3×3-Damen – Zwischen Erfahrung und Aufbruch

In den World Cup (Ulaanbaatar) starteten die deutschen Damen mit zwei Siegen, 18:16-Sieg gegen Brasilien und 21:16 gegen die Ukraine. Es folgten noch in der Gruppenphase zwei Niederlagen, 14:18 gegen die Mongolei und 13:15 gegen Spanien. Endstation war dann im Achtelfinale gegen Polen, das nach spannendem Spielverlauf mit 18:20 verloren ging. Platz 11 zeigte Licht und Schatten, aber auch klare Fortschritte.

Beim Europe Cup in Kopenhagen überzeugten die DBB-Frauen in der Gruppenphase mit Siegen gegen Polen (19:12) und Dänemark (14:11). Im Viertelfinale war dann allerdings Endstation, gegen Frankreich schied man mit 11:17 aus. Platz 5 war dennoch ein starkes Ergebnis.

 

Olympisches Gold in Paris!

Paris 2024: Olympia-Gold für die deutschen 3×3-Damen!!! Nach einer herausragenden Qualifikationsphase, in dessen letztem Spiel Svenja Brunckhorst mit einem spektakulären Buzzerbeater (19:17) die Olympiateilnahme dingfest machte, ging es für das Team um Svenja Brunckhorst, Sonja Greinacher, Marie Reichert und Elisa Mevius nun nach Paris. In der Vorrunde besiegte die DBB-Auswahl  im ersten Spiel sofort die USA, die seit ihrem Gold-Titel in Tokyo 2020 mit als Top-Favorit gehandelt wurde. Lediglich Australien unterlagen sie in der Vorrunde. Nach sechs von sieben gewonnenen Spielen ging Deutschland dann als einer der beiden Erstplatzierten direkt ins Halbfinale. Dort setzte man sich gegen Kanada in einer aufregenden Partie erneut durch. Im Finale trafen die deutschen Damen schließlich auf Spanien, die im Halbfinale der USA überlegen waren. Durch einen Zweier von Sonja Greinacher in den Schlusssekunden (17:16), holten die deutschen 3×3-Damen in ihrer ersten Olympia-Teilnahme auf historische Art und Weise den ersten Platz und damit Gold bei Olympia in Paris 2024!

Historische Olympia-Qualifikation

In Debrecen/HUN gelang es den deutschen Damen die erste 3×3-Olympiateinahme der Geschichte einzufahren. Im letzten OQT gewann die deutsche Auswahl seine Gruppenspiele gegen Tunesien, Ukraine und Polen. In der Folge setzte man sich gegen Japan durch und sicherte sich im Halbfinale gegen Gastgeber Ungarn dank Svenja Brunckhorsts Buzzerbeater das olympische Ticket.

World Cup 2023: Beste Platzierung

Mit einem starken fünften Platz sind die DBB-Damen mit ihrer besten Platzierung bei einem World Cup vom FIBA 3×3 Basketball Women’s World Cup in Wien/AUT zurückgekehrt. Die deutsche Mannschaft verlor dabei im Viertelfinale gegen körperlich überlegene Chinesinnen. Der fünfte Platz ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Olympia 2024.

Platz 5 bei EM

Beim Europe Cup 2024 in Wien/AUT erreichten die deutschen 3×3-Damen den fünften Platz. Nach dem deutlichen Auftaktsieg gegen Gruppengegner Rumänien (21:7), musste man sich in der Folgepartie mit 14:21 gegen Polen geschlagen geben. Daraufhin erwischte man mit Europameister Niederlande einen starken Gegner im Viertelfinale. Mit 15:20 verkaufte man sich lange gut, konnte sich aber keinen Platz unter den letzten vier sichern.

2021: Sensation Silber

Beeindruckende erste Teilnahme eines deutschen 3×3-Nationalteams der Damen beim FIBA 3×3 Europe Cup: In Paris sorgte die Auswahl um Svenja Brunckhorst und Sonja Greinacher mit dem Gewinn der Silbermedaille für Furore und etablierte sich in Europas 3×3-Elite.

Kader

Name Geburtstag Größe Position Aktuellen Verein
Ama Degbeon 16/12/1995 1.86 m 3×3-Spielerin 3×3 Düsseldorf
Meret Kleine-Beek 04/01/2001 1.86 m 3×3-Spielerin TK Hannover Luchse
Amelie Kröner 05/11/2002 1.89 m 3×3-Spielerin Orthomol WINGS Leverkusen
Pauline Mayer 05/07/2001 1.68 m 3×3-Spielerin EIGNER Angels Nördlingen
Elisa Mevius 23/04/2004 1.80 m 3×3-Spielerin Oregon Ducks/USA
Luisa Nufer 05/07/2002 1.85 m 3×3-Spielerin Clube Galitos Aveiro/POR
Sarah Polleros 28/02/2002 1.88 m 3×3-Spielerin Lointek Gernika KESB/ESP
Victoria Poros 16/02/2001 1.73 m 3×3-Spielerin Team Bundeswehr
Marie Reichert 16/04/2001 1.86 m 3×3-Spielerin TK Hannover Luchse
Laura Zolper 16/01/2001 1.70 m 3×3-Spielerin Södertälje BBK/SWE
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Ama Degbeon

