Historische Olympia-Qualifikation

In Debrecen/HUN gelang es den deutschen Damen die erste 3×3-Olympiateinahme der Geschichte einzufahren. Wenige Wochen zuvor scheiterte das Team um Svenja Brunckhorst, Sonja Greinacher, Marie Reichert und Luana Rodefeld in Japan an Kanada. Bereits in der Gruppenphase überzeugte die deutsche Auswahl auf ganzer Linie und ging nach Siegen über Tunesien, der Ukraine und Polen ungeschlagen als Gruppenkopf ins Viertelfinale. Dort erwartete man Japan, die man in einer spannenden Overtime bezwingen konnte und somit zwei Chancen auf das olympische Ticket hatte. Mit einem Sieg über Gastgeber Ungarn im Halbfinale, würde der Traum von Paris Realität werden. In einer packenden Schlussphase kämpfte sich Deutschland zurück ins Spiel und gewann die Partie mit einem spektakulären Buzzerbeater von Svenja Brucnkhorst das Spiel mit 19:17.

 

Als OQT-Turniersieger fahren die 3×3-Damen zu den Olympischen Spielen nach Paris.
Foto: FIBA

Stats des OQT in Ungarn 2024

0

Punkte pro Spiel | 5. Platz

Wurfquote 1PT | 5. Platz

0

Assists | 3. Platz

Historische Olympia-Qualifikation

In Debrecen/HUN gelang es den deutschen Damen die erste 3×3-Olympiateinahme der Geschichte einzufahren. Im letzten OQT gewann die deutsche Auswahl seine Gruppenspiele gegen Tunesien, Ukraine und Polen. In der Folge setzte man sich gegen Japan durch und sicherte sich im Halbfinale gegen Gastgeber Ungarn dank Svenja Brunckhorsts Buzzerbeater das olympische Ticket.

World Cup 2023: Beste Platzierung

Mit einem starken fünften Platz sind die DBB-Damen mit ihrer besten Platzierung bei einem World Cup vom FIBA 3×3 Basketball Women’s World Cup in Wien/AUT zurückgekehrt. Die deutsche Mannschaft verlor dabei im Viertelfinale gegen körperlich überlegene Chinesinnen. Der fünfte Platz ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Olympia 2024.

2021: Sensation Silber

Beeindruckende erste Teilnahme eines deutschen 3×3-Nationalteams der Damen beim FIBA 3×3 Europe Cup: In Paris sorgte die Auswahl um Svenja Brunckhorst und Sonja Greinacher mit dem Gewinn der Silbermedaille für Furore und etablierte sich in Europas 3×3-Elite.

2021: Trophies!

MVP beim Turniersieg des Women’s Series-Stops in Constanta, MVP beim Finalturniersieg in Bukarest, Berufung ins Tournament Team des Europe Cups, Top-Rebounderin und die Bestmarke in der Kategorie Player Value: Sonja Greinacher hat dem 3×3-Sommer 2021 unmittelbar nach ihrem Vollzeit-Engagement im 3×3 ihren Stempel aufgedrückt!

Letztes Spiel

Deutschland

19 – 17

FIBA 3×3 Women’s OQT 2024 | GER vs. HUN
Ungarn

Kader

Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein
Svenja Brunckhorst 19/10/1991 1.79 m 3×3-Spielerin Team Bundeswehr/TK Hannover
Jennifer Crowder 10/04/1996 1.64 m 3×3-Spielerin medical instinct Veilchen BG 74 Göttingen
Ama Degbeon 16/12/1995 1.86 m 3×3-Spielerin vereinslos
Emma Eichmeyer 25/02/2000 1.81 m 3×3-Spielerin Sheffield Hatters/GBR
Sonja Greinacher 01/07/1992 1.88 m 3×3-Spielerin Team Bundeswehr/TK Hannover
Meret Kleine-Beek 04/01/2001 1.86 m 3×3-Spielerin GISA LIONS MBC
Amelie Kröner 05/11/2002 1.89 m 3×3-Spielerin Orthomol WINGS Leverkusen
Elisa Mevius 23/04/2004 1.80 m 3×3-Spielerin Siena Saints/USA
Victoria Poros 16/02/2001 1.73 m 3×3-Spielerin Team Bundeswehr
Marie Reichert 16/04/2001 1.85 m 3×3-Spielerin TK Hannover
Luana Rodefeld 23/12/1997 1.76 m 3×3-Spielerin Team Bundeswehr/TK Hannover
Jessika Schiffer 28/09/2000 1.72 m 3×3-Spielerin Rider University/USA
Theresa Simon 25/09/1998 1.80 m 3×3-Spielerin ALBA BERLIN
Laura Zolper 16/01/2001 1.70 m 3×3-Spielerin Herner TC
brunckhorst

