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3x3-Jubel

Jahresrückblick 2025 3×3

Heute kommen wir zu unserem nächsten Jahresrückblick 2023. Dieses Mal geht es um die 3×3-Teams. Dabei werden nicht jedes einzelne Turnier und jedes einzelne Ergebnis berücksichtigt, sondern es wird überblickartig berichtet: 3×3-Herren – Europa und die Welt auf Augenhöhe Beim FIBA 3×3 World Cup in Ulaanbaatar (23.–29. Juni) zeigten die deutschen Herren herausragende Leistungen. Nach Siegen gegen Australien (21:17), Madagaskar (21:13) und Belgien (17:16) sowie einer Niederlage gegen Serbien (9:21) stand man im Achtelfinale. Dort wurde die Niederlande nach dramatischem Verlauf mit 19:18 besiegt, ehe im Viertelfinale mit dem 22:14-Erfoilg gegen die USA der absolute Höhepunkt folgte. Erst im Halbfinale wurde das junge DBB-Team von Spanien gestoppt (15:21). Im Spiel um Platz 3 waren die Serben dieses Mal nur einen Tick besser (16:21). Platz 4 bedeutete dennoch das beste deutsche WM-Resultat bisher. Beim Europe Cup in Kopenhagen (5.–7. September) gewann Deutschland im Gruppenspiel gegen Ungarn mit 21:13, während man gegen Frankreich nach einer durchweg knappen Partie mit 20:21 unterlag. Im Viertelfinale ging es gegen Österreich, wo sich das DBB-Team deutlich mit 21:13 durchsetzen konnte. Im Halbfinale traf Deutschland auf das erfahrene lettische Team. Nach einem bis zu den letzten Sekunden spannenden Spiel unterlag die DBB-Auswahl knapp mit 19:21. Im Spiel um Platz drei hieß der Gegner Italien. In einem engen Spiel unterlag Deutschland den wurfstarken Italienern mit 15:22 und belegte einen großartigen vierten Platz. 3×3-Damen – Zwischen Erfahrung und Aufbruch In den World Cup (Ulaanbaatar) starteten die deutschen Damen mit zwei Siegen, 18:16-Sieg gegen Brasilien und 21:16 gegen die Ukraine. Es folgten noch in der Gruppenphase zwei Niederlagen, 14:18 gegen die Mongolei und 13:15 gegen Spanien. Endstation war dann im Achtelfinale gegen Polen, das nach spannendem Spielverlauf mit 18:20 verloren ging. Platz 11 zeigte Licht und Schatten, aber auch klare Fortschritte. Beim Europe Cup in Kopenhagen überzeugten die DBB-Frauen in der Gruppenphase mit Siegen gegen Polen (19:12) und Dänemark (14:11). Im Viertelfinale war dann allerdings Endstation, gegen Frankreich schied man mit 11:17 aus. Platz 5 war dennoch ein starkes Ergebnis. World University Games: Gold für Deutschlands 3×3-Damen Einen großartigen Erfolg erzielten die deutschen 3×3-„Studentinnen“ bei den World University Games 2025 in Bochum. Elisa Mevius (University of Oregon/USA), Luisa Nufer (Vereinslos), Sarah Polleros (Lointek Gernika Bizakaia/ESP) und Laura Zolper (Södertälje Basketbollklubb/SWE) holten sensationell die Goldmedaille. In der Vorrunde wurden Neuseeland (21:7) und Italien (16:12) bezwungen, das Viertelfinale gegen Ungarn war eine klare Angelegenheit für die Deutschen (21:11). Im Halbfinale gewann Deutschland gegen Tschechien mit 21:15 und unter dem Jubel der rund 2.000 Zuschauer:innen in der Jahrhunderthalle gewann man auch das Finale gegen China mit 21:15. Auch die deutschen 3×3-„Studenten“ machten in Bochum positiv von sich reden. Linus Beikame (3×3 Baskets Bonn Telekom/TK Hannover), Vincent Hennen (Seeburger College Wizards Karlsruhe), Carlo Meyer (Vereinslos) und Lennart Schultz (BG Göttingen) starteten mit einem leichten 21:6-Erfolg gegen Indien in das Turnier. Das 13:21 gegen die Mongolei war dann ein heftiger