3×3-Spielerin

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Meret Kleine-Beek

3×3-Spielerin

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Amelie Kröner

3×3-Spielerin

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Pauline Mayer

3×3-Spielerin

Basketball DBB Frauen Nationalteam 20240718

Elisa Mevius

3×3-Spielerin

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Luisa Nufer

3×3-Spielerin

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Sarah Polleros

3×3-Spielerin

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Victoria Poros

3×3-Spielerin

Basketball DBB Frauen Nationalteam 20240718

Marie Reichert

3×3-Spielerin

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Laura Zolper

3×3-Spielerin

Galerie

News

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AST 2026: Deutsche U18-Jungen gewinnen den AST-Klassiker

Die deutschen U18-Jungen haben beim 31. Albert Schweitzer Turnier in Mannheim und Viernheim den „Klassiker“ für sich entschieden. Im dritten Turnierspiel bewahrte das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic seine weiße Weste und bezwang die Türkei mit 95:80 (24:20, 28:17, 14:24, 29:19). Nach dem spielfreien Tag am morgigen Dienstag geht es am Mittwoch mit dem Spiel gegen  Schweden weiter (20.00 Uhr). Tolle Atmosphäre Fast 2.000 Zuschauer – darunter einige hundert türkische Basketballfans – waren in die Mannheimer GBG-Halle gekommen und sorgten für eine tolle Atmosphäre. Wie schon am Vortag gegen Slowenien starteten die deutschen Korbjäger nicht gut in die Partie, Ibrahimagic nahm erneut eine frühe Auszeit (2:9, 2.). Jamie Edoka kassierte früh sein zweites Foul. Deutschland versuchte es mit enorm hohen Tempo und kam zweimal in Folge durch Fin Borczanowski zu Fastbreak-Punkten (7:9, 4.). Aber Karutasu war kaum in den Griff zu bekommen. Der Dreier von Dusan Ilic traf zum 11:12 (6.) in einer intensiven Partie, Leonard Kröger stopfte zur ersten deutschen Führung (15:14, 7.), Moritz Grüß besorgte per Dreier das 18:16 (8.). Nach zehn Minuten hieß es 24:20 aus deutscher Sicht. Lucai Anderson war per Dreier zum 29:22 zur Stelle (11.), die DBB-Auswahl versuchte den Druck hoch zu halten, Anton Kemmer hämmerte den Ball zur 3:24-Führung in den türkischen Korb (13.). Erneut Anderson sorgte für die erste zweistellige Führung der Deutschen, die Türken antworteten umgehend (36:29, 14.) und Edoka hatte wiederum die passende Antwort von der Dreierlinie parat. Anderson riss die Halle mit seinem dritten und vierten Dreier mit (46:31, 16.). Nach 20 Minuten lag Deutschland weiter zweistellig in Front (52:37). Dritter Sieg Deutschland kam gut aus der Kabine (56:37, 22.), doch so schnell gab sich die Türkei nicht auf und netzte zwei Dreier (56:43). Felix Kiehlneker musste mit vier Fouls auf die Bank, der Gegner nutzte die Schwächephase der Deutschen (57:48, 24.). Da kam der fünfte Dreier von Anderson genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Türkei war wieder voll im Spiel und wehrte sich energisch. An der Freiwurflinie brachte Karutasu sein Team auf 60:52 heran (26.), Deutschland musste jetzt aufpassen. William Dopfer spürte das, versenkte einen Dreier und gab seiner Mannschaft wieder etwas Ruhe. Ein toller Pass von Ilic auf Kröger: 65:52 (28.). Aber auf der sicheren Seite war man noch lange nicht, nach 30 Minuten lautete der Spielstand nach einem türkischen Dreier mit der Sirene 66:61. Wer hatte noch die nötigen Körner im dritten Spiel an drei Tagen? Diese Frage stellte sich nun vor dem Schlussviertel. Kemmer eröffnete mit einem Dreier und ließ einen weiteren zum 74:63 folgen (32.), Auszeit Türkei. Das DBB-Team verteidigte den Vorsprung mit vollem Einsatz, Edoka erhielt sein viertes