Svenja Brunckhorst

3×3-Spielerin

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Jennifer Crowder

3×3-Spielerin

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Ama Degbeon

3×3-Spielerin

Emma Eichmeyer

Emma Eichmeyer

3×3-Spielerin

greinacher

Sonja Greinacher

3×3-Spielerin

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Meret Kleine-Beek

3×3-Spielerin

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Amelie Kröner

3×3-Spielerin

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Elisa Mevius

3×3-Spielerin

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Victoria Poros

3×3-Spielerin

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Marie Reichert

3×3-Spielerin

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Luana Rodefeld

3×3-Spielerin

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Jessika Schiffer

3×3-Spielerin

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Theresa Simon

3×3-Spielerin

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Laura Zolper

3×3-Spielerin

Galerie

News

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3×3-Herren auf dem Weg zum Europe Cup

Auf nach Bratislava: Vom 14. bis 17. Juni 2024 machen sich unsere 3×3-Herren auf den Weg in die Slowakei, um an den Qualifikationsspielen für den Europe Cup teilzunehmen. Die deutsche Auswahl und sieben weitere Nationen komplettieren das Teilnehmerfeld, das in zwei Gruppen aufgeteilt an den Start geht, um eines der zwei begehrten Tickets zu ergattern. Als Gruppensieger stünden die 3×3-Herren direkt im Halbfinale, welches bei einem erfolgreichen Bestreiten für die EM-Qualifikation reichen würde. Zweit- und drittplatzierte Teams gehen in eine Zwischenrunde um den Einzug in das Halbfinale. Für die Qualifiers nominierte 3×3-Disziplinchef Matthias Weber: – Denzel Agyeman (Turn-Klubb zu Hannover/St. Pauli 3×3) – Linus Beikame (Turn-Klubb zu Hannover/St. Pauli 3×3) – Fabian Giessmann (Turn-Klubb zu Hannover/St. Pauli 3×3) – Miles Osei (Turn-Klubb zu Hannover/St. Pauli 3×3) Auf Abruf: – Joshua Günther (Turn-Klubb zu Hannover) – Luca Ozono (Turn-Klubb zu Hannover/St. Pauli 3×3) Betreut wird das Team von 3×3-Disziplinchef Matthias Weber, 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen und Physiotherapeut Jens Wockenfoth. „Reise soll weiter gehen“ Matthias Weber im Vorfeld des Turniers: „Wir werden in Bratislava auf eine anspruchsvolle Gruppe treffen. Mit Polen erwartet uns unter anderem ein diesjähriger Olympiateilnehmer. Die Konstellation und der Modus der EM-Qualifikation sind ein echtes Nadelöhr, bei dem man vollen Fokus und Bereitschaft braucht. Diese Aufgaben sind aber genau die, auf die wir uns als junges Team freuen und die wir in unserer Entwicklung brauchen. Unsere Zielsetzung ist natürlich wie in der vergangenen Saison die Teilnahme an der EM.“ Zur offiziellen Seite der 3×3 Europe Cup Qualifiers 2024 Spieltermine Sa., 15. Juni 2024 14.45 Uhr: Deutschland – Estland 17.25 Uhr: Deutschland – Polen So., 16. Juni 2024 11.15 Uhr: Türkei – Deutschland Ab 16.15 Uhr: KO-Phase