Dämpfer, aber im Viertelfinale ließ man Chile beim 21:9 keine Chance. Litauen erwies sich beim 13:21 im Halbfinale als zu stark, aber gegen Tschechien schrammte Deutschland im Spiel um Platz drei nur knapp an einer Medaille vorbei (17:21). U23-Damen – Lehrreiches Weltcup-Abenteuer in Xiong’an Beim FIBA U23 World Cup in China starteten die deutschen Damen furios mit einem 21:7 gegen Algerien, verloren knapp 11:16 gegen Frankreich und 18:20 gegen Polen, gewannen zum Abschluss 22:8 gegen Venezuela. Das Viertelfinale wurde verpasst, aber das Potenzial war klar sichtbar. 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen: „Die Niederlage gegen Polen hat sehr geschmerzt, da unser Weiterkommen damit vom Tisch war. Mit unserem Damenteam hatten wir uns definitiv andere Ziele gesetzt, aber haben unser Potenzial nicht konstant abgerufen.“ U23-Herren – Millimeter fehlen fürs Viertelfinale Die U23-Herren verpassten beim World Cup das Viertelfinale nur durch Punktedifferenz. Nach knappen Niederlagen (13:15 gegen Kroatien, 14:15 gegen Litauen) folgten klare Siege (21:9 gegen Polen, 15:10 gegen Iran). Platz 3 in der Gruppe bedeutete jedoch das knappe Aus. 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen: „Nachdem wir gestern unter unseren Möglichkeiten geblieben sind, freut es mich, dass wir heute gegen Polen die richtige Antwort gefunden haben. Wir haben es geschafft uns in allen Belangen verbessert. Gegen Iran konnten wir anknüpfen. Auch wenn es offensiv etwas weniger wurden, waren wir defensiv locked in. Dass wir jetzt trotz der Steigerung ausscheiden ist schade, aber so läuft das bei einer WM. Wir haben einige Freiwürfe verworfen, die uns im Punktevergleich wehgetan haben. Aber diese Lows gehören dazu, um im nächsten Jahr wieder Motivation zu sammeln und neu anzugreifen.“ U21-Damen In Riga/Lettland holte das Team um Maira Banko, Alinde Kerluku, Lilith Maitra und Lisanne Räwer Tanguep in der Nations League bei den drei Stops Platz vier, Platz zwei und noch einmal Platz zwei. Disziplintrainerin Beatrix Waffenschmied war zufrieden: „Nachdem man sich am ersten Tag erwartungsgemäß erst einmal finden musste und die in Summe deutlich 3×3 erfahreneren Spielerinnen uns klare Grenzen aufgezeigt haben, hatten wir an den Folgetagen gleich zweimal die Gelegenheit im Finale zu spielen. Ich bin sehr stolz auf unser Auftreten und die Art und Weise, wie wir für einander gespielt haben.“ Auch in Ventspils/Lettland erspielte sich das deutsche Damenteam zweimal den Finaleinzug und holte sogar einmal den Stop-Sieg gegen Lettland. Am zweiten Tag belegte die DBB-Auswahl den dritten Platz vor Griechenland. Insgesamt zeigte das Team eine starke Leistung und belohnte sich mit guten Ergebnissen. Das Team bestand aus Maira Banko, Johanna Huppertz, Lena Lingnau und Lisanne Räwer. U21-Herren Ordentlich Lehrgeld zahlen mussten die U21-Herren bei ihren sechs Stops in Lettland. Beste Ergebnisse waren zwei dritte Plätze beim 3. und 5. Stop. Insgesamt gab es fünf Siege bei zehn Niederlagen. Fazit – 3×3 made in Germany: auf stabilem Fundament 2025 war ein starkes Jahr für den deutschen 3×3-Basketball: Die Männer belegten bei WM und EM Platz 4, die Frauen erreichten Platz 5 beim Europe Cup, und die Nachwuchsteams zeigten auf allen Ebenen internationale Wettbewerbsfähigkeit. Deutschland hat sich als feste Größe in Europa und in der Welt etabliert – das Fundament steht, die Medaillen sind greifbar nahe.