Foul (34.). Als Anderson spektakulär am Brett punktete, gefoult wurde und den Bonus versenkte, schien die Vorentscheidung gefallen (80:67). Und so war es dann trotz einiger Schwierigkeiten auch. Deutschland holte sich den dritten Sieg beim AST 2026. Fotos: DBB/Demirel Germany’s U18 boys came out on top in the “classic” matchup at the Albert Schweitzer Tournament in Mannheim and Viernheim. In their third game of the tournament, the team led by head coach Alan Ibrahimagic stayed perfect, knocking off Türkiye 95:80 (24:20, 28:17, 14:24, 29:19). After an off day tomorrow (Tuesday), they’ll be back in action on Wednesday against Sweden (7:30 PM). Great atmosphere Nearly 2,000 fans — including several hundred Turkish supporters — packed the GBG Hall in Mannheim, creating a terrific atmosphere. As they had the day before against Slovenia, Germany got off to a slow start, prompting head coach Alan Ibrahimagic to call an early timeout (2–9, 2nd minute). Jamie Edoka picked up his second foul early. Germany looked to push the pace and got back into it with back-to-back fast-break buckets from Fin Borczanowski (7–9, 4th). But Karutasu was tough to contain. Dusan Ilic knocked down a three to make it 11–12 (6th) in an intense stretch, before Leonard Kröger threw it down to give Germany their first lead (15–14, 7th). Moritz Grüß followed with a triple for 18–16 (8th). After the opening quarter, Germany led 24–20. Lucai Anderson connected from deep to make it 29–22 (11th), as the German side kept the pressure high. Anton Kemmer hammered home a bucket to extend the lead (13th), and Anderson then pushed it into double digits for the first time. Turkey responded (36–29, 14th), but Edoka answered right back from beyond the arc. Anderson brought the crowd to its feet with his third and fourth three-pointers (46–31, 16th). At halftime, Germany remained comfortably in front, 52–37. Third win Germany came out of the locker room strong (56–37, 22nd minute), but Turkey refused to go away, knocking down a pair of threes to cut the gap (56–43). Felix Kiehlneker picked up his fourth foul and had to sit, and Turkey took advantage of the German dip (57–48, 24th). That’s when Anderson’s fifth three came at just the right time. Turkey stayed right in the game and kept fighting. Karutasu trimmed the deficit to 60–52 from the free-throw line (26th), putting Germany on alert. William Dopfer answered the call with a three to steady things, and a beautiful assist from Ilic to Kröger made it 65–52 (28th). Still, Germany couldn’t relax just yet — a buzzer-beating three from Turkey made it 66–61 after three quarters. The question heading into the fourth: who still had enough left in the tank in their third game in three days? Kemmer opened the final period with a three and followed it up with another to extend the lead to 74–63 (32nd), forcing a Turkish timeout. Germany held onto the lead with great effort on defense, though Edoka picked up his fourth foul (34th). When Anderson finished a spectacular play at the rim, drew the foul, and converted the and-one, the game was effectively decided (80–67). Despite a few late challenges, Germany closed it out and secured their third win at the Albert Schweitzer Tournament 2026. Für Deutschland spielten Spieler Punkte Verein Lars Danziger 3 Porsche BBA Ludwigsburg Jamie Edoka 10 Frankfurt SKYLINERS Lucai Anderson 23 Trinity Christian School/USA William Dopfer 9 Advance Lambert High School/USA Dusan Ilic 3 Telekom Baskets Bonn Moritz Grüß 5 RASTA Vechta Anton Kemmer 12 ALBA BERLIN Fin Borczanowski 13 ALBA BERLIN Kenan Youdom 3 Porsche BBA Ludwigsburg Felix Kiehlneker 3 ratiopharm ulm Kilian Dück 3 FC Bayern München Leonard Kröger 8 Paderborn Baskets