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3×3: Damen vor WS in Clermont-Ferrand

Nach der geschafften Olympia-Qualifikation in Debrecen Mitte Mai geht es für die 3×3-Damen vom 12. bis 16. Juni 2024 zum nächsten Stopp der Women’s Series nach Clermont-Ferrand/FRA. Dafür nominierte 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman folgende Spielerinnen: Kader – Svenja Brunckhorst (Team Bundeswehr/TK Hannover) – Sonja Greinacher (Team Bundeswehr/TK Hannover) – Marie Reichert (TK Hannover) – Luana Rodefeld (Team Bundeswehr) Betreut wird das Team von Disziplintrainer Samir Suliman und Physiotherapeut Nico Brendel. Spieltermine Fr., 14. Juni 2024 17.40 Uhr: Deutschland – Puerto Rico 19.25 Uhr: Deutschland – Gyor (Ungarn) Sa. 15. Juni 2024 19.30, 19.55, 20.20, 20.45 Uhr: Viertelfinals 21.15 u. 21.40 Uhr: Halbfinals 22.35 Uhr: Finale ZUR OFFIZIELLEN SEITE DER WOMEN’S SERIES

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Enlio Sports ist neuer Offizieller 3×3-Spielboden des DBB

Die ING 3×3 Tour, die 3×3-Tour des Deutschen Basketball Bundes (DBB), wird ab sofort auf den hochwertigen 3×3-Spielböden von Enlio Sports ausgetragen. Enlio Sports wird für mindestens zwei Jahre neuer Offizieller 3×3-Spielboden des DBB. Die Spielerinnen und Spieler der ING 3×3 Tour 2024 können sich über einen neuen Centercourt und Nebencourt freuen. Beide erhalten von Enlio Sports eine individuelle Lackierung. Alle Termine der ING 3×3 Tour 2024 finden sich hier. Auch für die Basketball-Landesverbände und -Vereine lohnt sich das Engagement von Enlio beim DBB. Sie haben unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls die Möglichkeit, rabattierte 3×3-Spielböden von Enlio zu beziehen. Infos dazu gibt es bei der BWA Basketball Werbe Agentur, der Marketingagentur des DBB. Über Enlio Sports: Hebei Enlio Sports Goods Co., Ltd. ist ein professioneller Hersteller von Sportböden, der F&E, Herstellung, Verkauf, Installation und Kundendienst integriert. Die Produkte von Enlio wurden von mehreren internationalen Sportverbänden wie FIBA, FIVB, BWF, ITTF, ITF und IHF zugelassen. In den vergangenen Jahren hat der von Enlio für 3×3-Basketball maßgeschneiderte SES Elite-Bodenbelag die perfekte Wettkampfbühne für die 3×3 World Tours, 3×3 World Cups und das olympische Debüt dieser Disziplin in Tokio geboten.  Die FIBA und Enlio haben kürzlich ihre Partnerschaft bei FIBA 3×3-Veranstaltungen bis 2030 verlängert.

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3×3: Nächster Lehrgang für U18- und U17-Mädchen

Und weiter geht es für die 3×3 U18- und U17-Mädchen. Dieses Mal mit einem Lehrgang vom 07.-09. Juni 2024 in Bilefeld. Dazu hat Disziplintrainerin Beatrix Waffenschmied folgende Spielerinnen nominiert: Kader U18 weiblich – Greta Gomann (BG Bonn 92/Talents BonnRhöndorf) – Johanna Huppertz (TG Neuss Tigers/3×3 Düsseldorf) – Marija Ilic (Foto oben, TG Neuss Tigers) – Jana Koch (Post SV Nürnberg) – Luise Linke (Ahrensburger TSV von 1874/SC Rist Wedel) – Lisanne Räwer Tanguep (SpVgg Möhringen 1887/RegioTeam Stuttgart) – Antonia Schütze (TV Hofheim) – Verena Soltau (ASC Theresianum Mainz) Kader U17 weiblich – Jordis Hansen (Itzehoe Eagles e. V.) – Lucie Keune (Citybasket Recklinghausen/Metropolitain Girls) – Lotta Linke (SC Rist Wedel) – Paulina Reichenauer (BSG Basket Ludwigsburg) – Inge Schulze Steinen (Sportgemeinde 1886 Weiterstadt) – Sophie Schuster (BSG Basket Ludwigsburg) – Anna-Lisa Wuckel (Basket Ladies Kurpfalz)