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3×3: Herren und Damen mit Lehrgang in Hannover

Für den anstehenden Lehrgang der 3×3-Damen und -Herren am 27. November 2025 in Hannover hat 3×3-Disziplinchef folgende Spieler:innen eingeladen. Kader Herren – Denzel Agyeman (Baskets Bonn Telekom/Turn-Klubb zu Hannover) – Rodney Agyeman (Turn-Klubb zu Hannover) – Linus Beikame (Baskets Bonn Telekom/Turn-Klubb zu Hannover) – Fabian Giessmann (Baskets Bonn Telekom/Turn-Klubb zu Hannover) – Joshua Günther (Hannover 3×3/Turn-Klubb zu Hannover) – Tristan Gutersohn (Rasta Vechta) – Rotimi Ogunniyi (Baskets Bonn Telekom/Turn-Klubb zu Hannover) – Miles Osei (Düsseldorf LFDY/Turn-Klubb zu Hannover) – Luca Ozono (Hannover 3×3/Turn-Klubb zu Hannover) – Lennart Schultz (Baskets Bonn Telekom) Kader Damen – Maira Banko (Turn-Klubb zu Hannover) – Johanna Huppertz (Talents BonnRhöndorf) – Lucie Keune (WINGS Leverkusen) – Meret Kleine-Beek (Turn-Klubb zu Hannover) – Amelie Kröner (WINGS Leverkusen) – Victoria Poros (Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover) – Lisanne Räwer-Tanguep (Talents BonnRhöndorf) – Marie Reichert (Turn-Klubb zu Hannover) Betreut werden die Teams von 3×3-Disziplinchef Matthias Weber, 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen und Athletiktrainer Tayfun Saritas.

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Schiedsrichter:innenförderung 3×3: Weekend-Maßnahme in Bad Hersfeld

Im Rahmen des 3×3 Weekends des Deutschen Basketball Bundes fand vom 04. bis 07. September 2025 in Bad Hersfeld (Hessen) eine Fördermaßnahme für 3×3-Schiedsrichter:innen statt. Unter der Leitung der FIBA 3×3-Schiedsrichtenden Lea Rodefeld und Henning Frölich nahmen insgesamt 12 Refs aus verschiedenen Landesverbänden an der viertägigen Maßnahme teil. Nach einer Theorie-Einheit am Donnerstagabend, bei der vor allem auf die Besonderheiten des 3×3-Regelwerks und aktuelle Saison-Schwerpunkte eingegangen wurde, folgten drei intensive Praxistage. Von Freitag bis Sonntag übernahmen die Teilnehmenden die Leitung der Spiele der Landesauswahl-Teams, wobei für jeden Ref täglich sieben bis neun Einsätze auf dem Programm standen. Für Rodefeld und Frölich ging es dabei nicht nur um die Einschätzung der Leistungen, sondern um gezieltes Coaching. Zwischen den Spielen wurden individuelle Situationen analysiert und konkrete Verbesserungsvorschläge gegeben, die dann in meist kurzzeitig folgenden Spielen umgesetzt werden konnten. Beide Instructor zogen ein sehr positives Fazit und unterstrichen den sichtbaren Fortschritt bei allen Teilnehmenden durch diese Art des Formats. Lea Rodefeld: „Eine solche Spielanzahl wird in einer regulären 3×3-Saison höchstens bei zwei bis drei Turnieren zusammen erreicht, dort allerdings meist ohne engmaschiges Coaching. Die Kombination aus Praxisdichte und gezielter Begleitung ist extrem hilfreich, um die Refs individuell weiterzubringen.