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Umjubelte „3×3 Super Week“ Premiere in der Jahrhunderthalle Bochum

Am vergangenen Wochenende verwandelte sich die Jahrhunderthalle Bochum zum pulsierenden Hotspot für 3×3 Basketball: Während internationale und nationale 3×3 Top-Teams auf dem imposanten Center Court vor vollen Tribünen und prominentem Sportpublikum um Titel und Qualifikationspunkte für Olympia in LA 2028 spielten, begeisterten Jugend-Turniere und Mitmachformate auf fünf weiteren Courts in den Nebenhallen Kinder, Jugendliche, Familien und Basketballfans gleichermaßen. Mit den energiegeladenen Finalrunden in der FIBA Men’s Super League, FIBA Women’s Series Qualifier und dem Wheelchair Super Cup ging die Premiere der „3×3 Super Week“ am Sonntagabend erfolgreich zu Ende. 3×3 Goldmedaillen -Gewinnerinnen der Sommerspiele 2024, Sonja Greinacher, Marie Reichert und Elisa Mevius fieberten bei den Finals mit und Ministerpräsident Hendrik Wüst ehrte die Gewinnerteams. High-Level Action und bestes Entertainment Deutschlands beste Teams, darunter die Telekom Baskets Bonn, die 3×3 Skyliners Frankfurt und die Local-Heroes der SparkassenStars Bochum trafen in drei qualitativ hochwertigen Turnier-Stops der FIBA Men’s Super League auf internationale Top-Mannschaften aus den USA, China und Europa. Im Finale zwischen Team Fuengirola (Spanien) und den Telekom Baskets Bonn holten die Spieler der spanischen Mannschaft den Titel und wertvolle Qualifikationspunkte für Olympia in LA28. Das Rennen unter den besten deutschen 3×3 Teams im Turnier FIBA Women’s Qualifier Series machte das Team Hannover und zog damit in die höchste 3×3-Spielklasse der Frauen ein. Mit dem Wheelchair Super Cup wurde ein inklusives 3×3-Format der Extraklasse präsentiert: Die Mannschaft Köln 99ers holte den Sieg und wurde laut gefeiert. Für Jubel und Applaus sorgte außerdem der weltweit renommierte Basketball-Showact Dunking Devils am Finaltag: Die Kombination aus akrobatischen Dunks, Minitrampolin und spektakulären Freestyle-Moves brachte das Publikum auf den ausverkauften Tribünen zum Staunen. „Ich gratuliere allen 3×3-Sportlerinnen und -Sportlern herzlich zu ihren herausragenden Leistungen an diesem Wochenende. Nordrhein-Westfalen hat erneut eindrucksvoll bewiesen: Wir sind Sportland Nummer Eins und herausragender Gastgeber für internationale Sportveranstaltungen auf höchstem Niveau. Mit der Premiere der ‚3×3 Super Week‘ ist es gelungen, ein weiteres nachhaltiges Highlight des internationalen Spitzensports im Ruhrgebiet zu etablieren und perspektivisch für die nächsten Jahre zu sichern. Top organisiert und maximal nachhaltig umgesetzt, das unterstützen wir gerne als Land NRW. Gerade junge, dynamische Sportarten wie 3×3 Basketball finden bei uns ideale Rahmenbedingungen und ein begeistertes Publikum. Dieses Event hier in Bochum zeigt dabei beispielhaft, wie leistungsfähig und flexibel unsere Sport- und Eventinfrastruktur ist. Bestehende Anlagen wie die Jahrhunderthalle lassen sich gezielt weiterentwickeln und an unterschiedliche Anforderungen temporär anpassen. Gleichzeitig denken wir Para-Sport von Beginn an mit und rücken ihn sichtbar in den Mittelpunkt. Das beweist einmal mehr: Nordrhein-Westfalen ist bereit für Olympische und Paralympische Spiele. Wir bieten den Athletinnen und Athleten die größte Bühne für die bedeutendsten Momente ihrer Karriere“, sagt Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Große Reichweite Am Wochenende der „3×3 Super Week“ wurden die hochklassigen Turniere der nationalen und internationalen Top-Teams in einer mehrstündigen Live-Sendung übertragen. Über den offiziellen YouTube-Kanal FIBA3x3 sowie die deutsche Sportstreaming-Plattform MagentaSport konnten Fans weltweit die Spiele in Echtzeit verfolgen. So gelang es, maximale Sichtbarkeit für die junge und dynamische Sportart zu schaffen – sowohl national als auch international.  Der Livestream trug damit maßgeblich dazu bei, die wachsende Popularität von 3×3 Basketball weiter zu stärken und neue Zielgruppen zu erreichen. 3×3 Festivalfeeling Neben den Profispielen auf dem Center Court bot die Jahrhunderthalle Bochum am gesamten Wochenende ein vielfältiges, kostenfreies 3×3-Programm für alle Generationen. Zu den Highlights zählten die 3×3 Super Cups (U13-U15) mit den 34 besten Nachwuchsteams aus Nordrhein-Westfalen, die RUB Championships mit 16 Hochschulmannschaften der Ruhr-Universität Bochum sowie die 3×3 Mini-Camps als Workshop-Format mit mehr als 100 teilnehmenden Kindern. So wurde die urbane und dynamische Sportart 3×3 Basketball für ein breites Publikum zugänglich und erlebbar gemacht. Auf insgesamt fünf Courts entstand in der eindrucksvollen Industriekulisse eine Festivalatmosphäre, die Basketball- und Sportfans gleichermaßen begeisterte. Fester Bestandteil Mit der erfolgreichen Premiere der „3×3 Super Week“ wurde ein bedeutender Impuls für die Entwicklung des 3×3 Basketballs in Deutschland gesetzt. Das gesammelte Know-how sowie die organisatorische und sportliche Expertise der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games konnten gezielt in die Umsetzung einfließen und so die strukturierte Weiterentwicklung sowie Professionalisierung des 3×3-Sports vorantreiben. Der Finalstop der „3×3 Super Week“ soll sich in den kommenden Jahren als fester Termin im Veranstaltungskalender der Jahrhunderthalle Bochum etablieren. Damit bleibt das 3×3-Fieber auch künftig im Ruhrgebiet spürbar und sorgt für kontinuierliche Begeisterung bei Fans und nationalen sowie internationalen Teilnehmenden. „Die Super Week war mehr als ein Event – sie war ein klares Statement für die Zukunft von 3×3“, betont Sonja Greinacher, deutsche Nationalspielerin und Olympiasiegerin, im Abschluss-Gespräch auf dem Center Court. Über die „3×3 Super Week“ Die „3×3 Super Week“ wird von der Rhein-Ruhr Legacy gGmbH geplant, organisiert und veranstaltet. Sie wurde initiiert, um das im Rahmen der World University Games 2025 aufgebaute Know-how, Personal, Strukturen und Netzwerke über das Event hinaus zu sichern und dauerhaft für die Region nutzbar zu machen. Damit wird aus einer großen Multisportveranstaltung heraus eine nachhaltige Organisations- und Kompetenzbasis verstetigt, um die Rhein-Ruhr-Region als Entwickler für Sport, Kultur und Jugendformate mit landes- und bundesweiter Strahlkraft zu positionieren.

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Nominierungen für 3×3 Super League