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3×3: U23-Herren und U21-Herren trainieren gemeinsam

3×3-Disziplinchef Matthias Weber und 3×3-Disziplintrainer Albin Mauz haben für den gemeinsamen Auftaktlehrgang der 3×3-U23-Herren und der 3×3-U21-Herren vom 03. bis 05. Juni 2024 in Hannover folgende Spieler nominiert: U23 männlich – Leon Fertig (Foto oben, TV 1862 Langen/3×3 Düsseldorf) – Philip Hecker (BBU‘01) – Malick Kordel (TuS Iserlohn 1846 e.V.) – Emil Loch (VfL SparkassenStars Bochum) – Bjarne Machholz (Turn-Klubb zu Hannover) – Miles Osei (Turn-Klubb zu Hannover/St.Pauli 3×3) U21 männlich – Denzel Agyeman (Turn-Klubb zu Hannover/St.Pauli 3×3) – Linus Beikame (Turn-Klubb zu Hannover/St.Pauli 3×3) – Fabian Giessmann (Turn-Klubb zu Hannover/St.Pauli 3×3) – Joshua Günther (Turn-Klubb zu Hannover) – Tristan Kuska0 (Turn-Klubb zu Hannover) – Rotimi Ogunniyi (Ogunniyi Rotimi TSVE Bielefeld 3×3 – Tebbe Möller (Turn-Klubb zu Hannover) Die Spieler werden betreut von Disziplinchef Matthias Weber, Disziplintrainer Albin Mauz und einem noch zu benennenden Physioptherapeuten.

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3×3: U18- und U17-Mädchen trainieren gemeinsam

Der gemeinsame Auftaktlehrgang 3×3 U18- und U17-Mädchen findet vom 30. Mai – 02. Juni 2024 in Bonn statt. Dazu hat Disziplintrainerin Beatrix Waffenschmied folgende Spielerinnen nominiert: Kader U18 weiblich – Greta Gomann (Foto oben, BG Bonn 92/Talents BonnRhöndorf) – Johanna Huppertz (TG Neuss Tigers/3×3 Düsseldorf) – Marija Ilic (TG Neuss Tigers) – Jana Koch (Post SV Nürnberg) – Luise Linke (Ahrensburger TSV von 1874/SC Rist Wedel) – Lisanne Räwer Tanguep (SpVgg Möhringen 1887/RegioTeam Stuttgart) – Antonia Schütze (TV Hofheim) – Verena Soltau (ASC Theresianum Mainz) Kader U17 weiblich – Jordis Hansen (Itzehoe Eagles e. V.) – Lucie Keune (Citybasket Recklinghausen/Metropolitain Girls) – Lotta Linke (SC Rist Wedel) – Paulina Reichenauer (BSG Basket Ludwigsburg) – Inge Schulze Steinen (Sportgemeinde 1886 Weiterstadt) – Sophie Schuster (BSG Basket Ludwigsburg) – Anna-Lisa Wuckel (Basket Ladies Kurpfalz)

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3×3-OQT: Spektakulärer Buzzerbeater sichert Olympia-Ticket