“ Lehrgangsleiter Henning Frölich zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Verlauf der Maßnahme: „Wir hatten erneut eine engagierte und motivierte Truppe beim Turnier, mit viel Einsatz, Offenheit für Feedback und dem klaren Willen, sich weiterzuentwickeln. Bei einigen Teilnehmenden sehen wir bereits jetzt das Potenzial, mittelfristig auch auf höherem nationalen Niveau Spiele zu leiten.“ Mit Blick auf die häufig gestellte Frage nach dem Vergleich von 3×3 gegenüber dem klassischen 5-gegen-5 betonte Frölich den Mehrwert des Formats: „3×3 und 5-gegen-5 unterscheiden sich natürlich in einigen Aspekten, weisen aber auch zahlreiche Schnittstellen auf, wie etwa Kommunikation, Entscheidungsdichte oder beim Clockmanagement. Die Maßnahme eignet sich daher ebenfalls, um talentierte Schiedsrichter:innen frühzeitig zu identifizieren und gezielt weiterzuentwickeln, auch mit Blick auf für die meisten nun wieder anstehenden Einsätze im 5-gegen-5.“ Das Wochenende in Bad Hersfeld hat einmal mehr verdeutlicht, wie wirkungsvoll gezielte Maßnahmen zur Schiedsrichterförderung im 3×3 gestaltet werden können. Das 3×3 Weekend hat sich dabei nicht nur als wichtiger Termin für die Landesauswahlteams, sondern auch als wertvolle Plattform für die Entwicklung von 3×3 Refs etabliert.Die zu Jahresbeginn gegründete AG 3×3 im DBB beschäftigt sich bereits mit der Frage nach der Durchführung weiterer Maßnahmen, beispielsweise für erfahrenere Schiedsrichter:innen, um die Entwicklung des 3×3 auch in der nationalen Spitze und internationalen Bereich voranzubringen.

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3×3 U23 World Cup: Damen und Herren mit frühem Ausscheiden

Nach dem ersten Spieltag des FIBA U23 World Cup in Xiongan/CHN ging es für die deutschen Damen und Herren in die entscheidenden Spiele um den Einzug ins Viertelfinale. Obwohl die Herren ihre beiden Partien gegen Polen (21:9) und Iran (15:10) gewinnen konnten, setzte sich Litauen im direkten Vergleich aufgrund der Punktedifferenz durch. Bei den Damen musste man nach der Niederlage gegen Polen (18:20) mit dem Ausscheiden planen. Der Sieg über Venezuela (22:8) sorgte zumindest für ein Highlight zum Abschluss. Damen Polen Gegen das bisher ungeschlagene Polen hatten die deutschen Damen vom Start weg ihre Schwierigkeiten. Nachdem Tenbrock den frühen 0:3 per Zweier verkürzen konnte, fand Deutschland etwas Rhythmus über Polleros, die aus dem Post Deutschland im Spiel hielt. Polen blieb aber weiter knapp in Führung und hängte der DBB-Auswahl früh Fouls an. Mit der Partie drückte auch Mevius dem Spiel ihren Stempel auf. Im Zusammenspiel mit Polleros gelang es in Schlagdistanz zu bleiben. Polen hatte aber die deutlich bessere Wurfquote von außen und ließ sich bis in die Schlussminuten nicht aus der Ruhe bringen. Dann vergaben die Polinnen drei Matchbälle von der Freiwurflinie und machten dem deutschen Team die Tür für ein Comeback einen Spalt breit auf. Trotz weiterer Treffer von Polleros blieb das aber aus und man unterlag mit 18:20. Venezuela In einer sehr dominanten Vorstellung schlugen die DBB-Damen Venezuela 22:8. Nach ausgeglichenen Startminuten, brachte Kröner mit zwei schnellen Punkten die 4:3-Führung. Von dort an legte die deutsche Auswahl ein Tempo vor, welches Venezuela nicht mitgehen konnte. Tenbrock lief heiß und versenkte zwei Zweier zum 13:5. In der Endphase waren es dann wieder Kröner und Polleros, die in der Zone für die Entscheidung sorgten. 