Vom 22. – 29. März 2026 findet der FIBA 3×3 Super League bei der 3×3 Super Week in Bochum statt. Für dieses Turnier hat Disziplinchef Matthias Weber folgende Spieler nominiert: Kader – Denzel Agyeman (3×3 Baskets Bonn Telekom/Turn-Klubb zu Hannover) – Linus Beikame (3×3 Baskets Bonn Telekom/Turn-Klubb zu Hannover) – Fabian Giessmann (3×3 Baskets Bonn Telekom/Turn-Klubb zu Hannover) – Rotimi Ogunniyi (3×3 Baskets Bonn Telekom/Turn-Klubb zu Hannover) – Lennart Schultz (3×3 Baskets Bonn Telekom) – Kevin Bryant (3×3 SKYLINERS/Bundeswehr) – Leon Fertig (3×3 SKYLINERS/Bundeswehr) – Joshua Günther (3×3 SKYLINERS/Turn-Klubb zu Hannover) – Niklas Kropp (3×3 SKYLINERS) – Florian Wendeler (3×3 SKYLINERS ) Die Teams werden begleitet von Disziplinchef Matthias Weber, Disziplintrainer Robert Birkenhagen und Physiotherapeut Jens Wockenfoth. Spielplan So., 22. März 2026 18.00 Uhr: Skyliners – Hagen 18.50 Uhr: Baskets Bonn Telekom – Brooklyn 20.05 Uhr: Skyliners – Warsaw 20.55 Uhr: Baskets Bonn Telekom – Fuengirola 21.45 Uhr: Singapore – Skyliners 22.35 Uhr: SparkassenStars Bochum – Baskets Bonn Telekom Mo., 23. März 2026 18.50 Uhr: Halbfinale 1 19.15 Uhr: Halbfinale 2 20.00 Uhr: Finale Die Spiele des zweiten Stopps (25.3.2026 und 26.3.2026) sowie des Finales (28.3.2026 und 29.3.2026) sind abhängig von den Ergebnissen des ersten Stopps und werden kurz vor Beginn des Stopps/Finales bekannt gegeben.

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Jahrhunderthalle Bochum: 3×3 Super Week Premiere

Am 28. und 29. März 2026 wird die Jahrhunderthalle Bochum nach dem riesigen Publikumserfolg bei den FISU World University Games im letzten Sommer wieder zum pulsierenden 3×3 Melting Pot. Internationale und nationale Top-Teams und Spieler*innen kämpfen live in beeindruckender Industriekulisse um Qualifikationspunkte für Olympia in Los Angeles 2028 (LA28) – während parallel ein kostenloses Sideprogramm Basketball-Einsteiger*innen wie Fortgeschrittene zum Ausprobieren, Staunen und Austauschen einlädt. Zwei Tage voller Action, Tempo und Intensität auf höchstem internationalem Level Das »3×3 Super Week« Programm in der Pro Division setzt sich aus mehreren hochrangig international anerkannten Turnierformaten des Weltverbands Fédération Internationale de Basketball (FIBA) und der International Wheelchair Basketball Federation (IWBF) zusammen: FIBA Men’s Superleague, FIBA Women’s Qualifier und dem IWBF Wheelchair Super Cup. Die Spielregeln sind schnell verstanden: Zwei Teams mit je drei Spieler*innen spielen auf einen Korb im Halbfeld. Das Spiel endet nach zehn Minuten oder wenn ein Team 21 Punkte erreicht. Urbane Streetball-Leidenschaft, geballte Energie und höchste Präzision im Spiel sind vorprogrammiert. „Es ist großartig, dass wir das gesammelte Know-how und die volle Power der Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games direkt in die neue Veranstaltung übertragen können. Der Erfolgsstandort Bochum bildet dabei die Grundlage, um die höchstmögliche nationale Turnierserie in Deutschland langfristig zu sichern und auszubauen. So treiben wir die strukturierte Weiterentwicklung und Professionalisierung des 3×3-Sports gezielt voran – die Super Week ist dafür ein zentraler Impuls“, sagt Lena Landgraf, Sportliche Leitung der 3×3 Super Week. FIBA Men’s Superleague! Die FIBA Men’s Superleague ist das offizielle Qualifikationsturnier der Männer zur FIBA 3×3 World Tour – national das Turnier auf dem höchsten Qualitätslevel. Internationale und nationale Top-Teams – u.a. aus den USA, Singapur und Polen – kämpfen hier um Prestige, entscheidende Ranking-Points für die World Tour und damit auch um die Olympiaqualifikation. Bei der FIBA Women’s Series Qualifier gibt es erstklassige Spitzenspiele der Frauen auf internationalem Niveau. Wer zur Women’s Series – der höchsten 3×3-Spielklasse der Welt – will, muss hier gewinnen. Am Sonntag findet die erste offizielle nationale Qualifikationsmöglichkeit der Saison 2026 statt. Die besten deutschen 3×3 Teams treffen in Bochum aufeinander und spielen um den Zugang zur Weltelite und um wichtige Ranking-Points für LA28. Der Wheelchair Super Cup vereint internationale Top-Clubteams im 3×3 Rollstuhlbasketball und wird mit der IWBF umgesetzt. Als inklusives Format ist das Event im Rahmen der »3×3 Super Week« in Deutschland einzigartig und ein weiteres sportliches Highlight an diesem Wochenende. „Endlich kommt das höchste Level des 3×3 auch zu uns – genau der Impuls, den die Sportart in Deutschland braucht. Die Super Week ist mehr als ein Event, sie ist ein klares Statement für die Zukunft von 3×3. Besonders freut mich, dass hier langfristig Strukturen für die nächsten Olympiagenerationen geschaffen werden“, sagt Sonja Greinacher, deutsche Basketballnationalspielerin und Olympiasiegerin mit der 3×3-Basketballnationalmannschaft der Damen in Paris 2024. An beiden Veranstaltungstagen finden je zwei Sessions mit mehreren aufeinanderfolgenden Top-Spielen in den verschiedenen Turnierformaten in der ticketpflichtigen Pro Division statt: Am Samstag von 12:20 Uhr bis 15:50 Uhr & 16:50 Uhr bis 21:10 Uhr in den Turnierformaten FIBA Men’s Super League und Wheelchair Super Cup. Am Sonntag folgen von 12:30 Uhr bis 16:00 Uhr & 16:45 Uhr bis 19:00 Uhr die entscheidenden Halbfinal- und Finalrunden in allen drei Wettbewerben. Tickets sind in verschiedenen Kategorien zwischen 10 und 30 € erhältlich. Das 3×3 Super-Wochenende: Kostenlose Side-Events für alle Basketball-Interessierte und die ganze Familie Neben High-Level-Action in der Pro Division bietet die Jahrhunderthalle am ganzen Wochenende in den Nebenhallen – der Academy Division – kostenlose Side-Events für die ganze Familie und Mitmachformate für interessierte Einsteiger*innen und Fortgeschrittene an: Darunter Nachwuchsturniere, die 3×3 Super Cups (U13-U15) mit den besten Kadertalenten aus NRW, die RUB 3×3 Championships mit Studierenden und Top-Teams der Ruhr-Universität Bochum und die 3×3 Mini-Camps (U12 und jünger) als Workshop-Format für die Jüngsten, wofür eine Anmeldung über die Website erforderlich ist. Der Zugang in die Academy Division ist für alle kostenlos. Es ist die perfekte Gelegenheit den urbanen und dynamischen Sport kennenzulernen und sich mit der Community auszutauschen. Die Academy Division kann am Samstag von 10:00 Uhr bis 19:30 Uhr und am Sonntag von 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr besucht werden. Tickets und weitere Infos zur 3×3 Super Week gibt es unter 3x3hub.de.