In einem unfassbar spannenden Halbfinale zwischen den deutschen 3×3-Damen und Gastgeber Ungarn entschied Svenja Brunckhorst eine ausgeglichene Partie in letzter Sekunde zu Gunsten der deutschen Auswahl. Mit dem 19:17-Sieg gewann das Team von 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman alle seine fünf Partien und buchte somit das Ticket für die Olympischen Spiele 2024 in Paris. Wurf für die Ewigkeit Deutschland startete mit viel Energie und lag nach den ersten zwei Minuten mit 4:2 in Führung. Die DBB-Damen versuchten Missmatches zu forcieren, um sich so Längenvorteile in der Zone zu erspielen. Ungarn foulte allerdings meist direkt, um den deutschen Abschluss zu verhindern. Mit dem Publikum im Rücken fanden die Ungarinnen zurück ins Spiel und glichen durch ihre quirlige Guard-Spielerin zum 6:6 aus. In der Folge vermochte es kein Team sich abzusetzen und somit wechselte die Führung im Minutentakt (9:9, 6.). Nach zwei ungarischen Treffern behielten die 3×3-Damen die Ruhe und drehten den Spielstand mit einem 4:1-Lauf (13:12). Ungarn eröffnete die Schlussminuten mit drei Körben in Folge und brachte das DBB-Team ins Wanken. Greinachers And-One, das sich aufgrund zweier Freiwürfe zu einem Dreipunktspiel entpuppte, ließ das Publikum allerdings direkt wieder verstummen (16:15). In den finalen Sekunden überschlugen sich dann die Ereignisse. Ungarn eiskalt von der Linie zur 16:17-Führung. Mit dem Rücken zur Wand glich Greinacher aus. Den finalen Drive der Ungarin blockte Reichert, Brunckhorst griff sich den Ball und versenkte ihn jenseits der Zweierlinie mit einer Sekunde auf der Uhr im Korb. Anschließend kannte der Jubel des deutschen Teams keine Grenzen und die erste gelungene Qualifikation für Olympia in der deutschen 3×3-Historie  stand fest. „Ein großartiger Erfolg“ DBB-Präsident Ingo Weiss: „Was für ein großartiger Erfolg! Unsere 3×3-Damen haben sich hier immer mehr gesteigert und letztlich das Olympiaticket geholt. Sie wollten es mit aller Macht und ich bin froh und stolz, dass sie es geschafft haben. Das dritte deutsche Basketballteam bei Olympia … Wahnsinn.“ DBB-Vizepräsident Armin Andres: „Seit mehreren Jahren arbeiten unsere 3×3-Damen für ihr ganz großes Ziel: Olympia! Auf dem Weg dorthin haben sie schon ganz viel erreicht und jetzt ist es einfach absolut verdient, dass sie sich ihren Traum erfüllt haben. Ich gratuliere dem gesamten Team ganz herzlich und freue mich jetzt noch etwas mehr auf die Olympischen Spiele in Paris.“ 3×3-Disziplintrainer Samir Suliman: „In so einem bedeutenden Spiel gegen die gesamte Kulisse diese Partie am Ende zu gewinnen ist einfach nur Wahnsinn. Die Mannschaft hat eine Toughness und mentale Ausdauer bewiesen, die uns durch dieses Turnier getragen hat. Egal was sich uns in den Weg gestellt oder welchen Widrigkeiten wir gegenüberstanden, diese Mannschaft hat eine Lösung gefunden und fährt jetzt nach Paris.“ Für Deutschland spielten Svenja Brunckhorst (3 PTS, Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover), Sonja Greinacher (9, Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover), Marie Reichert (4, Turn-Klubb zu Hannover), Luana Rodefeld (3, Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover)

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3×3-OQT: Doppelte Overtime im Viertelfinale