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen: „Die Niederlage gegen Polen hat sehr geschmerzt, da unser Weiterkommen damit vom Tisch war. Mit unserem Damenteam hatten wir uns definitiv andere Ziele gesetzt, aber haben unser Potential nicht konstant abgerufen.“ Für Deutschland spielten: Amelie Kröner (WINGS Leverkusen, 0/5), Elisa Mevius (University of Oregon Ducks/USA, 5/4), Sarah Polleros (Lointek Gernika Bizakaia/ESP, 10/5), Emilia Tenbrock (Club Basquet Sant Feliu/ESP, 3/8) Alle Spiele live im Stream auf YouTube Herren Polen Nach zwei Niederlagen gegen Kroatien und Litauen stand das Team von Robert Birkenhagen gegen Polen unter Druck. Ohne Sieg drohte das Weiterkommen in weite Ferne zu rücken. Umso konzentrierter starteten die U23-Herren in die Partie. Bereits nach weniger als zwei Minuten erspielte sich Deutschland nach Treffern von Beikame und Agyeman eine 6:0-Führung. Polen hatte offensiv keine Durchschlagskraft und lag nach der Hälfte der Spielzeit mit 10:2 im Hintertreffen. Auch im weiteren Verlauf gab sich das deutsche Team keine Blöße und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. Auch die deutliche Punktedifferenz von 21:9 tat der deutschen Auswahl sichtlich gut. Iran Deutlich ruhiger startete das Team in das letzte Gruppenspiel gegen die sieglosen Iraner. Nach zwei Minuten lag die DBB-Auswahl dank eines aktiven Schultz mit 5:1 vorne. Iran bewies sich aber als hartnäckiger Gegner und schaffte es immer wieder den Spielstand eng zu halten. Nachdem man den 8:8-Ausgleich hinnehmen musste, drehte Deutschland in der Schlussphase nochmal auf. Angeführt von Beikame und Schultz zog man mit einen 7:2-Lauf davon und entschied die zweite Partie des Tages für sich (15:10). 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen: „Nachdem wir gestern unter unseren Möglichkeiten geblieben sind, freut es mich, dass wir heute gegen Polen die richtige Antwort gefunden haben. Wir haben es geschafft uns in allen Belangen verbessert. Gegen Iran konnten wir anknüpfen. Auch wenn es offensiv etwas weniger wurden, waren wir defensiv locked in. Dass wir jetzt trotz der Steigerung ausscheiden ist schade, aber so läuft das bei einer WM. Wir haben einige Freiwürfe verworfen, die uns im Punktevergleich wehgetan haben. Aber diese Lows gehören dazu, um im nächsten Jahr wieder Motivation zu sammeln und neu anzugreifen.“ Für Deutschland spielten: Denzel Agyeman (Baskets Bonn Telekom/Turn Klubb zu Hannover, 3/3), Linus Beikame (Baskets Bonn Telekom/Turn Klubb zu Hannover, 8/5), Rotimi Ogunniyi (Baskets Bonn Telekom/Turn Klubb zu Hannover, 5/2), Lennart Schultz (Baskets Bonn Telekom/Turn Klubb zu Hannover, 5/5).