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Vier 3×3-Herren zur Superleague Pro 3×3

Disziplinchef Matthias Weber hat für die Teilnahme an der Superleague Pro 3×3 FFBB am 27.2./1.3.2026 in Toulouse/FRA und Bordeaux/FRA vier Spieler nominiert. Folgende Akteure wurden eingeladen: – Denzel Agyeman (3×3 Baskets Bonn Telekom/TK Hannover) – Linus Beikame (3×3 Baskets Bonn Telekom/TK Hannover) – Rotimi Ogunniyi (3×3 Baskets Bonn Telekom/TK Hannover) – Lennart Schultz (3×3 Baskets Bonn Telekom) Das Team wird betreut von Disziplintrainer Robert Birkenhagen und Physiotherapeutin Anna Willebrand-Thoben. Event-Website

3x3-Jubel

Jahresrückblick 2025 3×3

Heute kommen wir zu unserem nächsten Jahresrückblick 2023. Dieses Mal geht es um die 3×3-Teams. Dabei werden nicht jedes einzelne Turnier und jedes einzelne Ergebnis berücksichtigt, sondern es wird überblickartig berichtet: 3×3-Herren – Europa und die Welt auf Augenhöhe Beim FIBA 3×3 World Cup in Ulaanbaatar (23.–29. Juni) zeigten die deutschen Herren herausragende Leistungen. Nach Siegen gegen Australien (21:17), Madagaskar (21:13) und Belgien (17:16) sowie einer Niederlage gegen Serbien (9:21) stand man im Achtelfinale. Dort wurde die Niederlande nach dramatischem Verlauf mit 19:18 besiegt, ehe im Viertelfinale mit dem 22:14-Erfoilg gegen die USA der absolute Höhepunkt folgte. Erst im Halbfinale wurde das junge DBB-Team von Spanien gestoppt (15:21). Im Spiel um Platz 3 waren die Serben dieses Mal nur einen Tick besser (16:21). Platz 4 bedeutete dennoch das beste deutsche WM-Resultat bisher. Beim Europe Cup in Kopenhagen (5.–7. September) gewann Deutschland im Gruppenspiel gegen Ungarn mit 21:13, während man gegen Frankreich nach einer durchweg knappen Partie mit 20:21 unterlag. Im Viertelfinale ging es gegen Österreich, wo sich das DBB-Team deutlich mit 21:13 durchsetzen konnte. Im Halbfinale traf Deutschland auf das erfahrene lettische Team. Nach einem bis zu den letzten Sekunden spannenden Spiel unterlag die DBB-Auswahl knapp mit 19:21. Im Spiel um Platz drei hieß der Gegner Italien. In einem engen Spiel unterlag Deutschland den wurfstarken Italienern mit 15:22 und belegte einen großartigen vierten Platz. 3×3-Damen – Zwischen Erfahrung und Aufbruch In den World Cup (Ulaanbaatar) starteten die deutschen Damen mit zwei Siegen, 18:16-Sieg gegen Brasilien und 21:16 gegen die Ukraine. Es folgten noch in der Gruppenphase zwei Niederlagen, 14:18 gegen die Mongolei und 13:15 gegen Spanien. Endstation war dann im Achtelfinale gegen Polen, das nach spannendem Spielverlauf mit 18:20 verloren ging. Platz 11 zeigte Licht und Schatten, aber auch klare Fortschritte. Beim Europe Cup in Kopenhagen überzeugten die DBB-Frauen in der Gruppenphase mit Siegen gegen Polen (19:12) und Dänemark (14:11). Im Viertelfinale war dann allerdings Endstation, gegen Frankreich schied man mit 11:17 aus. Platz 5 war dennoch ein starkes Ergebnis. World University Games: Gold für Deutschlands 3×3-Damen Einen großartigen Erfolg erzielten die deutschen 3×3-„Studentinnen“ bei den World University Games 2025 in Bochum. Elisa Mevius (University of Oregon/USA), Luisa Nufer (Vereinslos), Sarah Polleros (Lointek Gernika Bizakaia/ESP) und Laura Zolper (Södertälje Basketbollklubb/SWE) holten sensationell die Goldmedaille. In der Vorrunde wurden Neuseeland (21:7) und Italien (16:12) bezwungen, das Viertelfinale gegen Ungarn war eine klare Angelegenheit für die Deutschen (21:11). Im Halbfinale gewann Deutschland gegen Tschechien mit 21:15 und unter dem Jubel der rund 2.000 Zuschauer:innen in der Jahrhunderthalle gewann man auch das Finale gegen China mit 21:15. Auch die deutschen 3×3-„Studenten“ machten in Bochum positiv von sich reden. Linus