noch einmal mit einem Dunk und Deutschland kämpfte bis in die Schlusssekunden, aber letztlich musste man sich an diesem Tag einem besseren Team beugen. Alle Spiele des FIBA 3×3 World Cups im kostenlosen Livestream! „Stolz darauf, wie wir den deutschen Basketball repräsentiert haben“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber über das Achtelfinalaus seiner Teams: „Zum Spiel der Damen muss man einfach sagen: Chapeau, Kanada! Ganz großen Respekt, weil die sind nicht nur ein gutes Team, sondern haben es auch geschafft, zum richtigen Moment ein richtig gutes Game aufs Tablett zu legen. Sie waren in diesem Spiel einfach besser und das muss man respektieren. Für uns gilt es jetzt, daraus Rückschlüsse zu ziehen. Nur mit diesen Spielen – übrigens auch mit Niederlagen – kann man besser werden. Im Grunde genommen gilt das auch für die Partie der Männer. Dazu muss man sagen: Das war der Olympiasieger und dieser Klassenunterschied war zu sehen. Uns wurden unsere Limits aufgezeigt und daraus werden wir lernen. Nichtsdestotrotz sind wir insgesamt stolz darauf, wie wir den deutschen Basketball in dieser Disziplin hier in Antwerpen beim World Cup repräsentiert haben. Es liegt noch ein Weg vor uns, das wussten wir vorher. Grundsätzlich bin ich aber davon überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Das geht natürlich nicht im Handumdrehen. Jetzt geht es darum eine Menge Arbeit reinzustecken auf vielen Ebenen und dann wird das auch was!“ Alle Infos zum FIBA 3×3 World Cup 2022

GuelichMarie_Wurf_landscape

Die besten 3×3 Basketballer*innen Deutschlands suchen ihre Meister

Die ING 3×3 German Championship 2022, die Deutsche Meisterschaft im 3×3-Basketball, steigt am kommenden Wochenende (24. bis 26. Juni) im Rahmen des Multisportevents “Die Finals – Berlin 2022”. Deutschlands beste 3×3-Basketballerinnen und -Basketballer kämpfen in der olympischen Disziplin um den Titel und die begehrten Meisterschaftsringe. Das Starterfeld des Events kann sich sehen lassen: Nationalspieler*innen im 3×3 und im klassischen 5gegen5-Basketball, Bundesligaprofis und die Meiste*rinnen der vergangenen Jahre kämpfen vor der Kulisse des Roten Rathauses am Neptunbrunnen um die Titel. Die Finalkämpfe werden live bei ARD und ZDF übertragen, alle Vorrundenspiele bei SPONTENT_one auf Twitch. WNBA trifft 3×3 – Marie Gülich bei Deutschen 3×3 Meisterschaften Zurück nach Hause heißt es bei den ING 3×3 German Championship 2022 für Alexandra Wilke, die das Basketballspielen in ihrem Heimatverein BG 2000 Berlin in Charlottenburg erlernte. Im klassischen Basketball spielt Wilke bei den BC PHARMASERV MARBURG und in der Damen-Nationalmannschaft, im 3×3 gehört sie zum Perspektivkader der 3×3-Nationalmannschaft. Erst vor wenigen Wochen gewann sie im deutschen Nationaldress den Auftakt der FIBA 3×3 Women´s Series in Tel Aviv/ISR. In Berlin spielt Wilke mit dem Team “WM Bielefeld Stopp” und hat mit Marie Gülich  (Foto oben) eine der besten Basketballerinnen Deutschlands an ihrer Seite. Nachdem Gülich vier Jahre für die Oregon State University gespielt hat, wurde sie 2018 an Position 12 im WNBA-Draft gezogen. 66 Spiele in der höchsten Damen-Basketballliga der Welt stehen in ihren Statistiken. Insgesamt ist das Feld der Damen bei den deutschen Meisterschaften im 3×3 gespickt mit bestehenden und angehenden Nationalspieler*innen, Bundesligaspieler*innen und herausragenden Spieler*innen. Offenes Rennen bei den Herren Bei den Herren ist Leon Fertig das offizielle Gesicht von „Die Finals – Berlin 2022”. Der 21-jährige gebürtige Darmstädter spielt für das Profi-Team Düsseldorf LFDY, das nach dem 3×3-Pokalsieg im letzten Jahr nun auch die Meisterschaftsringe gewinnen will. Die Konkurrenz wird da allerdings ein deutliches Wort mitreden wollen. Allen voran die Titelverteidiger vom Team Der Stamm aus Aachen, die im letzten Jahr in Düsseldorf jubeln durften. Sie haben ebenfalls Spieler mit viel Erfahrung in ihren Reihen, wie zum Beispiel Demetrius Ward, der seit acht Jahren in der 2. Basketball-Bundesliga spielt. Beim Team Bielefeld ist unter anderem Omari Knox dabei, der seit acht Jahren in der 2. Basketball-Bundesliga spielt. Und für das Team Hannover laufen einige Spieler auf, die schon in der 3×3-U18-Nationalmannschaft für Aufsehen gesorgt haben. Auch bei den Herren versammelt sich also die Extraklasse des 3×3-Basketballs, einen klaren Favoriten auf den Titel gibt es aber nicht. Grandiose Kulisse Dieses Jahr greifen die 3×3-Basketballer vor einer grandiosen Kulisse nach dem 3×3-Titel: Gespielt wird direkt vor dem Roten Rathaus auf dem Platz am Neptunbrunnen – den Berliner Fernsehturm im Blick. Nachdem im letzten Jahr bei den “Finals” der deutsche 3×3-Pokal, die ING 3×3 Champions Trophy, ausgespielt wurde, feiert in diesem Jahr die deutsche 3×3-Meisterschaft ihre Premiere im Rahmen von „Die Finals – Berlin 2022“. Bereits 2013 bis 2016 war die Bundeshauptstadt Austragungsort der Deutschen Meisterschaften im 3×3-Basketball. Live-Übertragungen Alle Vorrunden- und Viertelfinal-Begegnungen der ING 3×3 German Championship werden live auf SPONTENT_one bei Twitch übertragen (www.twitch.tv/spontent_one). Die Halbfinalspiele und das Spiel um Platz 3 laufen jeweils im Stream bei www.sportschau.de und www.zdfsport.de. Die Finalspiele der Damen am Samstag werden live in der ARD übertragen und die der Herren am Sonntag live im ZDF.  Informationen zu den Spielzeiten Die ING 3×3 German Championship 2022 wird am 24., 25., und 26. Juni 2022 ausgespielt. An folgenden Zeiten finden die Spiele statt: Freitag, 24. Juni 16:00 Uhr bis 21:00 Uhr: Vorrunde Damen Samstag, 25. Juni 11:40 Uhr bis 13:00 Uhr: Viertelfinale Damen 13:40 Uhr bis 14:20 Uhr: Halbfinale Damen 14:20 Uhr bis 14:40 Uhr: Spiel um Platz 3 15:10 Uhr bis 15:30 Uhr: Finale der Damen 15:40 Uhr bis 20:20 Uhr: Vorrunde Herren 20:40 Uhr bis 22:00 Uhr: Viertelfinale Herren Sonntag, 26. Juni 10:00 Uhr bis 10:40 Uhr:  Halbfinale Herren 11:00 Uhr bis 11:20 Uhr:  Spiel um Platz 3 Herren 11:18 Uhr bis 11:43 Uhr:  Finale Herren Alle Infos zu der Übertragung des Events finden Sie hier finden Sie hier.