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3×3 U23 World Cup: Erste Spiele für DBB-Teams

Heute sind beide deutschen Teams mit ihren ersten Spiele in den FIBA U23 World Cup in Xiongan/CHN gestartet (17.-21. September 2025). Dabei gab es Sieg (21:7 gegen Algerien) und Niederlage (11:16 gegen Frankreich) für die Damen und zwei Niederlagen (13:15 gegen Kroatien | 14:15 gegen Litauen) für die Herren. Wir blicken auf die Spiele zurück. Damen Algerien Die Geschichte dieses Spiels ist schnell erzählt. Von den ersten Sekunden an dominierten die deutschen Korbjägerinnen ihre Gegenspielerinnen. Die körperlichen Vorteile vor allem durch Sarah Polleros unter dem Korb wurden konsequent ausgenutzt und erst bei 12:0-Führung der DBB-Auswahl nach knapp sechs Minuten gelang Algerien der erste Punkt. Da war das Spiel längst entschieden. Gegen Ende der Partie ließ man dann beim Gegner noch etwas mehr zu, hatte aber durchaus auch einige „Sahneaktionen“ zu bieten, so zum Beispiel durch Olympiasiegerin Elisa Mevius. Frankreich Von ganz anderem Kaliber war das Spiel gegen die Franzosen. Die zeigten sich glänzend vorbereitet und nahmen den Deutschen von Beginn an einiges weg. Nach 1:0-Führung durch Amelie Kröner musste  das DBB-Team sechs unbeantwortete Punkte hinnehmen und stand beim 1:6 nach vier Minuten bereits gehörig unter Druck. Es folgten starke Minuten der Deutschen, die sich nach sieben Minuten durch einen Freiwurf von Sarah Polleros auf 7:9 heran gekämpft hatten. Ein französischer Zweier zum 7:12 tat weh (8.), der Zweier von Mevius 35 Sekunden vor Schluss machte aber noch einmal Hoffnung (11:14). Schließlich gelangen den Französinnen die letzten beiden Punkte zum 11:16-Endstand. 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen: „Im ersten Spiel gegen Algerien sind wir schnell der Favoritenrolle gerecht geworden, haben unsere Größenvorteile ausgespielt und ein paar basic 3×3-Sachen gut ausgeführt. Gegen Frankreich wussten wir, dass es auf einem ganz anderen Intensitätslevel zur Sache gehen würde. Da haben wir taktisch und strukturell offensiv nicht so gut agiert und noch deutlich Luft nach oben. Daran werden wir jetzt arbeiten, dass wir da stabiler und besser werden. Wir haben ja immer noch alle Chancen weiterzukommen.“ Für Deutschland spielten: Amelie Kröner (WINGS Leverkusen, 4/4), Elisa Mevius (University of Oregon Ducks/USA, 4/2), Sarah Polleros (Lointek Gernika Bizakaia/ESP, 13/5), Emilia Tenbrock (Club Basquet Sant Feliu/ESP, 0/0) Spielplan (dt. Zeiten) Damen Fr., 19. September 2025 09.25 Uhr: Deutschland – Polen 14.00 Uhr: Deutschland – Venezuela Alle Spiele live im Stream auf YouTube Herren Kroatien Schnell stellte sich für die neu formierten Deutschen (ohne Fabian Giessmann) heraus, dass die Kroaten ein ganz schwer zu spielender Gegner sind. 0:3 (2.) hieß es, Deutschland versuchte es zu Beginn zu häufig von außen, statt den Erfolg unter dem Korb zu suchen. Dort kam der 218 cm Mann Rotimi Ogunniyi nicht zum Zuge. Bis auf 2:7 zogen die Kroaten davon, weil sich die DBB-Korbjäger immer wieder vermeidbare Fehler leisteten und so den Gegner stark machten. Es folgte ein sehr gute Frequenz des DBB-Teams, dass durch einen Zweier von Denzel Agyeman und eine anschließendes „Drei-Punkt-Spiel“ von Lennart Schultz zum 7:7 ausgleichen konnte. Dann aber waren wieder die Kroaten am Zuge und zogen auf 8:13 davon (7.). Deutschland wehrte sich und Agyeman netzte einen Zweier zum 12:15, als noch 53 Sekunden zu