Beikame (3×3 Baskets Bonn Telekom/TK Hannover), Vincent Hennen (Seeburger College Wizards Karlsruhe), Carlo Meyer (Vereinslos) und Lennart Schultz (BG Göttingen) starteten mit einem leichten 21:6-Erfolg gegen Indien in das Turnier. Das 13:21 gegen die Mongolei war dann ein heftiger Dämpfer, aber im Viertelfinale ließ man Chile beim 21:9 keine Chance. Litauen erwies sich beim 13:21 im Halbfinale als zu stark, aber gegen Tschechien schrammte Deutschland im Spiel um Platz drei nur knapp an einer Medaille vorbei (17:21). U23-Damen – Lehrreiches Weltcup-Abenteuer in Xiong’an Beim FIBA U23 World Cup in China starteten die deutschen Damen furios mit einem 21:7 gegen Algerien, verloren knapp 11:16 gegen Frankreich und 18:20 gegen Polen, gewannen zum Abschluss 22:8 gegen Venezuela. Das Viertelfinale wurde verpasst, aber das Potenzial war klar sichtbar. 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen: „Die Niederlage gegen Polen hat sehr geschmerzt, da unser Weiterkommen damit vom Tisch war. Mit unserem Damenteam hatten wir uns definitiv andere Ziele gesetzt, aber haben unser Potenzial nicht konstant abgerufen.“ U23-Herren – Millimeter fehlen fürs Viertelfinale Die U23-Herren verpassten beim World Cup das Viertelfinale nur durch Punktedifferenz. Nach knappen Niederlagen (13:15 gegen Kroatien, 14:15 gegen Litauen) folgten klare Siege (21:9 gegen Polen, 15:10 gegen Iran). Platz 3 in der Gruppe bedeutete jedoch das knappe Aus. 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen: „Nachdem wir gestern unter unseren Möglichkeiten geblieben sind, freut es mich, dass wir heute gegen Polen die richtige Antwort gefunden haben. Wir haben es geschafft uns in allen Belangen verbessert. Gegen Iran konnten wir anknüpfen. Auch wenn es offensiv etwas weniger wurden, waren wir defensiv locked in. Dass wir jetzt trotz der Steigerung ausscheiden ist schade, aber so läuft das bei einer WM. Wir haben einige Freiwürfe verworfen, die uns im Punktevergleich wehgetan haben. Aber diese Lows gehören dazu, um im nächsten Jahr wieder Motivation zu sammeln und neu anzugreifen.“ U21-Damen In Riga/Lettland holte das Team um Maira Banko, Alinde Kerluku, Lilith Maitra und Lisanne Räwer Tanguep in der Nations League bei den drei Stops Platz vier, Platz zwei und noch einmal Platz zwei. Disziplintrainerin Beatrix Waffenschmied war zufrieden: „Nachdem man sich am ersten Tag erwartungsgemäß erst einmal finden musste und die in Summe deutlich 3×3 erfahreneren Spielerinnen uns klare Grenzen aufgezeigt haben, hatten wir an den Folgetagen gleich zweimal die Gelegenheit im Finale zu spielen. Ich bin sehr stolz auf unser Auftreten und die Art und Weise, wie wir für einander gespielt haben.“ Auch in Ventspils/Lettland erspielte sich das deutsche Damenteam zweimal den Finaleinzug und holte sogar einmal den Stop-Sieg gegen Lettland. Am zweiten Tag belegte die DBB-Auswahl den dritten Platz vor Griechenland. Insgesamt zeigte das Team eine starke Leistung und belohnte sich mit guten Ergebnissen. Das Team bestand aus Maira Banko, Johanna Huppertz, Lena Lingnau und Lisanne Räwer. U21-Herren Ordentlich Lehrgeld zahlen mussten die U21-Herren bei ihren sechs Stops in Lettland. Beste Ergebnisse waren zwei dritte Plätze beim 3. und 5. Stop. Insgesamt gab es fünf Siege bei zehn Niederlagen. Fazit – 3×3 made in Germany: auf stabilem Fundament 2025 war ein starkes Jahr für den deutschen 3×3-Basketball: Die Männer belegten bei WM und EM Platz 4, die Frauen erreichten Platz 5 beim Europe Cup, und die Nachwuchsteams zeigten auf allen Ebenen internationale Wettbewerbsfähigkeit. Deutschland hat sich als feste Größe in Europa und in der Welt etabliert – das Fundament steht, die Medaillen sind greifbar nahe.