Im Viertelfinale des FIBA 3×3 Olympic Qualifiying Tournament in Debrecen/HUN standen die DBB-Damen Japan und die DBB-Herren Frankreich gegenüber. Beide Spiele fanden erst in der Verlängerung ihre Entscheidung. Während die Damen den Halbfinaleinzug nach Sonja Greinachers Freiwürfen sicherten (16:14), zogen die Herren nach einer über weite Strecken erneut starken Darbietung den Kürzeren gegen Frankreich (17:19). Freiwurf entscheidet Partie Mit Japan trafen die deutschen Damen auf einen alten Bekannten des letzten OQT. In Japan unterlag man vor circa zwei Wochen noch in der Gruppenphase. Beide Teams taten sich in der Anfangsphase schwer. Nach zwei Minuten suchte man beim Zwischenstand von 3:3 noch vergebens nach offensivem Rhythmus. Deutschland fand über Greinacher oder Reichert, die oftmals Größenvorteile versuchten auszunutzen, den Weg in die Zone. Nach einem 3:0-Lauf lag das deutsche Team mit 6:4 in Führung. Japan wiederum, das mit seinem Tempo attackierte, fand die Antwort von außen und glich umgehend aus (7:7). Die letzten vier Minuten waren ein intensiver Schlagabtausch, wobei es keinem Team gelang die Führung auch nur auf drei Zähler auszubauen. Somit blieb die Begegnung hochspannend (10:10). Als Japan drohte die Partie auf seine Seite zu ziehen, sorgte Greinacher mit drei Punkten in Serie für den Ausgleich. Diesen konnte Japan nicht mehr kontern und die Partie ging beim Stand von 14:14 in die Verlängerung. Nach einer guten Sequenz in der Defense, griff sich Greinacher ihren eigenen Fehlwurf und verwertete diesen mit Foul zum 15:14. Da Japan über der Foulgrenze lag, ging Greinacher mit zwei Matchbällen an die Linie. Der erste sprang vom Ring, während der zweite sein Ziel fand und die Partie somit entschied.   Für Deutschland spielten Svenja Brunckhorst (1 PTS, Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover), Sonja Greinacher (10, Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover), Marie Reichert (4, Turn-Klubb zu Hannover), Luana Rodefeld (1, Team Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover) Frankreich im Glück Deutschland direkt von Beginn an mit spürbarem Selbstvertrauen und einem herausragenden Teamplay zur 4:0-Führung. Frankreich gefordert und mit zwei Zweiern wieder im Spiel (5:5). Dann trat Giessmann zum ersten Mal in Erscheinung und baute die deutsche Führung wieder auf drei Punkte aus (9:6). Frankreich hatte wie bereits die deutschen Gegner an den Vortagen Probleme die Athletik der DBB-Herren zu matchen, blieben aber durch Einzelaktionen in Reichweite (10:8). Das Spiel blieb umkämpft und Deutschland ließ einige Freiwürfe liegen, die die Franzosen im Gegenzug verwandelten (14:13). Zu Beginn der letzten zwei Minuten stellte Giessmann auf 16:14. Deutschland hatte nun auch defensiv eine gute Kompaktheit entwickelt und machte es den Franzosen schwer gute Looks zu erspielen. Das Spiel kippte aber, als der Schiedsrichter das Ausrutschen eines französischen Spielers als Defensivfoul pfiff und Frankreich somit, aufgrund der überschrittenen Foulgrenze des deutschen Teams, mit zwei Freiwürfen die Chance zum Ausgleich gab. Diese nutzten die Franzosen und das Spiel ging somit in die Overtime. Direkt im ersten Angriff zwang die DBB-Auswahl Frankreich zum einem tiefen Zweier, der über das Brett sein Ziel fand und den olympischen Traum für die deutschen Herren damit beendete (19:17). „Unheimlich stolz“ 3×3-Disziplinchef Matthias Weber: „Am Ende hat uns ein Lucky-Punch das Genick gebrochen. Wir haben ein tolles Spiel gezeigt und hatten Frankreich mehr als nur am Rande des Ausscheidens. Wenn wir in einigen Situationen noch besser verteidigen, können wir den Sack vielleicht schon früher zu machen, aber ich bin auch so unheimlich stolz auf diese junge Mannschaft, die ihre Qualität mehr als einmal bewiesen hat.“ Für Deutschland spielten Denzel Agyeman (4, Turn-Klubb zu Hannover/St. Pauli 3×3), Linus Beikame (3, Turn-Klubb zu Hannover/St. Pauli 3×3), Leon Fertig (2, Düsseldorf LFDY), Fabian Giessmann (8, Turn-Klubb zu Hannover/St. Pauli 3×3)