spielen waren. Mit 20 Sekunden auf der Uhr traf er zum 13:15, aber die beiden abschließenden Zweier von Linus Beikame und Agyeman fanden ihr Ziel nicht. Litauen Dieses Spiel hätte man nicht verlieren dürfen. So bitter das Fazit, so unglücklich der Spielverlauf. In einer insgesamt zähen Partie hatte der starke Linus Beikame mit einem artistischen Dunk nach drei Minuten die erste spektakuläre Szene (3:4). Beide Teams taten sich schwer zu punkten, aber ein Doppelschlag mit zwei Zweiern von Agyeman und Schultz führte zum 7:5, Beikame erhöhte auf 8:5 (5.). Wenig später sahen die Deutschen wie die sicheren Sieger aus, als Beikame mit einem weiteren Dunk das 11:6 besorgte (6.). Doch Litauen kämpfte sich Punkt für Punkt heran. Dennoch war das 13:10 von Agyeman in der neunten Minute eine gefühlte Vorentscheidung. Nicht für den Gegner, dem vier Punkte in Folge gelangen, darunter der Zweier zum 13:14 mit noch 16 Sekunden auf der Uhr. Agyeman stopfte zum Ausgleich, doch 1,2 Sekunden vor dem Ende kamen die Litauer per Lay-up zum hauchdünnen Erfolg. 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen: „Wir haben gegen ein sehr starkes kroatisches 3×3-Team gespielt, das auch  ein Profi-3×3-Team ist und sich nur noch auf 3×3 konzentriert. Das muss man maximal respektieren, was die gemacht haben. Bei uns sind offensiv in der neuen Formation, in der wir noch nie gespielt haben, noch viele Abläufe nicht gut, das muss man so sagen. Gegen Litauen war mehr drin. Aber so ist das heute im 3×3, es ist alles sehr eng beieinander, immer mehr Nationen kommen dazu. Wir haben uns in den offensiven Abläufen wieder schwer getan, defensiv war das sicherlich ok. Phasenweise hatten wir im zweiten Spiel bessere Ansätze, aber noch nicht konstant genug. Jetzt nutzen wir den Tag Pause und wollen am zweiten Tag natürlich anders auftreten. Aus der Gruppe rauszukommen wird jetzt natürlich mehr als schwer.“ Für Deutschland spielten: Denzel Agyeman (Baskets Bonn Telekom/Turn Klubb zu Hannover, 7/7), Linus Beikame (Baskets Bonn Telekom/Turn Klubb zu Hannover, 2/5), Rotimi Ogunniyi (Baskets Bonn Telekom/Turn Klubb zu Hannover, 0/0), Lennart Schultz (Baskets Bonn Telekom/Turn Klubb zu Hannover, 4/2). Spielplan (dt. Zeiten) Herren Fr., 19. September 2025 04.50 Uhr: Deutschland – Polen 07.45 Uhr: Deutschland – Iran

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Nominierungen für 3×3 U23 World Cup

Vom 17.-21. September 2025 findet der FIBA U23 World Cup in Xiong An/CHN statt. Für dieses Turnier hat Disziplinchef Matthias Weber folgende Spielerinnen und Spieler nominiert: Damen – Amelie Kröner (WINGS Leverkusen) – Elisa Mevius (University of Oregon Ducks/USA) – Sarah Polleros (Lointek Gernika Bizakaia/ESP) – Emilia Tenbrock (Club Basquet Sant Feliu/ESP) Herren – Denzel Agyeman (Baskets Bonn Telekom/Turn Klubb zu Hannover) – Linus Beikame (Baskets Bonn Telekom/Turn Klubb zu Hannover) – Rotimi Ogunniyi (Baskets Bonn Telekom/Turn Klubb zu Hannover) – Lennart Schultz (Baskets Bonn Telekom/Turn Klubb zu Hannover) Spielpläne (dt. Zeiten) Damen Mi., 17. September 2025 05.30 Uhr: Deutschland – Algerien 08.00 Uhr: Deutschland – Frankreich Fr., 19. September 2025 09.25 Uhr: Deutschland – Polen 14.00 Uhr: Deutschland – Venezuela Herren Mi., 17. September 2025 09.15 Uhr: Deutschland – Kroatien 14.40 Uhr: Deutschland – Litauen Fr., 19. September 2025 04.50 Uhr: Deutschland – Polen 07.45 Uhr: Deutschland – Iran   Alle Spiele live im Stream auf YouTube