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3×3: Herren und Damen mit Lehrgang in Hannover

Für den anstehenden Lehrgang der 3×3-Damen und -Herren am 27. November 2025 in Hannover hat 3×3-Disziplinchef folgende Spieler:innen eingeladen. Kader Herren – Denzel Agyeman (Baskets Bonn Telekom/Turn-Klubb zu Hannover) – Rodney Agyeman (Turn-Klubb zu Hannover) – Linus Beikame (Baskets Bonn Telekom/Turn-Klubb zu Hannover) – Fabian Giessmann (Baskets Bonn Telekom/Turn-Klubb zu Hannover) – Joshua Günther (Hannover 3×3/Turn-Klubb zu Hannover) – Tristan Gutersohn (Rasta Vechta) – Rotimi Ogunniyi (Baskets Bonn Telekom/Turn-Klubb zu Hannover) – Miles Osei (Düsseldorf LFDY/Turn-Klubb zu Hannover) – Luca Ozono (Hannover 3×3/Turn-Klubb zu Hannover) – Lennart Schultz (Baskets Bonn Telekom) Kader Damen – Maira Banko (Turn-Klubb zu Hannover) – Johanna Huppertz (Talents BonnRhöndorf) – Lucie Keune (WINGS Leverkusen) – Meret Kleine-Beek (Turn-Klubb zu Hannover) – Amelie Kröner (WINGS Leverkusen) – Victoria Poros (Bundeswehr/Turn-Klubb zu Hannover) – Lisanne Räwer-Tanguep (Talents BonnRhöndorf) – Marie Reichert (Turn-Klubb zu Hannover) Betreut werden die Teams von 3×3-Disziplinchef Matthias Weber, 3×3-Disziplintrainer Robert Birkenhagen und Athletiktrainer Tayfun Saritas.

Schiri

Schiedsrichter:innenförderung 3×3: Weekend-Maßnahme in Bad Hersfeld

Im Rahmen des 3×3 Weekends des Deutschen Basketball Bundes fand vom 04. bis 07. September 2025 in Bad Hersfeld (Hessen) eine Fördermaßnahme für 3×3-Schiedsrichter:innen statt. Unter der Leitung der FIBA 3×3-Schiedsrichtenden Lea Rodefeld und Henning Frölich nahmen insgesamt 12 Refs aus verschiedenen Landesverbänden an der viertägigen Maßnahme teil. Nach einer Theorie-Einheit am Donnerstagabend, bei der vor allem auf die Besonderheiten des 3×3-Regelwerks und aktuelle Saison-Schwerpunkte eingegangen wurde, folgten drei intensive Praxistage. Von Freitag bis Sonntag übernahmen die Teilnehmenden die Leitung der Spiele der Landesauswahl-Teams, wobei für jeden Ref täglich sieben bis neun Einsätze auf dem Programm standen. Für Rodefeld und Frölich ging es dabei nicht nur um die Einschätzung der Leistungen, sondern um gezieltes Coaching. Zwischen den Spielen wurden individuelle Situationen analysiert und konkrete Verbesserungsvorschläge gegeben, die dann in meist kurzzeitig folgenden Spielen umgesetzt werden konnten. Beide Instructor zogen ein sehr positives Fazit und unterstrichen den sichtbaren Fortschritt bei allen Teilnehmenden durch diese Art des Formats. Lea Rodefeld: „Eine solche Spielanzahl wird in einer regulären 3×3-Saison höchstens bei zwei bis drei Turnieren zusammen erreicht, dort allerdings meist ohne engmaschiges Coaching. Die Kombination aus Praxisdichte und gezielter Begleitung ist extrem hilfreich, um die Refs individuell weiterzubringen.“ Lehrgangsleiter Henning Frölich zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Verlauf der Maßnahme: „Wir hatten erneut eine engagierte und motivierte Truppe beim Turnier, mit viel Einsatz, Offenheit für Feedback und dem klaren Willen, sich weiterzuentwickeln. Bei einigen Teilnehmenden sehen wir bereits jetzt das Potenzial, mittelfristig auch auf höherem nationalen Niveau Spiele zu leiten.“ Mit Blick auf die häufig gestellte Frage nach dem Vergleich von 3×3 gegenüber dem klassischen 5-gegen-5 betonte Frölich den Mehrwert des Formats: „3×3 und 5-gegen-5 unterscheiden sich natürlich in einigen Aspekten, weisen aber auch zahlreiche Schnittstellen auf, wie etwa Kommunikation, Entscheidungsdichte oder beim Clockmanagement. Die Maßnahme eignet sich daher ebenfalls, um talentierte Schiedsrichter:innen frühzeitig zu identifizieren und gezielt weiterzuentwickeln, auch mit Blick auf für die meisten nun wieder anstehenden Einsätze im 5-gegen-5.“ Das Wochenende in Bad Hersfeld hat einmal mehr verdeutlicht, wie wirkungsvoll gezielte Maßnahmen zur Schiedsrichterförderung im 3×3 gestaltet werden können. Das 3×3 Weekend hat sich dabei nicht nur als wichtiger Termin für die Landesauswahlteams, sondern auch als wertvolle Plattform für die Entwicklung von 3×3 Refs etabliert.Die zu Jahresbeginn gegründete AG 3×3 im DBB beschäftigt sich bereits mit der Frage nach der Durchführung weiterer Maßnahmen, beispielsweise für erfahrenere Schiedsrichter:innen, um die Entwicklung des 3×3 auch in der nationalen Spitze und internationalen Bereich voranzubringen.